Bilanz 2024: Mehr Fahrzeuge, mehr Stromer, weniger WIT-Kennzeichen

Dienstag, 16. Januar 2024

Der Fahrzeugbestand im Ennepe-Ruhr-Kreis ist 2023 weiter angewachsen. Das Straßenverkehrsamt der Kreisverwaltung verzeichnete am Jahresende 267.141 Fahrzeuge, 3.646 mehr als 2023 (plus 1,38 Prozent). Diese Entwicklung bestätigt den Trend der Vorjahre.

Die Statistik liefert zahlreiche Details: Etwa vier von fünf Fahrzeugen – exakt 205.212 – sind Personenkraftwagen. Stark vertreten sind darüber hinaus Krafträder (22.478), Anhänger (19.655) und Lastkraftwagen (11.695). 11.087 Neufahrzeuge (10.961) erhielten in den letzten zwölf Monaten erstmals ein Kennzeichen. Umgeschrieben wurden 39.668 (36.673) Fahrzeuge.

Weitere Einzelheiten: 4.454 Fahrzeuge, die für den Straßenverkehr zugelassen sind, sind älter als 30 Jahre und damit mit dem H-Kennzeichen unterwegs, 6.334 haben ein Saisonkennzeichen, 1.522 ein Kurzzeitkennzeichen.

Die Zahl der reinen Elektrofahrzeuge ist in den letzten zwölf Monaten um fast 39 Prozent gestiegen und lag zum Jahreswechsel bei 5.721 (2022 4.124). Dazu kommen noch 11.703 (9.235) Hybrid-Fahrzeuge. Insgesamt „stromern“ damit zwischen Hattingen und Breckerfeld, Herdecke und Schwelm 17.424 Fahrzeuge. Von diesen tragen 8.433 ein „E“ im Kennzeichen (2022 6.461). Rechnerisch sind folglich 7 Prozent der Personenwagen ganz oder teilweise elektrisch unterwegs.

Zwei weitere 2023er Entwicklungen: Die Zahl der Diesel-Neuzulassungen stieg im Vorjahresvergleich um 271 auf 1.486, die Zahl der „WIT“ Kennzeichen sank – erstmals seit Wiedereinführung dieser Alternative zur „EN“ Variante – von 43.026 auf 39.957.

Wer 2024 ein Fahrzeug an-, um- oder abmelden möchte, sollte beachten: Für Besuche des Straßenverkehrsamtes in Schwelm und der Zulassungsstelle in Witten gilt grundsätzlich Terminpflicht. Das Buchungsportal findet sich auf der Internetseite der Kreisverwaltung (www.enkreis.de).

Ganz ohne Termin und rund um die Uhr sind die Dienstleistungen des Straßenverkehrsamtes online erreichbar. Den Weg hierfür freigemacht hat eine seit September geltende neue Verordnung. Seitdem ist es beispielsweise auch möglich, die für Zulassungen notwendigen Formalitäten am heimischen Rechner zu erledigen, die Kennzeichen zu montieren und direkt loszufahren. In den ersten zehn Tagen ist hierfür der vorläufige digitale Zulassungsbescheid ausreichend. Die weiterhin anzubringenden Plaketten gehen parallel per Post auf den Weg zum Bürger.

Weiterer Vorteil: Wer online unterwegs ist, spart Geld. So sind Adressänderungen online gut 6 Euro billiger, Ummeldungen kosten rund 14 Euro weniger und Neuzulassungen lassen die Rechnung vom Amt 18 Euro geringer ausfallen.

Wichtig für alle, die die Online-Angebote der Zulassungsstelle nutzen möchten: Sie benötigen ein so genanntes BundID Konto. Mit diesem Konto, auch als Nutzerkonto des Bundes bezeichnet, können sich Bürger für Online-Verwaltungsleistungen öffentlicher Stellen identifizieren und authentisieren und Online-Anträge bei Behörden stellen. Alle Informationen zum Zugang finden sich unter https://id.bund.de/de.

Stichwort E-Fahrzeuge in den kreisangehörigen Städten

E-Fahrzeuge: Breckerfeld 187 (2022 135), Ennepetal 577 (407), Gevelsberg 506 (371), Hattingen 1.023 (758), Herdecke 463 (338), Schwelm 433 (302), Sprockhövel 523 (370), Wetter 482 (342), Witten 1.527 (1.101).

Hybrid-Fahrzeuge: Breckerfeld 333 (2022 265), Ennepetal 1.400 (1.113), Gevelsberg 1.179 (944), Hattingen 1.916 (1.503), Herdecke 928 (716), Schwelm 1.114 (825), Sprockhövel 1.043 (850), Wetter 979 (778), Witten 2.811 (2.241).

Eine Pressemitteilung der EN-Kreisverwaltung

Schwelm, den 16. Januar 2024