Diese Bilder sagen „Ja“ zum Leben

Stefanie Hogrebe stellt erfolgreich in „Rathaus-Galerie“ aus

 

 

Schon vor der Eröffnung zog die Ausstellung mit Bildern von Stefanie Hogrebe viele interessierte und faszinierte Blicke auf sich. Über 60 Gäste fanden zur Vernissage ins Schwelmer Rathaus, das seit mehreren Jahren Flure und Treppenhäuser als „Galerie“ zur Verfügung stellt.

Bürgermeister Jochen Stobbe stellte den begeisterten Besuchern die Werke dieser äußerst erfolgreichen Schau in Worten vor, die seine eigene Nähe zu den Bildern verdeutlichen: „Zum einen ist da eine Freude am Farbenreichtum sichtbar, die sich unmittelbar auf uns überträgt. Sie springt uns nicht an, sie ist nicht aggressiv, sondern frisch, klar, unmittelbar und dabei unwiderstehlich.

Ebenso stark rühren uns Bewegung und Dynamik an, die das Temperament vieler  Bilder dieser Ausstellung bestimmen. Vitalität ist mit Händen greifbar, die Seele schafft dem Körper freien Raum. Diese Bilder sagen ,Ja‘ zum Leben“.

Keines von Frau Hogrebes Bildern sei vordergründig, keines erschöpfe sich im planen Blick auf die Oberfläche. Viele Bilder nähmen uns mit auf eine Reise, manchmal durch gewundene bunte Farbstraßen auf einem Weg, hin zu einem Ziel, das erreichbar scheine. Andere Werke faszinierten uns durch den dramaturgischen Kniff, ein Element gleichzeitig zu zeigen und zu verbergen, das scheinbar nicht in sein Umfeld passe.

Es scheint, als sei Frau Hogrebe ein Resonanzboden für ungezählte  Lebensäußerungen, die sie zu eigenen Werken inspirierten. Es seien ihre Stimmungen, die sie zur Bildgestaltung drängen würden, ohne Wissen um den Ausgang, sagt die Frau, die sich mit dem Begriff „Künstlerin“ schwer tut. Denn: „Malen ist für mich vor allem ein wertvolles Ausdrucksmittel“.

Frau Hogrebes Bilder - kraftvoll und zugleich subtil, voller Bewegung und doch geborgen in Ordnungen - weisen oft einen Farbenreichtum auf, dem gelingt, was Stefanie Hogrebe möchte: „Mit der Kunst kann ich, wie der Journalist Frank Schmidt einmal schrieb, die Schatten auf der Seele bunt malen“.

Jochen Stobbe: „Hier sehe ich eine der ganz großen Stärken von Stefanie Hogrebe: Mit den Mitteln ihrer Kunst bringt sie es fertig, unsere innere Stimmung in Augenblicken der Ekstase zu zeichnen, in denen wir selber uns nicht sehen, wohl aber mit allen Fasern fühlen.

Es gibt diese vollkommen entäußerten Augenblicke, die über unsere Sprache hinausgehen, Momente, für die wir keine Worte finden. Frau Hogrebe malt dies in Bildern, in denen Menschen springen, sich weiten über ihre Grenzen hinaus, gleichsam umsprüht mit Farbfunken, die alle Möglichkeiten dieser Welt andeuten und einfordern“.

Bis zum 21. Juni, montags 8 bis 17 Uhr, dienstags und mittwochs 8 bis 15.30 Uhr, donnerstags 8 bis 16 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr, kein Eintritt.

Schwelm, den 27. Mai 2013

 

 

 

Achim Flügel zusammen mit Bürgermeister Jochen Stobbe zum Volkstrauertag im Park an der Bahnhofstraße. Foto: Heike Rudolph
Stoßen auf eine erfolgreiche Ausstellung an: die Künstlerin Stefanie Hogrebe und Bürgermeister Jochen Stobbe mit einem Teil der zahlreichen Besucherinnen und Besucher im Schwelmer Rathaus. Foto: Stadtverwaltung Schwelm/Heike Rudolph
Serviceportal