Große Nachfrage nach „Schwelm – Martfeld - Engelbert I.“

Sonderausstellung im Haus Martfeld wird verlängert

Die unter dem Titel „Schwelm – Martfeld – Engelbert I.“ im Museum Haus Martfeld präsentierte Sonderausstellung im Kulturhauptstadtjahr wird aufgrund der großen Nachfrage verlängert. Die Schau, die sich mit den politischen Geschehnissen und historischen Entwicklungen in Deutschland, in der Region und im Schwelmer Raum während des Hochmittelalters befasst, kann bis zum November dieses Jahres besucht werden, und zwar im Museumsbesuch (im Veranstaltungsraum ist derzeit die Ausstellung „dialog 2“ der GEDOK Wuppertal zu sehen).

Ein herausragendes Fanal des Hochmittelalters war die Tötung des Erzbischofs von Köln, Engelbert I. von Berg, am 7. November 1225. Diese bis heute sehr kontrovers diskutierte Tat ereignete sich vor brisantem politischem Hintergrund im Heerweg am Gevelsberg im zuständigen Gogericht und Kirchspiel Schwelm. Haus Martfeld als Wasserburg und Rittersitz und die vorstädtische, kurkölnische Zentralsiedlung Schwelm reihen sich mit unmittelbarem Bezug in diese historischen Zusammenhänge ein. Das Museum Haus Martfeld ist Kooperationspartner der Ausstellung „AufRuhr 1225 !“ des Westfälischen Museums für Archäologie in Herne.

Schwelm, den 20. Mai 2010

Die Freunde klassischer Musik erwartet am kommenden Freitag ein hochkarätiges Konzert mit dem Martfeld-Quartett.
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