Stollen am Winterberg durch bergmännische Verfahren entstanden

Die Bauaufsicht der Stadt Schwelm war heute nochmals zusammen mit dem Grundstückseigentümer und einem Vertreter des Erschließungsträgers vor Ort.

Angesetzt war eine Erkundung des Bodenfundes im Baugebiet Winterberg durch die Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe als Fachamt für Archäologische Denkmalpflege.

Zu dem vorgefundenen Stollen kann mittlerweile gesagt werden, dass dieser –vermutlich ab dem 18. Jahrhundert - durch bergmännische Verfahren entstanden ist und wohl nicht der Gewinnung von Erz oder Kohle diente.

Im Laufe des heutigen Tages soll die Anlage weiter dokumentiert und vermessen werden. Sodann wird sich die Bauaufsicht der Stadt Schwelm nochmals mit der Bezirksregierung Arnsberg als Bergbehörde abstimmen und –auch im Interesse des Grundstückseigentümers, dessen Bauarbeiten zunächst angehalten wurden - das Verfahren vorantreiben.

Es bestehen keine Anhaltspunkte für eine Gefährdung dieses oder benachbarter Grundstücke; die Beteiligten können ihr Augenmerk daher auch auf die mögliche Entstehungsgeschichte des Stollens und seine frühere Verwendung richten.

Sobald hierzu weitere Erkenntnisse vorliegen, wird die Stadt weiter berichten.

Schwelm, den 14. April 2016

Sie sind das Martfeld-Quartett: Liviu Neagu-Gruber (Violine), Axel Hess (Violine), Antje Kaufmann (Viola) und Katharina Apel (Violoncello).
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