„Volle Fahrt voraus“ und „Architektur unter Tage – Schacht“

Freitag Eröffnung von „Kohle, Kühe, Kunst“ am Schloss Martfeld

Am kommenden Freitag, dem 21. Mai, wird um 16 Uhr in der Freizeitanlage am Schloss Martfeld der Schwelmer Abschnitt des Rundwanderweges der Ausstellung „Kohle, Kühe, Kunst“ eröffnet. Bürgermeister Jochen Stobbe begrüßt die Künstlerinnen, Künstler und Gäste am Schloss Martfeld, wo das Bühnenmobil aufgestellt wird. Die Stadt freut sich sehr, mit Jürgen Fischer den Programmkoordinator der RUHR 2010 GmbH zu Gast zu haben. Der künstlerische Leiter des Projektes, Markus Nottke, wird gemeinsam mit den Besuchern die Künstler an ihren Kunstwerken, die rund um das Schloss angeordnet sind, aufsuchen. Gespräche vor Ort sind ausdrücklich erwünscht. Die Braidhouse Jazzmen werden in bewährter Weise musizieren.

Schwelm ist nach Ennepetal (Hülsenbecker Tal) und Sprockhövel (Alte Trasse, Poststraße) die dritte Stadt, die an diesem nachbarschaftsbezogenen Kunstprojekt beteiligt ist. Als vierter und letzter Partner schließt sich in der kommenden Woche (28.5.) die Stadt Gevelsberg (Stadtgarten) an. Das Gemeinschaftsprojekt „Kohle, Kühe, Kunst / Vier Städte – ein Weg“ lädt ein zu einer Erkundungs-, Wander- oder Radtour durch blühende Erholungsgebiete, vorbei an historischen Industriezeugnissen. Künstler und Künstlerinnen machen am Wegesrand eine Wiese zum Atelier, zur Galerie oder zur Bühne.

Die Künstlerinnen und Künstler, auf deren Arbeiten sich die Schwelmer und ihre Gäste freuen, sind: 

  • Timothy Vincent - "figura serpentinata"
  • Martin Wind - "Kultur-Beutel"
  • Monika Simon - "Volle Fahrt Voraus"
  • Ellen Loh-Bachmann - "Kohle, Kühe, Kunst - 2 Künstler 1 Weg"
  • Winfried Gille - "Kohle, Kühe, Kunst - 2 Künstler 1 Weg"
  • Mario Lange - "Architektur unter Tage - Schacht"
  • Ulrike Harbach - "Der Bauwagen als mobile, experimentelle Dunkelkammer!!"
  • Ulrich Höller - "Heumandl"
  • Martine Seibert-Raken - "Von Erde und Werten"
  • Wibke Brandes

In den vier Städten findet eine Kunstpräsentation im Grünen, in der Natur und am Wegesrand statt. Dabei stellen Künstlerinnen und Künstler sich mit ihren Werken im Rahmen eines vorgegebenen, jedoch eher weit gefassten Mottos der Öffentlichkeit vor, wobei verschiedenste Stilrichtungen, Techniken und Werkstoffe zu sehen sind. Im Vordergrund steht immer die Herstellung, Darstellung oder Darbietung von Kunst im Freien. Das bedeutet, dass neben Skulpturen und Kunstobjekten auch Performances zu sehen sein werden. Die Präsentationen werden durch einen gemeinsamen Weg, und zwar einen Rundweg durch alle vier Städte, miteinander verbunden. Auf diesem Weg sind die Elemente „Kohle“ und „Kühe“ im Landschafts- und Stadtbild zu finden. Der Weg ist benutzerfreundlich ausgeschildert und wird zukünftig ganzjährig begehbar bzw. befahrbar sein.  

Schwelm, den 18. Mai 2010

 

Sehr anschaulich vermittelte Helga Nottebohm den sehr interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern, wie wichtig die Alltagsgestaltung für Menschen mit Demenz ist.
Wie werden die Künstlerinnen und Künstler Kunst und Natur in der Anlage am Martfeld aufeinander beziehen? Antworten auf diese spannende Frage gibt es am kommenden Freitag.
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