„JeKi“ heißt jetzt „JeKits“ – sonst ändert sich für Schwelm aber nichts!

Ab dem neuen Schuljahr 2015/2016 wird das Programm „Jedem Kind ein Instrument“, das die Städtische Musikschule seit sieben Jahren mit großem Erfolg an allen Schwelmer Grundschulen durchführt, JeKits „Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ heißen.

Hintergrund ist, dass die Landesregierung am 4.11.2014 beschlossen hat, das erfolgreiche Programm, das bisher auf das Ruhrgebiet begrenzt war, für alle Kommunen in NRW zu öffnen. Neu ist auch, dass statt der Fokussierung auf den Schwerpunkt Instrumentalunterricht auch die Schwerpunkte Tanzen und Singen von den beteiligten Grundschulen gewählt werden können. Allerdings muss sich jede Grundschule für einen Schwerpunkt entscheiden. Außerdem wird das Programm zukünftig auf zwei Schuljahre begrenzt.

In Schwelm stellt sich die Situation so dar, dass alle Grundschulen sich erneut für die Durchführung des Programms entschieden und beworben haben. Auf Grund des von der Stiftung festgelegten Bestandsschutzes werden also alle vier Grundschulen wieder mit im Boot sein und mit dem bisherigen Schwerpunkt „Instrumentalunterricht“ und dem bisherigen Kooperationspartner, der Städtischen Musikschule  – so die einstimmige Entscheidung aller Grundschulen -, im neuen Schuljahr weitermachen.

Die Übergangslösung für alle beteiligten Musikschulen im Ruhrgebiet sieht vor, dass das Programm zunächst im jetzt anlaufenden Schuljahr und auch im nächsten Jahrgang noch, wie gehabt, über vier Schuljahre fortgeführt wird. Erst ab dem Schuljahr 2017/2018 wird die geplante Änderung auf zwei Schuljahre in Schwelm greifen. Bis dahin wird von Musikschulseite ein Vorschlag für eine Neukonzeptionierung des Programms in Schwelm ausgearbeitet.

Für das kommende Schuljahr 2015/2016 haben sich an den vier Schwelmer Grundschulen 452 Kinder für das JeKits-Programm angemeldet; die ersten Schuljahre mit 221 Kindern nehmen verpflichtend teil, 231 Kinder haben sich für den Instrumentalunterricht entschieden.

Dabei verzeichnet die Gitarre den höchsten Zuspruch, aber auch die Anmeldezahlen für Violine und Violoncello können sich durchaus sehen lassen. Von den Fortschritten ihrer Kinder konnten sich die Eltern und viele interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer zuletzt am 13. Juni dieses Jahres im voll besetzten Atrium der Grundschule Ländchenweg überzeugen. Dort fanden die beiden Abschlusskonzerte der JeKi-Kinder statt. Während die Zweitklässler in ihren jeweiligen Instrumentalgruppen hoch motiviert ihren ersten Auftritt vor großem Publikum absolvierten, spielten alle Dritt- und Viertklässler in ihrem jeweiligen Ensemble Kunterbunt eine Reihe von Stücken, die das Publikum mit großem Applaus belohnte.

Die Palette reichte von Beethovens „Ode an die Freude“ über „Supertrouper" von Abba bis zu „Atemlos“ von Helene Fischer, was das Publikum sofort zum Mitklatschen animierte. Ein großes Lob gilt den Kindern und auch den Lehrkräften der Musikschule, die nach einer so kurzen Zeit des gemeinsamen Ensemblespiels ein solch umfangreiches und gut funktionierendes Programm darboten.

Schwelm, den 27. Juli 2015

 

 

Mit dem Burggespenst "Suelmiu" können die Kinder das Mittelalter entdecken.
Das „Schwelmer Modell“ wurde in Düsseldorf durch Simone Maurer (Verwaltung), Mechthild Hellermann (Geschäftsführerin), Kerstin Hartje (Kinderkrankenschwester und Entspannungspädagogin), Ramona Griesbach (Dipl.-Ökotrophologin) Elena Merk (B.Sc. Ökotrophologin und Diätassistentin) und Isabel Haferland (Praktikantin Ökotrophologie) vertreten.
Keine Frage, die JeKi-Kinder spielten mit großer Konzentration und erhielten von den vielen Besucherinnen und Besuchern sehr viel Applaus für ihre gelungenen Darbietungen.
Auch Kinder lieben das Haus Martfeld. Erst jüngst fand auf dem Kunstmarkt ein Workshop mit ihnen statt.
Zeigten in der Landeshauptstadt für den „ehrenamtlichen Sozialdienst“ Flagge: Andreas Koch (Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege), Peter Eibert (Leiter des Fachbereichs Familie und Bildung), Heike Rudolph (Pressesprecherin) und Bürgermeister Jochen Stobbe.
Kulturbüro- und Musikschulleiterin Gabriele Weidner hatte sehr viele Zuhörer zu den beiden JeKi-Abschlusskonzerten begrüßen können. Fotos: Privat
Drei Landes-Minister und die Jury lobten das zukunftsweisende Engagement der NRW-Orte des Fortschritts.
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