Neue Fenster – weniger Energiekosten

Sanierungsarbeiten im Hallenbad schreiten zügig voran

In einem Pressegespräch erläutete Bürgermeister Dr. Jürgen Steinrücke jetzt den Stand den Sanierungsarbeiten des Schwelmer Hallenbades – und zwar vor Ort, wo fleißige Mitarbeiter der Firma Metallbau Brügge im Schweiße ihre Angesichts tätig sind.

Schon im letzten Jahr hatte die Sanierung des Bades mit Arbeiten im Eingangsbereich und am Blockheizkraftwerk begonnen. Nun werden die alten, z.T. blinden Glasfenster an der Süd- und an der Westseite (zusammen 320 Quadratmeter) entfernt und durch neue Scheiben ersetzt. Das hebt nicht nur das Aussehen des Bades enorm, es verbessert vor allem die Energiebilanz des Gebäudes nachdrücklich. Laut Dr. Steinrücke sollen die Energiekosten um bis zu 70 Prozent sinken.

Im Gespräch, an dem auch Architekt Jochen Timmerbeil, Ingenieur Mugaffak Ogus vom städtischen Immobilienmanagement, Jens Kessler von der Metallbaufirma und Schwimmmeister Ulrich Sauer teilnahmen, fiel der Satz, dass das 1974 erbaute Gebäude im Grund den Parkplatz mitgeheizt habe.

Ein großer Teil der Fenster ist schon entfernt worden. Jetzt wird die Pfosten-Riegel-Wand herausgebrochen, dann werden thermisch getrennte Profile eingebaut. Die Kachelwand an der Südseite des Bades wird gedämmt und erhält eine Aluminium-Fassade. Dann stehen noch die Abdichtung des Flachdachs auf dem Anbau und die Erneuerung des Mess- und Regeltechnik auf dem Programm. Schon jetzt sind die neuen 1- und 3-Meter-Sprungbretter eingebaut worden – extra schallgedämmte Exemplare. Und die frühere Milchbar wird zum Personalraum für die Mitarbeiter des Bades. Während der Sanierung beobachtet nach Dienstschluss ein Wachdienst das Bad.

Insgesamt investiert die Stadt über drei Jahre 850 000 Euro in die Sanierung. In diesem Jahr werden ca. 550 000 € ausgegeben, davon 260.100 für die derzeitige Maßnahme.  Für das kommende Jahr werden weitere Dämmungsarbeiten in den Blick genommen.

Schwelm, den 21. August 2009

 

 

Pünktchen und Anton verbindet eine echte Freundschaft.
Auf ca. 50 m Länge muss der Kanal erneuert werden. Foto: Heike Rudolph
Erläuterten den Stand der Sanierungsarbeiten v.l.: Jens Keßler, Ulrich Sauer, Jochen Timmerbeil, Mugaffak Ogus und Bürgermeister Dr. Jürgen Steinrücke. Unten: Mitarbeiter der Firma Metallbau Brügge bei der Arbeit; Blick auf die neuen Sprungbretter. Fotos: Heike Rudolph
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