Ab Montag Platzvergabe für das kommende Kindergartenjahr

In diesen Tagen ist es wieder soweit: Die Träger der Kindertagesstätten in Schwelm versenden die ersten Zusagen an die Eltern, die beim Jugendamt eine Voranmeldung für die Aufnahme zum KiTa-Jahr 2017/18 abgegeben haben.

Nicht alle Eltern werden sofort am Montag die Briefe in ihrer Post finden, denn es wird erst der erste große Schwung sein, der dann rausgeht. Für die Briefempfänger gilt dann, sich zügig bei den KiTas zurückzumelden, den Platz anzunehmen oder abzulehnen, wenn man die Aufnahme doch noch ein Jahr hinausschieben möchte. Nur so können die Einrichtungen schnell weitere Eltern anschreiben und die Restplätze vergeben.

An dieser Stelle noch einmal der Hinweis:

-  Die Voranmeldung im Jugendamt mittels Voranmeldeformular aus dem Internet oder vom Sachbearbeiter entbindet nicht vom Vorstellungsgespräch in der KiTa

UND

-  Der Besuch in der KiTa ersetzt nicht die Voranmeldung im Jugendamt.

Das Jugendamt sammelt nur die Anträge auf Betreuung, gewährleistet den Rechtsanspruch innerhalb bestimmter Fristen und gibt die Daten an die KiTas weiter. Deren Träger-Mitarbeiter/innen entscheiden über die Aufnahme in die jeweilige Einrichtung.

Die Restplatzvergabe folgt ein paar Wochen nach der ersten Aufnahme. Hier müssen immer die individuellen Belange geprüft werden und nicht jeder Wunsch kann zu 100% erfüllt werden. Auf der Basis der bekannten Kinderzahlen wurden aber genügend Plätze geplant. Insbesondere durch die Einrichtung von Übergangsgruppen und die Planung von zwei neuen Einrichtungen, die von der AWO und dem DRK betrieben werden sollen, sieht die Situation derzeit in Schwelm gut aus. Zusätzliche Kindertagespflegeplätze bewirken eine insgesamt bedarfsgerechte Deckungsquote, die bei den U3-Kindern mittlerweile bei rund 40% liegt.

Also keine Sorge, wenn die KiTa-Platzzusage für das im Sommer beginnende Kindergartenjahr am Montag noch nicht da ist: Wenn es Probleme gibt, werden in Zusammenarbeit von Jugendamt und Kindertageseinrichtungen Lösungen gesucht.

Schwelm, den 12. Januar 2017

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