„Schwelm putzt sich heraus!“

Bürgerinnen und Bürger fegen auf „2. Schwelmer Putztag“ ihre Stadt

Die Besen stehen bereit, die Kehrschaufeln warten auf ihren Einsatz: Am Samstag, dem 16. Juli, heißt es zum zweitenmal „Schwelm putzt sich heraus“. Alle Bürgerinnen und Bürger – groß und klein – sind aufgerufen, sich an dieser Aktion für eine saubere Stadt zu beteiligen. Startpunkt ist der Wilhelmplatz, auf dem sich die Teilnehmer um 9.30 Uhr zur Einteilung der Gruppen treffen. Geputzt wird von 10 bis 12 Uhr. Ab 12 Uhr wartet auf dem Bürgerplatz auf die freiwilligen Helfer ein Dankeschön-Imbiss mit Bratwurst und Getränken. Aufgerufen ist jedermann, dem ein attraktives Stadtbild am Herzen liegt. Die Technischen Betriebe stellen die Ausrüstung bereit und fahren den Müll ab.

Die Aktion „Schwelm putzt sich heraus“ ist eines der Ergebnisse der Schwelmer Stadtgespräche, zu denen Bürgermeister Jochen Stobbe einlädt. Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres, wo bei 36 Grad im Schatten zwölf stramme Müllsäcke gefüllt werden konnten, werden sich die Schwelmerinnen und Schwelmer auch jetzt wieder für eine saubere Stadt einsetzen.

Die Technischen Betriebe haben Schaufeln und Säcke zur Verfügung gestellt, die Firma OBI Handschuhe, Müllgreifer, Besen und Kehrschaufeln. Die Teilnehmer ziehen sich die zur Verfügung stehenden Warnwesten an, und dann geht  es an die Arbeit. Zigarettenkippen- und packungen, Bonbonpapiere und Taschentücher, Plastikumhüllungen von Süßigkeiten und leere Getränkepackungen: Das alles gehört nicht in den öffentlichen Raum. Gefegt werden Gehwege und Straßenrinnen, gesäubert werden auch Grünareale.

Es lohnt sich, wenn der Einzelne für Schwelm mit anpackt. Nicht nur, dass die Stadt nachher wirklich schöner aussieht: auch das Gemeinschaftsgefühl der Teilnehmer ist ein Wert an sich. So wie schon das alte Heimatfestmotto sagt: „Kuer nich – dau wat!“

Schwelm, den 11. Juli 2011 

 

 

 

 

Ran ans Werk: Am 16. Juli putzen die Schwelmer ihre Stadt!
Mit Elan säuberte diese Truppe im vergangenen Jahr die Innenstadt. Foto: Hans-Peter Heiermann
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