Mahnende Erinnerung: Neue LWL-Fotoausstellung im Haus Martfeld

Donnerstag, 14. März 2024

Eine Wanderschau löst die nächste ab: „Mahnende Erinnerung“ mit Arbeiten des Münsterländer Fotografen Dieter Blase folgt auf „Was heißt schon alt“. Ab Sonntag, 24. März sind die Aufnahmen von zahlreichen Gedenk-und Erinnerungsorten in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus im Haus Martfeld zu sehen.

In der Pressemitteilung des Landschaftsverbandes, der die Fotoserie auf eine Rundreise durch sieben regionale Museen schickt, heißt es dazu: „Erinnerungskultur prägt die deutsche Geschichte der Nachkriegszeit bis heute und gilt als Indikator für eine offene und demokratische gesellschaftliche Entwicklung“.

Angesichts aktueller politischer Tendenzen ist die Beschäftigung mit den Aufnahmen „ein besonders geeignetes Medium, um die heutige Realität dieser Gedenk-Erinnerungs-und Tatorte zu reflektieren“, wie Dieter Blase sein fotokünstlerisches Konzept formuliert hat.

Anlässlich der Eröffnung am 24. März um 11 Uhr im Musiksaal begrüßt Bürgermeister Stephan Langhard die Gäste; Dr. Hauke-Hendrik Kutscher, Referent des LWL, führt in das Werk ein, und Frau Blase gibt Einblick in Arbeitsweise und künstlerischen Anspruch ihres Mannes, der kurz vor dem Jahreswechsel plötzlich verstorben ist. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung kann bis zum 20. Mai besucht werden, samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr.

Bildtedxt: Das Geschichtsort Humberghaus in Hamminkeln-Dingden stellt die Geschichte und Verfolgung der jüdischen Familie Humberg dar. Foto: Dieter Blase

Schwelm, den 14. März 2024