Konditionsstarke Ennepetaler Schnadegänger zu Gast in Haus Martfeld

Heimatverein Milspe wird Schwelms Ritterburg besuchen

In unserer Region eher neu, aber schon beliebt ist der sogenannte Schnadegang, die Grenzbegehung durch Bürger einer Stadt oder Bürger mehrerer benachbarter Gemeinden.  Wortgeschichtlich leitet sich Schnade von „Schneise“ ab. Im vergangenen Jahr hatte Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung zum Schnadegang der Wuppertaler, Schwelmer und Ennepetaler eingeladen. In diesem Jahr war Ennepetals Bürgermeister Willhelm Wiggenhagen Gastgeber eines fünftägigen Schnadegangs durch seine Stadt, für den Jost Störring attraktive Routen erarbeitet hatte.

Am letzten Tag war für die - trotz großer Hitze - rund 30 Teilnehmer der Schlagbaum an der B 483 der Startpunkt, die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr das Ziel. Und da man das Schwelmer Stadtgebiet berühren würde, hatte es sich Schwelms 1. Beigeordneter und Kämmerer Ralf Schweinsberg nicht nehmen lassen, ein Stück weit mitzuwandern und die Gruppe vor dem Weiterziehen über Brunnenhof und Stüting zu einer Kurzführung ins Haus Martfeld einzuladen.

Diese Geste fand großen Anklang, und das Haus gefiel den Wanderern offensichtlich sehr. Hans-Theodor Bicking, der 1. Vorsitzende des Ennepetaler Heimatvereins Milspe, bezeichnete den Ausflug in die Schwelmer Kulturhochburg als „Bereicherung“ und versicherte Ralf Schweinsberg, dem Haus Martfeld im Rahmen der beliebten Vereinsreihe „Bekieken un Bekürn“ im kommenden Jahr einen weiteren Besuch abzustatten.

Schwelm, den 8. August 2013

 

 

 

Der neue Vorstand des Stadtjugendrings: Joannis Lepidis (r.) Vorsitzender; Konstantin Hols (m.) Schatzmeister und Frank Bicks (l.) stellvertretender Vorsitzender.
Gruppenbild vor Ritterburg: Ennepetals Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen hatte zum Schnadegang eingeladen, Schwelms Beigeordneter Ralf Schweinsberg ermöglichte einen Abstecher ins Haus Martfeld. Foto: Stadtverwaltung Ennepetal
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