Brecht, Kafka, Remarque: Stadtbücherei erinnert an Bücherverbrennungen von 1933

Am 10. Mai 1933 verbrannten die  Nationalsozialisten in spektakulären Aktionen Bücher von Schriftstellern, die ihnen nicht genehm waren. Betroffen waren neben vielen anderen Walter Benjamin, Ernst Bloch, Bertolt Brecht, Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger, Marieluise Fleißer, Sigmund Freud, Heinrich Heine, Ödön von Horvath, Franz Kafka, Erich Kästner, Siegfried Kracauer, Robert Musil, Erich Maria Remarque, Joachim Ringelnatz, Joseph Roth, Nelly Sachs, Anna Seghers und Arthur Schnitzler.

Werke und Biographien vieler betroffener Autorinnen und Autoren sowie Informationen zur nationalsozialistischen Literaturpolitik haben die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei jetzt für eine kleine Ausstellung in der Stadtbücherei, Hauptstraße 9-11, zusammengestellt. Die Medien können ab dem 13. Mai zu den Öffnungszeiten ausgeliehen werden: montags und donnerstags 10 bis 18 Uhr, dienstags 10 bis 13 und 15 bis 18 Uhr, freitags und samstags 10 bis 13 Uhr.

Schwelm, den 8. Mai 2013

 

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