„Hart an der B 7“ – Junge Menschen und ihre Lebensgefühle

Sonntag im Jugendzentrum Premiere eines Jugendtheaterstücks mit Schwelmer Hauptschülern

Am Sonntag, dem 26. April, um 18 Uhr ist es endlich soweit – die Hauptschüler der Klasse 9 der Gustav-Heinemann-Hauptschule haben sich seit Herbst letzten Jahres mit dem Regisseur Werner Hahn vom Lutz-Theater Hagen ein Theaterstück auf den Leib geschrieben und möchten ihr „Baby“ jetzt ihren Altersgenossen vorstellen. Ein Stück Theater von jungen Menschen für junge Menschen – ermöglicht durch eine beispielhafte Kooperation zwischen dem städtischen Fachbereich Familie und Bildung und der Koordinierungsstelle des Jobcenter EN, finanziert aus Bundesmitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes.

Junge Menschen erzählen von ihren Lebensgefühlen: Sie stehen im Zentrum, werden immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen – die Bühnenfiguren kollidieren mit ihrem Rollenalltag; szenische Collagen transformieren ihre Lebensgefühle entlang der B 7. Ein ungewöhnliches Projekt nähert sich dem Ende: Gänzlich von der Schauspielerei unbeleckte Jugendliche treffen auf einen engagierten, das Ungewöhnliche liebenden Regisseur, sehr unterstützt durch die Gustav-Heinemann-Schule und betreut durch das Team Prävention und Freizeit des Fachbereiches Familie und Bildung. Die Darstellerinnen und Darsteller: Laila Al-Dbaisi, Ferdaus Amanuel, Maximilian Brul, Helin Celedir, Nicole Densow, Patryk Kamil Domek, Yannic Friemann, Georgios Kalaidopoulos, Robin Keller, Kathreen Khudeida, Florian Muth, Lisa Nagel, Housein Otouzmpir, Alexander Radmer, David Szczepkowski, Elvis, Aileen Shiva Dörnchen.

Neben der Premiere am kommenden Sonntag um 18 Uhr im Jugendzentrum, Märkische Straße 16, sind weitere drei Aufführungen für den 27., den 28. und den 30. April jeweils um 11.30 Uhr am selben Ort geplant. Aufführungsdauer ca. 60 Minuten, Eintritt 1 Euro.

Schwelm, den 21. April 2015

Erzählen vom Lebensgefühl junger Menschen: die engagierten Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 der Schwelmer Gustav-Heinemann-Schule. Foto: Karlheinz Vestweber
Regisseur Werner Hahn bei den Proben mit den jungen Darstellerinnen und Darstellern. Foto: Privat
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