Reihe „Hilfe bei Demenz“ – Betreuungsrecht war wichtiges Thema

Montag geht es um Entlastungsangebote für Angehörige

Der Leiter der Betreuungsstelle des EN-Kreises Wolfgang Winter informierte jetzt zusammen mit Thomas Christians von der Sparkasse Schwelm im Rahmen der Reihe „Hilfe bei Demenz“ über das Thema „Betreuungsrecht, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“.

Wolfgang Winter vermittelte einen guten Überblick über das weite Spektrum des Betreuungsrechts und stellte auch die Informationsbroschüre „Leitfaden für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer“ vor. Diese Broschüre ist beim EN-Kreis kostenfrei erhältlich. Thomas Christians legte die Sicht der Kreditinstitute dar und zeigte auf, welche rechtlichen Notwendigkeiten für die Anerkennung einer Vorsorgevollmacht bei einer Bank zu berücksichtigen sind.

Die Veranstaltungsreihe, die eine Kooperation zwischen der Pflegeberatung der Stadt Schwelm und dem DEMENZ-Infozentrum der FAN ist, richtet sich an pflegende Angehörige, ehrenamt­liche Helfer/innen, Fachleute und am Thema Interessierte und bietet Informationen über die Krankheit.

Die letzte Veranstaltung zu „Hilfe bei Demenz“ mit dem Thema „Und wo bleibe ich? Wer hilft weiter? Entlastung für pflegende Angehörige“ findet am Montag, dem 11. April, um 15 Uhr im Veranstaltungsraum der Stadtsparkasse Schwelm, Hauptstraße. 63, statt.

Pia Grebe vom DEMENZ-Infozentrum EN-Süd und der städtische Pflegeberater Sascha Kron zeigen auf, welche Entlastungsangebote für pflegende Angehörige in Schwelm und Umgebung vorgehalten werden. Die Buchhandlung Köndgen wird auf einem Büchertisch aktuelle Literatur über das Thema „Demenz“ präsentieren. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Veranstaltung ist kostenlos. Teilnehmer können den Fahrstuhl der Stadtsparkasse nutzen.

Schwelm, den 5. April 2011

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