Historischer Lederlöscheimer als überzeitliches Symbol gemeinsamen Handelns in der Krise

Blumen und herzliche Glückwünsche zur feierlichen Vereidigung von Schwelms neuer Bürgermeisterin Gabriele Grollmann

Die Vereidigung eines neuen Stadtoberhauptes gehört zu den seltenen und sicher sehr besonderen Ereignissen einer Stadt. So nahmen zur feierlichen Vereidigung von Schwelms neuer Bürgermeisterin Gabriele Grollmann in der Sitzung des Stadtrates am 22. Oktober in der Gustav-Heinemann-Schule gut 150 Bürgerinnen und Bürger teil – darunter auch Verwandte und Freunde von Gabriele Grollmann. Deren Vater Josef Engelmann stiegen die Tränen in die Augen, als er der Tochter nach der Vereidigung durch die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Frauke Hortolani herzlich gartulierte.

Sehr freute sich Schwelms neues Stadtoberhaupt auch über die Teilnahme von Mitgliedern der türkisch-islamischen Gemeinde Schwelm, zu der Frau Grollmann engen Kontakt pflegt.

Der Personalratsvorsitzende der Stadtverwaltung, Karlheinz Klos, überreichte Blumen und selbstverständlich gratulierten die Vorsitzenden der Ratsfraktionen der neuen Bürgermeisterin von Herzen.  

Die wartete mit einer Überraschung auf, stellte sie doch zu Beginn ihrer Antrittsrede einen großen Karton mitten in den Sitzungsraum. Die Bürgermeisterin: „Genauso wie das Paket bin ich auf Reisen gegangen und habe hier mein Etappenziel erreicht. Hier und jetzt kann ich auspacken und mich einrichten“.

Aus dem Paket zauberte sie einen stattlichen historischen Ledereimer hervor, wie er auch in „Schwelms Stadtgeschichte eine signifikante Rolle gespielt hat und ein sehr elementares Symbol für das Löschen war, wenn Menschen bei Bränden durch eine lückenlose Reihe auf diese Weise gemeinsam die Stadt retteten“.

Eben das sehe sie als eine ihrer großen Aufgaben als Bürgermeisterin an. Gabriele Grollmann: „Mein lederner Feuerlöscheimer wird nun in den Ratssitzungen mein stetiger Begleiter sein. Er hält viel aus. Er ist belastbar und ein Symbol für MOTIVATION UND MAHNMAL ZUGLEICH!“

In ihrer Antrittsrede legte die Bürgermeisterin ihre Ziele und Visionen für die nächsten fünf Jahre dar, die von der Zentralisierung und Modernisierung der Verwaltung über wegweisende Projekte für Schwelm wie die Bebauung des ehemaligen Brauereigeländes bis zur Haushaltskonsolidierung reichen. Ebenso stehen die Attraktivitätssteigerung der Schwelmer Innenstadt, die Integration von Flüchtlingen, spürbare Gleichstellung (auch für und mit Flüchtlingsfrauen) und eine verbesserte Kommunikation zwischen Politik und Verwaltung auf ihrer Agenda.

Seite an Seite mit den Bürgerinnen und Bürgern möchte die neue Bürgermeisterin Schwelm zu einem „wirklich guten Lebensort“ machen.

Leitet Herunterladen der Datei einAntrittsrede der Schwelmer Bürgermeisterin Gabriele Grollmann

Schwelm, den 23. Oktober 2015

 

 

 

Jürgen Kuss hatte Anne Peter ein Schweinchen mit postgelben Ohren mitgebracht. Der Referent verwies auf das gut ausgestattete Postmuseum in Iserlohn. Und er dankte Manfred Bergmann und Walter Betz, die ihm spontan noch sehr schönes Fotomaterial zur Verfügung gestellt hatten.
Gesang und Tanz als unmittelbare menschliche Ausdrucksformen haben schon früh ihren Weg in die Kunstmusik gefunden. Das „duosono“ präsentiert am 1. Oktober im Haus Martfeld Tänze und Arien aus nahezu allen Epochen für Viola und Klavier.
Die stellv. Bürgermeisterin Dr. Frauke Hortolani vereidigt Schwelms Bürgermeisterin Gabriele Grollmann.
Zum erstenmal begann ein Vortrag der Lesereihe mit Musik. Das beliebte Schwelmer Panik-Orchester spielte u.a. Auszüge aus "Die Post im Walde" und "Hoch auf dem gelben Wagen".
Auch der Vater von Gabriele Grollmann - Josef Engelmann - war zur Vereidigung seiner Tochter nach Schwelm gekommen, hier zu sehen mit Saraswati Albano-Müller.
Bis heute steht das Gebäude der früheren "Kaiserlichen Post" in der Schulstraße. Fotos: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph
Rat, Verwaltung und Besucher spendeten starken Applaus.
Gabriele Grollmann erhielt Blumen von der Verwaltung (Beigeordneter und Kämmerer Ralf Schweinsberg), vom Personalratsvorsitzenden Karlheinz Klos und von den Fraktionen des Stadtrates.
Dieser Löscheimer aus Leder ist für die neue Bürgermeisterin ein Symbol für das gemeinsame Handeln in Zeiten der Krise. Fotos: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph
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