Ein Geschenk für das Herz von Schwelm

HELIOS Klinikum Schwelm übergibt Defibrillator

„Uns liegt die Gesundheit der Menschen im Ennepe-Ruhr-Südkreis sehr am Herzen“ – Mit diesen Worten übergaben Dr. med. Marc Baenkler, Klinikgeschäftsführer des HELIOS Klinikums Schwelm und der Ärztliche Direktor, Dr. med. Ulrich Müschenborn, der Stadt Schwelm einen Defibrillator. Diesen hatte das Krankenhaus anlässlich des 10-jährigen HELIOS-Jubiläums in der Kreisstadt gespendet.

Der sogenannte Schockgeber wird zukünftig im Bürgerbüro an der Moltkestraße angebracht, um im Falle des Falles Leben zu retten. Bürgermeister Jürgen Stobbe dankte sehr herzlich für dieses wichtige Gerät, dessen Standort das stark von der Öffentlichkeit frequentierte Bürgerbüro sein wird.

Über 55.000 Menschen starben 2012 laut statistischem Bundesamt  in Deutschland an einem Herzinfarkt. „Dabei können gerade bei einem akuten Herzversagen nicht wenige durch schnelle Hilfe gerettet werden. Dabei ist ein solcher Defibrillator ein wichtiges Instrument“, weiß Dr. med. Ulrich Müschenborn, selbst Kardiologe. Das Gerät sehr einfach und auch von Laien intuitiv zu bedienen. Der Defibrillator kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen beenden und somit das Herzkreislaufsystem stabilisieren.

Generell gilt im Notfall:

1.    Rettungsdienst unter der Nr. 112 anfordern

2.    Herzdruckmassage machen

3.    Andere zur Hilfe auffordern

4.    Defibrillator nutzen, wenn vorhanden

Der Defibrillator ist der zweite seiner Art, die vom HELIOS Klinikum Schwelm übergeben wurden.

Schwelm, den 6. März 2014

Er kann Leben retten: der Defibrillator. Das wertvolle Geschenk wird seinen Standort im Bürgerbüro der Stadt Schwelm haben. V.l.: Christian Rüth (Fachbereich Bürgerservice), Dr. Ulrich Müschenborn (Ärztlicher Direktor des Helios-Klinikums Schwelm), Dr. Marc Baenkler (Geschäftsführer des Helios-Klinikums Schwelm), Wilfried Guthier (Leiter des Fachbereichs Bürgerservice), Bürgermeister Jochen Stobbe, Ralf Schweinsberg (Beigeordneter u. Kämmerer) und Schwelms Feuerwehrchef Matthias Jansen. Foto: Helios-Klinikum / Maren Esser
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