Homo-Drei-Schichten

Ausstellung mit Werken polnischer Künstler im Schloss Martfeld

In jedem Jahr  - meist im August – gehört das Schloss Martfeld den Werken ausländischer Künstler. In diesem Jahr haben der Koordinierungskreis Ausländische Mitbürger Schwelms (KAMS) und der städtische Fachbereich Jugend, Soziales die  polnischen Künstler Hala R. Krzykowski, Maria Pienkowski und Krzysztof Juretko gebeten, ihre Werke im Schloss zu zeigen.

Die Bürger sind herzlich zur Eröffnung dieser Ausstellung am Freitag, dem 28. August, 19 Uhr, eingeladen. Bürgermeister Dr. Jürgen Steinrücke eröffnet die Kunstpräsentation, die unter dem Titel „Homo-Drei-Schichten“ Malerei, Plastiken, Objekte und Zeichnungen zeigt. Schwelms Pressesprecherin Heike Rudolph führt in das Werk ein. Ludmilla Kolagina (Klavier) und Rosa Waligorski (Gesang) setzen den musikalischen Akzent.

Krzysztof Juretko wurde 1953 in Liegnitz geboren, studierte Erziehungswissenschaft und Kunst in Breslau und Kunst und Kunstpädagogik in Wuppertal, wo er als freischaffender Künstler lebt. Seit 1993 setzt er sich mit den bewegten Körpern der Tänzerinnen und Tänzer des Wuppertaler Tanztheaters auseinander - ständig auf der Suche, in der zweidimensionalen Fläche die Raumzeit-Dimensionen zu finden. So entstehen Arbeiten in Serien: Zeichnungen und Malerei als Wandinstallationen. Es werden Konfigurationen durch fragmentarische Darstellung von Gesichtern, Körperteilen und Figuren in verschiedenen Modulen zusammengesetzt.

Maria Pienkowski, geboren 1957 in Gedyngien, studierte Bildhauerei an der Kunsthochschule Danzig und lebt als freie Bildhauerin in Wuppertal. Sie ist seit 1996 Dozentin an der VHS Wuppertal, seit 1999 Mitglied des BBK Wuppertal. Ihre Arbeiten werden von öffentlichen und privaten Sammlern in Deutschland, Schweden, der Schweiz, Polen und den USA geschätzt. Maria Pienkowskis Interesse zielt auf die Gestalt der Beziehungen von Mensch zu Mensch, von Form zu Form, auf das Zueinander und das Gegeneinander, auf das, was zwischen den Menschen geschieht: Das Gespräch, die Überschneidung des Verschiedenartigen, wie wir es täglich erleben, Verstrickung, das Erkennen des Anderen, das Wahrnehmen von Zusammenhängen.

Hala R. Krzykowski, geboren 1955 in Swiebodzie, studierte Pädagogik an der Universität Breslau. In den 90er Jahren studierte sie an der Märkischen Kunstakademie. Es folgten Fortbildungen als Geronto-Sozialtherapeutin und als Kunstpädagogin. In ihren Bildern lässt Hala R. Krzykowski nicht nur auf kleinen, sondern auch auf größeren Leinwandformen materielle und seelische Realität aufeinandertreffen. Gleichzeitig verbindet sie im harmonischen Zusammenspiel von Form und Farbe poetische Phantasie mit ihrer persönlichen Einstellung zur zeitgenössischen Kunst.

Die Ausstellung kann bis 27. September besucht werden, mittwochs, freitags und samstags von 10 bis 13 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr (kein Eintritt).

Schwelm, den 21. August 2009

Meinhard Esser übernimmt die Leitung des Jugendamtes in Soest. Foto: Heike Rudolph
Gut 50 Anwohnerinnen und Anwohner sprachen mit Stadtverwaltung und Polizei im Rathaus über Lärm und alkoholisierte Besucher in der Altstadt.
Drei aufregende künslerische Handschriften: Arbeiten von Hala R. Krzykowski, Maria Pienkowski und Krzysztof Juretko (von oben nach unten) im Schloss Martfeld.
Bürgermeister Jochen Stobbe moderierte das Gespräch der Bürger mit Falko Elbers, Wilfried Guthier und Nicole Wach. Fotos: Heike Rudolph
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