Erfolgreiches 1. Netzwerktreffen in Düsseldorf

Schwelm gleich zweimal NRW-„Ort des Fortschritts“

 

 

„Sie kommen aus Schwelm, dann sind Sie ja die Abräumer!“ Mit diesen Worten begrüßte eine Vertreterin des NRW-Wissenschaftsministeriums die Gäste aus Schwelm, die jetzt in der Landeshauptstadt am 1. Netzwerktreffen von „Orten des Fortschritts“ teilnahmen. Schwelm hat sich in diesem Jahr beteiligt und gleich mit zwei Beträgen gewonnen, so mit dem „Ehrenamtlichen Sozialdienst“, der der Stadtverwaltung Schwelm angegliedert ist, und mit dem „Therapiekonzept Schwelmer Modell“. Die Ehrung durch Ministerhand wird in den nächsten Wochen in Schwelm stattfinden.

Das Netzwerktreffen in Düsseldorf wurde gleich von drei NRW-Ministern begleitet, so von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, von Bauminister Michael Groschek und von Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Die Auszeichnung als „Ort des Fortschritts“ besitzt Gewicht. Über 140 Beiträge waren der hochkarätig besetzten Jury in diesem Jahr vorgelegt worden, 31 wurden ausgewählt. Kein Wunder, dass Schwelms Abschneiden da mit Stolz erfüllt.

Das Netzwerktreffen dient zum Kennenlernen und zum hoffentlich dauerhaften Austausch von Fortschrittsorten, die sich mit vergleichbaren Projekten befassen. Allen Projekten ist gemein, dass sie versuchen, Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Auffallend in 2015 ist der hohe Anteil an bürgerschaftlichen Projekten, in denen wichtige Aufgaben für eine Stadt, ein Dorf, einen Ortsteil geleistet werden. Daneben wurden technologische Beiträge, Maßnahmen zur Energiewende und zur Kultur ausgezeichnet.

Schwelm, den 11. Juni 2015

Das „Schwelmer Modell“ wurde in Düsseldorf durch Simone Maurer (Verwaltung), Mechthild Hellermann (Geschäftsführerin), Kerstin Hartje (Kinderkrankenschwester und Entspannungspädagogin), Ramona Griesbach (Dipl.-Ökotrophologin) Elena Merk (B.Sc. Ökotrophologin und Diätassistentin) und Isabel Haferland (Praktikantin Ökotrophologie) vertreten.
Zeigten in der Landeshauptstadt für den „ehrenamtlichen Sozialdienst“ Flagge: Andreas Koch (Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege), Peter Eibert (Leiter des Fachbereichs Familie und Bildung), Heike Rudolph (Pressesprecherin) und Bürgermeister Jochen Stobbe.
Drei Landes-Minister und die Jury lobten das zukunftsweisende Engagement der NRW-Orte des Fortschritts.
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