“Willkommen zurück!“ Stadtrat tagt nun wieder im Ratssaal

EN-Landrat Olaf Schade und Kinder der K3-Kirche besondere Gäste

„Willkommen zurück“ lautete das Motto der ersten Ratssitzung im Schwelmer Rathaus nach dem Einbau eines geräumigen Innenaufzuges.

Schwelms Bürgermeisterin Gabriele Grollmann: „Die heutige Ratssitzung besitzt besonderes Format. Es ist die erste Ratssitzung, die wir nach mehrjährigen Umzügen an einen anderen Sitzungsort wieder im Rathaus durchführen, das uns nun barrierefrei zur Verfügung steht“.

Bekanntlich hatte die Politik dem Verwaltungsvorschlag zugestimmt, einen neuen Aufzug zu installieren, der jedermann den Weg zum Ratssaal ermöglicht. Nun kann der schmucke Saal wieder wie früher genutzt werden. Der Einbau rechnet sich im Vergleich zu den Kosten der bisherigen ständigen Sitzungsverlagerungen in die Holthausstraße. Im Ratssaal finden jetzt natürlich auch wieder die Sitzungen der Ausschüsse statt.

Zur ersten Sitzung hatte die Bürgermeisterin besondere Gäste eingeladen: EN-Landrat Olaf Schade, der Schwelm auf diesem Wege seinen Antrittsbesuch abstattete, und Kinder und Eltern der K3-Kirche.

Olaf Schade betonte in herzlichen Worten die sehr gute Nachbarschaft zwischen „den beiden Verwaltungen in der Hauptstraße 14 und 92“.

Als Landrat lägen ihm natürlich alle neun EN-Städte gleichermaßen am Herzen. Dennoch sei die besondere Nähe zu Schwelm gerade auch wegen der räumlich guten Verbindung gegeben. Zudem würden viele Schwelmerinnen und Schwelmer in der Kreisverwaltung arbeiten.

Mit Freude erinnerte Schade daran, dass das heutige Schwelmer Rathaus einmal im Besitz des Ennepe-Ruhr-Kreises war, bevor dessen Amtsstellen Anfang der 70er Jahre im neuen Gebäude zusammengeführt wurden. Eine solche Zentralisierung würde ja zurzeit auch in Schwelm vorangebracht.  

Zu der von Gabriele Grollmann initiierten Ertüchtigung des Ratssaales gratulierte er der Stadt ausdrücklich, denn „der Rat ist der Mittelpunkt der Kommunalpolitik und der Ratssaal ein wichtiges Symbol, das Rat und Verwaltung würdig repräsentiert“.

Der Landrat hatte Schwelms Bürgermeisterin ein Geschenk aus dem Katasteramt des EN-Kreises mitgebracht, eine historische Karte von Schwelm.

Die jungen Gäste der Schwelmer K3-Kirche hatten vor einigen Wochen eine Stadt aus LEGO-Steinen erbaut, die sie in ihrer Kirche vorstellten. Gabriele Grollmann hatte daran sehr gefallen, dass „die Jungen und Mädchen als Stadtplaner, Architekten und Ingenieure aktiv waren und zeigten, wie sie als junge Schwelmer sich ihre Stadt wünschen“.

Es lag für sie daher auf der Hand, die Idealstadt des Kinder auch einmal Rat und Verwaltung vorzustellen. Die spendeten großen Applaus, nachdem Matthias Röllinghoff für die junge Generation dargelegt hatte, „was unser Schwelm von morgen so alles braucht.“

Schwelm, den 29. April 2016

Der Rat tagt wieder im Ratssaal - die Zeit der Sitzungsumzüge ist vorbei.
Für Schwelms Bürgermeisterin Gabriele Grollmann ist die überschaubare Welt in den Fotografien von Arne Machel (l.) ein beinahe impressionistischer Kosmos. Gern eröffnete sie jetzt die Ausstellung mit den motivstarken und farbmächtigen Bildern des Kiersper Künstlers, die bis zum 24. März im Schwelmer Rathaus zu sehen sein werden. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph
EN-Landrat Olaf Schade betonte die enge Verbundenheit mit Schwelm und hatte Bürgermeisterin Gabriele Grollmann zu seinem Antrittsbesuch ein Geschenk mitgebracht.
Die Kinder der Schwelmer K3-Kirche hatten aus LEGO-Steinen ihre Wunschstadt gebaut. Schwelms Stadtoberhaupt hatte den Nachwuchs eingeladen, um Rat und Verwaltung mit einer jungen Sicht auf Schwelm als Lebensort bekannt zu machen. Fotos: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph
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