In Grund und Boden vor dem Rathaus:

Schilder-Botschaften junger Schwelmer Bürgerinnen und Bürger

Immer wieder bleiben zur Zeit Bürger vor dem Schwelmer Rathaus in der Hauptstraße 14 stehen. Schilder, die vor dem Gebäude im Rasen stecken, wecken ihr Interesse.

In Grund und Boden gestemmt wurden sie gestern von jungen Bürgern und Bürgerinnen, die sich überlegt hatten, welche Botschaften man in Zeiten der Wahl – und auch sonst – an die Öffentlichkeit  richten kann. Ein Junge und acht Mädchen der 5. Schuljahre, die die Malschule der Schwelmer Künstlerin Katja Pfaffenbach besuchen, haben sich im Atelier so ihre Gedanken gemacht und diesen künstlerischen Ausdruck verliehen. So entstanden Schilder, die schon gestern, während des Aufstellens, eifrig beguckt wurden. Aus einem der Linienbusse heraus, die vor dem Rathaus halten, wurde sogar fotografiert.

Und hier die Aussagen der jungen Schwelmerinnen und Schwelmer, die belegen, was sie bewegt, was ihnen gefällt oder nicht gefällt und die manches über die Nähe der jungen Menschen zu ihrer Stadt aussagen: „Schwelm ist eine kinderliebe Stadt“ / „Arme Kinder sollen Kleidung geschenkt bekommen, von denen, die viel haben“ / „Das Freibad soll im Winter zu einer Schlittschuhbahn werden“ / „Conti soll bleiben“ / „Umweltzone für Schwelm“ / „Schuluniform, damit es an den Schulen keinen Neid gibt“ / „NPD raus – überall / „Wahlrecht für Kinder ab 12“.

Schwelm, den 17. September 2009

Dank der wunderschönen Miniaturnachbildung einer Bürolandschaft nimmt Marlies Grewe die Stadtverwaltung "mit nach Hause".
Die jungen Schwelmerinnen und Schwelmer mit ihren Botschaften, die jetzt jeder im öffentlichen Raum lesen kann. Foto: Katja Pfaffenbach
Bürgermeister Jochen Stobbe sagte mit Blumen einer Mitarbeiterin "Dankeschön", die er "als einen echten Menschen" kennen- und schätzen gelernt habe. Marlies Grewe, hier mit ihrem Ehemann Wolfgang, war gerührt. Fotos: Heike Rudolph
Serviceportal