"Durch Handy-Fasten mehr Zeit für andere Dinge"

Schwelmer Realschüler/innen berichten über Handy-Challenge in der Suchtwoche

Tim-Lukas Herzberg schreibt: „Wir, die Klasse 6b der Dietrich-Bonhoeffer Realschule, haben bei der Suchtwoche des Ennepe-Ruhr Kreises mitgemacht. Dabei ging es darum, zu gucken, wie wichtig uns das Handy ist. Deshalb haben wir jeden Tag eine Challenge (Aufgabe) bekommen und durchgeführt zum Thema „Handy“.

Jede Challenge dauerte 24 Stunden. Es gab verschiedene Challenges, z. B. „Telefonieren statt Nachrichten schreiben“, „24-Stunden-Handyfasten“, „Story of my life“ (da mussten wir mit den letzten Sätzen aus Whats app eine Kurzgeschichte schreiben) und „Friends first“ (wir durften das Handy nicht benutzen, wenn andere Leute dabei waren).

Am nächsten Tag haben wir mit Frau Wallat oder Herrn Plasger immer geschaut, ob man die Challenge geschafft hat oder nicht und darüber gesprochen, was gut oder schwierig war. Die beste Challenge war, meiner Meinung, nach 24-Stunden-Handyfasten. Ich fand das nicht schlimm 24 Stunden ohne Handy. Dadurch hatte man mehr Zeit für andere Dinge, z. B. ein Buch lesen oder draußen spielen.

Wir haben in dem Projekt gelernt, wie das ist, wenn man mit seinem Handy nicht alles machen kann, was man möchte. Es war komisch, aber auch gut zu sehen, wie (unnötig) wichtig das Handy für manche ist und wie viel Zeit man damit auch verschwendet“.

„O“-Töne von Tim-Lukas‘ Mitschüler/innen:

· Alexandra, 12 Jahre: „Ich fand es einfach, weil ich sowieso nicht so viel mit meinem Handy mache. Ich habe alle Aufgaben geschafft“.

·  Felix, 13 Jahre, Kayra, 11 Jahre, Tim-Lukas, 12 Jahre, Alisa 12 Jahre: „Wir haben gelernt, dass das Handy eigentlich nicht wichtig ist. Die Menschen früher hatten schließlich auch kein Handy! Unsere Eltern fanden das Projekt war eine gute Idee!“

· Kosovare, 12 Jahre: „Ich konnte gut auf Musik vom Handy verzichten“.

· Merve, 12 Jahre: „Mir haben die Aufgaben gut gefallen. Es hat auch gut geklappt“.

· Zara, 12 Jahre: „Mir hat es gut gefallen, aber es war schon schwer!“

· Fabio, 13 Jahre, Rania, 12 Jahre, Andreas, 12 Jahre: „Die Challenges fielen uns leicht. Das Handyfasten fiel uns schwer, da unsere Eltern uns ja auch erreichen mussten. Unsere Eltern fanden es aber gut, dass wir weniger am Handy waren“.

Schwelm, den 24. Juni  2016

Keine Schwelmer Frühjahrsmesse ohne dieses kleine Bekenntnis zu Schwelm: Auch in diesem Jahr kann am Stand der Stadtverwaltung wieder der beliebte Schwelm-Sticker erworben werden. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Arno Kowalewski
Sie machen Schwelm schöner: Abather Almaarij, Bilal Al-Salhi, Ahmad Helli, Mahmoud Helli und Ahmed Alsewari, hier mit ihrem Anleiter Hassan Madatt, Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, Peter Eibert und Markus Flocke auf dem Märkischen Platz. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph
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