Entschlossenheit, Mut und Festigkeit: „Der Charakter des Mannes“

Mittwoch „Altes neu entdeckt“ im Schloss Martfeld

Die nächste Veranstaltung der beliebten Lesereihe „Altes neu entdeckt“ findet am kommenden Mittwoch, dem 20. April, um 18 Uhr im Schloss Martfeld statt. Der Abend steht unter dem Thema „Der Charakter des Mannes“ und ist in Zusammenhang mit der übernächsten Veranstaltung zu sehen, in der es um die „Tugend der Frau“ gehen wird.

Anhand des Buches von Dr. Friedrich Ehrenberg „Der Charakter und die Bestimmung des Mannes“, Elberfeld 1822, wird der Referent Jörn Peter Schröder, 2. Vorsitzender des Vereins für Heimatlkunde, den Charakter des Mannes aus der damaligen Sicht beleuchten. Alle Bürgerinnen und Bürger sind sehr herzlich eingeladen, sich am Mittwoch mit den wichtigsten Merkmalen dieses Männerbildes vertraut zu machen und zu prüfen, ob und in welchem Maße es in die Gegenwart hineinwirkt.

Hier einige Kostproben: „Der Mann will immer etwas; er will das rechte; er will es ernstlich; er weiß, was er will; er hat es selbst gewählt!“ Und: „Nein, dem Mann muss es ein Bedürfnis sein, er darf nie unwillig und unschlüssig sein, klaglos eine nützliche und schwere Arbeit zu übernehmen, dort wo es notwendig ist. Allerdings muss dieses Tun seiner würdig sein, d.h. es muss sich um etwas Großes handeln, darum gehört das Große zu den wesentlichen Eigenschaften im Charakter des echten Mannes.“

Heike Rudolph wird am Mittwoch von der Warte der Frau aus die Ausführungen von Jörn Peter Schröder auflockernd kommentieren. Am 18. Mai erfolgt der Rollenwechsel. Dann spricht Heike Rudolph unter Bezug auf ein Werk aus der historischen Bibliothek über die „Tugend der Frau“ und J.P. Schröder wird den Gegenpart geben.    

Die Wilhelm-Erfurt-Stiftung für Kultur und Natur und der Verein für Heimatkunde laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich zu dieser informativen und sicher auch kurzweiligen Veranstaltung ein.

Der Eintritt von zwei Euro ist für die Restaurierung von Büchern der Historischen Bibliothek gedacht.

Schwelm, den 18. April 2016

 

 

 

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