„Wir liegen 14 Tage im Plus“

Zügiges Arbeiten am Neuen Zentralen Omnibusbahnhof

 

 

Zügig war die Baustelle eingerichtet worden, zügig schreiten auch die Arbeiten dort voran: Jeden Tag können sich die Bürgerinnen und Bürger ein Bild vom Umbau ihres Zentralen Omnibusbahnhofs machen. Michael Meister vom Planungsbüro SM Consult (Hagen) begrüßte jetzt Bürgermeister Jochen Stobbe, der sich vor Ort informierte, mit den Worten, wie er sehe, werde hier von allen Seiten aufeinander zu gearbeitet. Jeden Tag sind zwischen vier und zehn Fachkräfte auf der Baustelle. Zuständig ist die Firma Gustav Marsch aus Dortmund.

Es gibt viel Lob von Harry Reich (TBS) für den guten Bauablauf und für Schachtmeister Roland Diederichs, der weiß, dass diese Baustelle am Bus-Bahnhof angesichts einer hohen ÖPNV-Kundenfrequenz von täglich 5000 bis 6000 Menschen „stark in der Öffentlichkeit steht“.

„Die Entwässerungsrohre sind im Boden, und auch die Leerrohre für die Elektroinstallationen wurden verlegt“, so Bauleiter Michael Meister. Rund 20 Fundamente für die Träger der Dachkonstruktionen wurden gegossen. In dieser Woche setzt der Stahlbauer die Pfosten, dann folgen Pflasterarbeiten. Und überall sind bereits Arbeiten für die Bordsteine im Gange.  

Beschwerden habe es bislang keine gegeben, man liege gut im Zeitplan, sei sogar mit den Arbeiten „14 Tage im Plus“. Das klingt gut, soll die Baustelle doch vor dem Heimatfest abgeschlossen werden.

Im Juni 2013 hatten sich die Bürger auf einer Versammlung am Bahnhof selber ein Bild von den Plänen zur Umgestaltung der Schwelmer Busbahnhofs gemacht. Ende Juni verabschiedete die Politik das wichtige Projekt, das mit Unterstützung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr gebaut wird. Der erste Spatenstich erfolgte am 6. März dieses Jahres.

Der neue ZOB  bietet Barrierefreiheit und viele Vorteile gerade auch für behinderte Menschen: z.B. ein Leitsystem für sehbehinderte und blinde Bürger sowie eine akustische Sprecheinrichtung. Die AVU stellt Ladestationen für elektrobetriebene Autos und Fahrräder zur Verfügung. Zudem wird mehr Platz für Busse durch die Verlängerung der bisherigen Haltestellen für vier Gelenkbusse gewonnen. Mit einer Ausstiegshaltestelle an der Märkischen Straße / Bahnhofplatz stehen insgesamt fünf Haltestellen zur Verfügung. Weitere Vorteile sind ein Zugewinn an Aufenthaltsqualität durch verbesserten Wind- und Wetterschutz an den Haltestellen. Zudem erhöht sich die Verkehrssicherheit!

Wie Frank Sormund vom städtischen Stadtentwicklungsbüro mitteilte, haben sich schon Anwärter für die Fahrradboxen für E-Räder gemeldet (sieben Boxen werden vermietet). Für Fragen, Anregungen und Kritik ist die Verwaltung unter der Telefonnummer 801-115 erreichbar.

Schwelm, den 22. April 2014

Die Arbeiten am ZOB gehen zügig voran. Ein Grund zur Freude, finden (v.l.) Thomas Striebeck (Fachbereich Immobilienmanagement), Harry Reich (TBS), Frank Sormund (Stadtentwicklungsbüro), Schachtmeister Roland Diederichs, Bürgermeister Jochen Stobbe und Michael Meister (Planungsbüro SM Consult).
Die Leerrohre sind verlegt, Fundamente wurden gegossen, die Bagger sind im Einsatz, und an Bordsteinen wid gearbeitet.
Jeden Tag arbeiten vier bis zehn Fachkräfte auf der Baustelle am Bahnhofsvorplatz. Fotos: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph
Serviceportal