Die Stadt Schwelm baut mit finanzieller Unterstützung der Verkehrsgesellschaft Rhein-Ruhr den neuen Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB)

Anfang Juni 2013 hat die Stadt Schwelm Ihnen die Planungen für den neuen ZOB vorgestellt. Wenige Wochen später hat der Rat der Stadt Schwelm das für unsere Stadt so wichtige Projekt genehmigt, das nun mit finanzieller Unterstützung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) gebaut wird.

Die wichtigsten Fragen:

Was wird hier für Schwelm gebaut? (Siehe Flyer)

Rund 5000 bis 6000 Bürger nutzen jeden Tag den ZOB: Ein Kunden- und Verkehrsaufkommen, das bewältigt und modernen Erfordernissen angepasst werden muss.

Es entsteht ein bürgerfreundlicher Zentraler Omnibus-Bahnhof mit:

  • Mehr Platz für Busse, durch Verlängerung der bisherigen Haltestellen für vier Gelenkbusse. Mit einer Ausstiegshaltestelle an der Märkischen Straße / Bahnhofplatz stehen insgesamt fünf Haltestellen zur Verfügung.
  • Eine bessere Aufenthaltsqualität durch verbesserten Wind- und Wetterschutz an den Haltestellen.
  • Barrierefreiheit auf dem gesamten Gelände. Die Bürger befinden sich vom Verlassen des Bahnhofsgebäudes bis zum Erreichen der gegenüberliegenden Parkanlage auf gleichbleibendem Höhenniveau.
  • Ein Leitsystem für sehbehinderte und blinde Bürger sowie eine akustische Sprecheinrichtung.
  • Eine stärkere Verkehrssicherheit
  • Ein Kundencenter der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (VER) im Empfangsgebäude.
  • Eine Photovoltaikanlage auf der gesamten Dachfläche der Haltestellen, so dass umweltfreundliche Mobilität und regenerative Stromerzeugung miteinander verbunden werden.
  • Elektrotankstellen, denn unter dem Dach gibt es zusätzlichen Platz für 30 Fahrradstellplätze und Boxen mit Ladestationen für Elektrofahrräder.
  • Zudem wird es auf Gelände des neuen ZOB Ladestationen für Elektroautos geben.
  • Vorbereitungen für eine öffentliche Toilettenanlage.

Wer baut?

Die Stadt Schwelm baut den ZOB mit finanzieller Unterstützung des VRR, dem dafür Mittel vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt werden. .

Wer ist an der Planung des ZOB beteiligt?

  • Stadtentwicklungsbüro der Stadt Schwelm
  • Immobilienmanagement der Stadt Schwelm
  • Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (VER)
  • Technische Betriebe der Stadt Schwelm AöR
  • Planungsbüro SM Consult (Hagen)
  • Aktiengesellschaft der Versorgungsunternehmen AVU
  • Fachbereich Bürgerservice der Stadt Schwelm
  • BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH (BEG)
  • Kreispolizeibehörde
  • Ausschuss für Umwelt und Stadtplanung der Stadt Schwelm (AUS)
  • Rat der Stadt Schwelm
  • Behindertenbeirat der Stadt Schwelm.

Welches Unternehmen führt die Baumaßnahme durch?

Die bauausführende Firma für die Tiefbauarbeiten ist das Unternehmen Gustav Marsch GmbH & Co. KG aus Dortmund.

Wann wird gebaut?

Baubeginn ist der 3./4. März (10. Kalenderwoche). Der ZOB wird im August fertiggestellt sein, pünktlich vor dem Schwelmer Heimatfest.

Wo und wie wird gebaut?

Baugelände ist der komplette Bahnhofsvorplatz bis zum Bereich Märkische Straße/Straße Bahnhofsvorplatz im Osten. Im Süden führt der Umbaubereich ein Stück in den Bahnhofspark hinein (hier, am südöstlichen Zipfel, werden in der 9. Kalenderwoche einige Bäume gefällt). Im Norden sind Bahndamm und Bahnhofsgebäude die Begrenzung. Im Westen endet der Baubereich auf halber Höhe der bisherigen Busspur für die Städtebusse, die parallel zur Hattinger Straße verläuft.

Gebaut wird in mehreren Abschnitten.

Wichtig: Die alte Blutbuche am Bahnhof wird von den Bauarbeiten nicht berührt.

Erreiche ich den Bahnhof zu Fuß?

1. Das Durchqueren des kleinen Parks am Bahnhof ist während der Bauzeit nicht möglich. Ab der Ampel an der Herzogstraße (Ecke Parkhotel), werden die Fußgänger auf den Gehweg an der deaktivierten Busspur der Linie 37 geleitet. Diesen Weg nehmen umgekehrt auch die Bürger, die das Bahnhofsgelände verlassen und Richtung Innenstadt gehen wollen. Bitte die Beschilderung beachten!

 

2. Wer von den Bussen an den Ersatzhaltestellen am Finanzamt aus zum Bahnhofsgebäude gelangen möchte, wird über einen gesondert eingerichteten Weg geleitet, der vom Bahnhofsplatz aus am abgeschirmten Baugelände entlang führt. Diesen Weg nehmen umgekehrt auch jene Bürger, die vom Bahnhof aus zu den Bushaltestellen bzw. zum Hallenbad, zum Finanzamt, zur AOK, zum Ibach-Haus usw. gehen wollen. Bitte die Beschilderung beachten!

 

Die Anrampung am Eingang des Bahnhofsgebäudes für Menschen mit Behinderung u.a. bleibt natürlich erhalten.

 

Wo befinden sich während der Bauzeit die Haltestellen?

Die Haltestellen werden erst am 3. März umgesetzt, um den Bürgern die gewohnte Praxis so lange wie möglich zu erhalten.

Die Ersatzhaltestellen befinden sich in der Straße „Bahnhofplatz“ an der Längsseite des Finanzamtes, also in unmittelbarer Nähe des bisherigen Standortes. Der Weg zum Bahnhofsgebäude verlängert sich für Buskunden dadurch nur unwesentlich. Die Technischen Betriebe Schwelm verstärken die Leuchten am Standort der Ersatzhaltestellen. Die Parkplätze in der Straße „Bahnhofplatz“ entfallen während der Bauzeit.

Wo befinden sich die Taxi-Stellplätze?

Da vor der Taxi-Zentrale gebaut wird, rücken die sechs Taxi-Stellplätze ca.50 m weiter nach Osten.

Wo kann ich parken?

Die drei Parkplätze für behinderte Bürgerinnen und Bürger werden unmittelbar am Baugelände an der Märkischen Straße eingerichtet. Diese Parkplätze liegen besonders nahe am Bahnhof.

Die Bürgerinnen und Bürger können, wie bisher, auf folgenden Flächen parken:

 

  • Auf dem Hallenbad-Parkplatz (durch Umsetzung der Wertstoffcontainer während der Bauzeit werden fünf zusätzliche Parkplätze gewonnen).
  • In der Märkischen Straße auf der Parkfläche zwischen AOK-Gebäude und dem Bahndamm (hier fallen nur wenige Parkplätze weg).
  • In der Märkischen Straße auf dem Parkstreifen entlang dem Bahnhofdamm.
  • In der Märkischen Straße auf dem Parkstreifen am Hallenbadparkplatz (während der Bauzeit dürfen auf diesen beiden Parkstreifen keine Lkw abgestellt werden).
  • Es entfallen vorübergehend die Parkplätze an der Längsseite des Finanzamtes.
  • Die meisten der bisher verfügbaren Parkplätze bleiben erhalten. Für vorübergehend nicht nutzbare Parkplätze finden Sie ca. 50 Ersatzplätze auf dem Parkplatz des ehemaligen Kaiser-Supermarktes (Bahnhofstraße, an der Unterführung). Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
  • Park & Ride-Reisende können ihre Fahrzeuge zudem auf dem Brunnen-Parkplatz abstellen. Von der dortigen Bushaltestelle fahren in engem Takt Busse des ÖPNV zum Schwelmer Bahnhof:

Linie 550

Bahnhof > Brunnen: 5.49 bis 19.49 Uhr (1/2-Std.-Takt), anschließend bis 22.49 Uhr im Stunden-Takt.

Brunnen > Bahnhof: 5.30 bis 20.30 Uhr (1/2-Std.-Takt), anschließend bis 22.30 Uhr im Stunden-Takt.

Außerdem sind die Linien 556 und 608 zu nutzen.

Wo kann ich mein Fahrrad abstellen?

Der Fahrradunterstand an der Ostseite des Bahnhofgebäudes wird erst im Juni demontiert und bleibt vorerst an gewohnter Stelle.

Wo kann ich künftig meinen Motorroller abstellen?

Die Rollerstellplätze entfallen Mitte März und werden in der Nähe wieder eingerichtet. Eine Beschilderung erfolgt sodann.

Wo können Reisebusse halten, die Fahrgäste am Bahnhof aufnehmen und u.U. eine Weile in der Nähe stehen müssen?

Die zuständigen Bus-Unternehmen werden gebeten, sich ein paar Tage vor dem jeweiligen Abreisetermin an die örtliche Bauleitung der Fa. Marsch oder an die Stadt Schwelm zu wenden.

Wie erreiche ich das Café „enny“ der Familie Erarslan?

Das Café kann weiterhin zu Fuß erreicht werden. Für Gäste mit Pkw stellt die Stadt zwei Parkplätze auf der Stellfläche Herzogstraße, gegenüber dem Parkhotel, zur Verfügung. Der Café-Besitzer kann sein Geschäft mit dem Pkw erreichen, die Anlieferung seiner Waren ist sichergestellt.

Wie informiert die Stadt über das Bauvorhaben?

Die Stadt hat die wichtigsten (An)-Fragen zum Bau des neuen ZOB hier zusammengefasst. Die Seite schwelm.de/zob/ ist auch durch QR-Code erreichbar.

Die Stadt lässt ein Faltblatt mit den wichtigsten Informationen flächendeckend rund um den Bahnhof unter die Scheibenwischer der geparkten Fahrzeuge stecken. Außerdem wird das Info-Blatt an die Haushalte rund um den Bahnhof verteilt sowie an Pendler. Es ist darüber hinaus in den Bussen der VER erhältlich und selbstverständlich auch im Bahnhof selbst.

Natürlich hat sich die Stadt im Vorfeld mit dem Finanzamt, der AOK, der Vermögensverwaltung Vits (Ibach-Haus) und anderen Anrainern über das Bauvorhaben verständigt.

Für Bürgeranfragen hat die Stadt die Service-Nummer 02336 / 801-115 eingerichtet. Alle Fragen zum ÖPNV beantwortet die VER unter Tel. 02333 / 978-50.

Schwelm, den 19. Februar 2014

Anneliese Döinghaus ist seit 1968 Sozialpflegerin in Schwelm. Für ihr Wirken dankten ihr Bürgermeister Jochen Stobbe und Andreas Koch vom städtischen Fachbereich Familie und Bildung sehr herzlich. Zur Ehrung wurde die bekannte und geschätzte Frau von Karl Hohagen (l.) begleitet, der seit 40 Jahren Sozialpfleger im selben Sozialbezirk wie Frau Döinghaus ist. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph
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