Hier gärtnert der Schwelmer Nachwuchs

Städtische Kita Mühlenweg freut sich über Hochbeet der Edeka-Stiftung

Aha, da kommen zwei Gäste, die einen Kasten aufstellen. In den Kasten füllen sie Erde. Was da wohl geschehen wird? Mit Spannung verfolgten jetzt Schwelmer Mädchen und Jungen den Aufbau eines Hochbeetes. Später werden sie selber dabei helfen, Pflanzen in die Erde zu bringen und sie zu gießen. Was ist da wohl geschehen?

Die städtische Kindertagesstätte Mühlenweg hat von der Edeka-Stiftung ein Hochbeet geschenkt bekommen, und zwar mit allem Pipapo. Zum Geschenk gehören das komplette Beet, dessen Aufbau sowie Schürzen und Gießkannen für die Kinder.

Im letzten Jahr hatte sich die Kita um eine solche Zuwendung beworben, zunächst scheinbar ohne Erfolg. Anfang dieses Jahres erreichte den Mühlenweg dann die schöne Nachricht, dass man nun doch bedacht werden würde. Solch ein Beet der Stiftung ist begehrt, schon viele Kindertageseinrichtungen in NRW besitzen eines. Am Mühlenweg haben die Kinder unter Anleitung der Stiftungsmitarbeiter André Gehrmann und Meike Schlegel mit Feuereifer unterschiedliche Salate, Gurken und Kohlrabi gepflanzt.

Mühlenweg-Leiterin Gerti Dohnke lobt das in mehrerer Hinsicht wertvolle Geschenk: „Viele Kinder wissen nicht, wie eine Möhre wächst oder woher der Kohlrabi kommt. Hier lernen sie, wie sich die Pflanzen aus der Erde heraus entwickeln. Außerdem schulen die Kinder ihren Geschmack, denn frisches Gemüse ist lecker und gesund. Die Kinder lernen, sich um etwas zu kümmern und eine Entwicklung zu begleiten“. Damit nicht genug der positiven Eigenschaften des Hochbeetes, bietet dieses Thema doch Mareike Heßmert, der Fachkraft für Sprache und Integration, viele Sprachanlässe für ein Projekt rund um das Thema Garten. Besonders erfreut Gerti Dohnke der nachhaltige Charakter des Projektes, denn das Beet wird bleiben und auch künftig viele Kinder anregend beschäftigen.    

Schwelm, den 27. April 2015

 

 

Was für eine Spannung: Die städtische Kindertagesstätte Mühlenweg hat ein Hochbeet geschenkt bekommen, und die Mädchen und Jungen üben sich schon fleißig im Gärtnern. Mit ihnen freuen sich v.l. André Gehrmann, Meike Schlegel, Gerti Dohnke und Mareike Heßmert. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph
Diskutierten auch nach dem Initiativabend noch angeregt weiter: Heinz Georg Thier, Melanie Beinert, Peter Eibert, Sabine Stippel-Fluit (beide Fachbereich Familie und Bildung), Ralf Stoffels, Schwelms Beigeordneter Ralf Schweinsberg, Bürgermeister Jochen Stobbe, Kay Schlücker und Elisabeth Adzayibako sowie Berndt Erlenkötter.
120 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung des Bürgermeisters gefolgt, fragten und unterbreiteten Vorschläge.
Fragen: Wie treffen wir die Menschen? Wo könnte ein Ort der Begegnung sein?
"Uns ist das Herz aufgegangen, als wir Kinder, die zu Anfang sehr ernst waren, zum erstenmal lachen sahen", so Claudia Haar vom Kinderschutzbund Schwelm.
Unmittellbare Nachbarschaft ist gelebte Integration, weiß Berndt Erlenkötter, Geschäftsführer der Schwelmer und Sozialen Wohnungsgenossenschaft.
Warb für eine zentrale Anlauf- oder Begegnungsstelle: Der Schwelmer Unternehmer Ralf Stoffels.
Wie man nach der Flucht eine neue Heimat finden kann, erzählte Elisabeth Adzayikbako.
Führte aus, was die Ausbildung zum Flüchtlingspaten beinhaltet: Sandro Di Maggio (Diakonie Mark-Ruhr / Integrationsagentur EN-Süd). Fotos: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph
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