Neuschwelmer fühlen sich wohl

Neubürgerempfang der Stadt mit 130 Bürgern aus vielen Ländern / Stadt, Vereine und Einrichtungen sagen „willkommen!“

Bis auf den letzten Platz besetzt war der große Saal des Petrus-Gemeindehauses, in den die Stadt Schwelm zum nunmehr 7. Male zum Empfang für ihre Neubürger eingeladen hatte. 130 Neu-Schwelmerinnen und –Schwelmer ließen sich von Bürgermeister Jochen Stobbe und Vertretern von Einrichtungen und Verbänden die Stadt vorstellen, die zum neuen Lebensmittelpunkt geworden ist. Der Bürgermeister porträtierte Schwelm in Wort und Bild mit den wichtigsten Einrichtungen und Entwicklungen der jüngsten Zeit. Musikalisch begrüßt wurden die Bürger von Gitarrenklängen der städtischen Musikschule. Frisch und heiter spielten Max Helmut, Steven Leneschmidt. Sebastian Wilcke, Elias Aaross und Magalie Bansemir als Schüler von Detlef Wiedenhaupt auf und freuten sich über großen Applaus.

Gleich in der ersten Reihe saßen Ezra-Sefanja Mijnhijme Schlachtenrodt, Ehemann Tim und Sohn Lee Schlachtenrodt Neuschwelmer, die Jochen Stobbe um ein Interview bat. Die Familie erzählte vom Leben in Schwelm, wo sie sich nach eigener Aussage sehr wohl fühlt.

Das Bürgerbüro verzeichnet pro Jahr bis zu 1500 Neuanmeldungen. Manche dieser Bürger sind „Altschwelmer“, die vorübergehend oder auch „über Jahre“ verzogen waren; andere haben den Lebensmittelpunkt aus Wuppertal, Remscheid oder sehr entfernten Teilen Deutschlands nach Schwelm verlegt. Vereinzelte Neubürger kommen aus der „weiten Welt“, so aus vielen Teilen Europas, aus Asien, Australien, Afrika und aus Nord-, Mittel- und Südamerika. In diesem Jahr zogen Bürger aus folgenden Ländern zu: Deutschland, Montenegro, Syrien, Schweden, Marokko, Ghana, Italien, Japan, Somalia, Türkei, Libanon, Rumänien, Griechenland, Pakistan, Iran, Belgien, Irak, China, Kroatien, Großbritannien, Brasilien, Bulgarien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Kasachstan, Russland, Polen, Ungarn, Serbien, Mexiko, Niederlande, USA, Bangladesh, Portugal, Dominikanische Republik, Nigeria, Tunesien, Vietnam, Ukraine, Indien, Peru, Mali, Thailand, Bolivien, Aserbeidschan, Albanien, Armenien, Israel, Ägypten, Mazedonien, Litauen, Lettland, Georgien, Frankreich, Algerien, Äthiopien, Slowenien, Guatemala, Sri Lanka, Philippinen, Österreich, Australien, Jordanien, Tadschikistan, Spanien, Costa Rica, Indien, Eritrea, Weißrussland, Afghanistan und Kolumbien.

Den Neuschwelmern „willkommen“ sagten Vertreterinnen und Vertreter der Stadtsparkasse Schwelm, des Vereins für Heimatkunde, der Schwelmer & Sozialen Wohnungsgenossenschaft, der Evangelischen Kirchengemeinde und der katholischen Propsteigemeinde, des Vereinsrings Linderhausen, des Stadtsportverbandes, der Feuerwehr Schwelm, des Kinderschutzbundes, des Koordinierungskreises Ausländische Mitbürger, des Clubs Schwelm-Fourqueux, der DACHO, der Stiftung „Lebendiges Schwelm“, der GSWS und der Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz. Zur großen Freude war auch die AOK Nordwest wieder mit dabei, die nicht nur ihr Haus vorstellte. Sascha Georgi und Sven Schimmel verwöhnten die Neubürger auch mit schmackhaften Gesundheitsbroten. Für die Werbegemeinschaft war deren Vorsitzende Daniela Weithe als Botschafterin gekommen, die für jeden Neubürger einen Gutschein über 5 € dabei hatte. Die Stadtverwaltung war durch Mitarbeiter aus Fachämtern vertreten. Und der Baltin-Verlag hatte wieder Schwelmer Telefonbücher für die Neubürger ausgelegt, denn: Kommunikation ist alles.

Der Empfang wird von der Stadtsparkasse Schwelm, der Schwelmer & Sozialen Wohnungsgenossenschaft und der Werbegemeinschaft Schwelm unterstützt.

Schwelm, den 9. Juni 2015

 

 

 

 

Es lebe die deutsch-französische Freundschaft! Das finden auch die Schüler/innen aus Schwelm und Segré. Im Schwelmer Rathaus begrüßten Bürgermeister Jochen Stobbe und Dr. Frauke Hortolani (stellv. Bürgermeisterin) die Schüler sowie Katharina Vogt, die Direktorin des Märkischen Gymnasiums, und die Lehrer/innen Anita Tromeur, Sarah Fäuster, Susanne Hamm und Jean-Claude Fabius. Foto: Jarych
Ezra-Sefanja Mijnhijme-Schlachtenrodt, Ehemann Tim und Sohn Lee Schlachtenrodt sind Neuschwelmer und fühlen sich hier wohl, wie Bürgermeister Jochen Stobbe im Gespräch erfuhr.
Blick in den Saal des Petrus-Gemeindehauses, der bis auf den letzten Platz besetzt war. Fotos: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph
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