„Wir sind mit offenen Armen empfangen worden!“

Ibach-Haus ab Juli 2017 neue Spielstätte des Leo-Theaters

Mit großer Freude gab jetzt Andreas Winkelsträter, der Geschäftsführer des Leo-Theaters bekannt, dass das beliebte Ensemble nach Schwelm umziehen wird. Für das Pressegespräch aus Anlass dieser räumlichen Neuorientierung hatte man sich die neue Spielstätte, das Ibach-Haus in der Wilhelmstraße 41, ausgesucht. Dort wird man im Juli 2017 den Spielbetrieb aufnehmen, doch schon am 23. November wird hier das Gastspiel Leitet Herunterladen der Datei ein„Hi Dad! Hilfe. Endlich Papa!“ Appetit auf das Leo-Theater in Schwelm machen (der Vorverkauf hat begonnen).

„Wir wollen uns nach vier Jahren mit einer sehr guten Leistung vom Haus Ennepetal, nicht aber von den Ennepetalern verabschieden“, bekräftigte Theater-Inhaber Hermann Luce. In der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises werde man „Theater nicht für Schwelm“, sondern „Theater in Schwelm“ machen. Für Hermann Luce erfüllt sich mit dem Theater-Umzug nach Schwelm nicht weniger als ein Traum. 

Die Bedingungen in Schwelm werden als sehr günstig bezeichnet. Die Aufnahme durch Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, so Andreas Winkelsträter, sei sehr herzlich verlaufen. Und Dr. Hans-Joachim Vits, Geschäftsführer der Gebäudeverwaltung Vits, habe sehr großes Entgegenkommen signalisiert. „Wir werden kulturell erwartet“, freut sich auch der künstlerische Leiter Marc Neumeister.

Das Ibach-Haus, ein Gebäude von beeindruckender Industrie-Ästhetik, in dem einst Pianos und Klaviere gebaut wurden, ist „eine wunderschöne Spielstätte mit tollem historischem Ambiente“, so A. Winkelsträter.

Mit 400 Plätzen biete es ausreichend Raum für die Aufführungen des Theaters. Eine tragende Wand im Veranstaltungsraum müsse noch versetzt werden. Das Ensemble benötigt eine größere Bühne. Zudem würden noch einige Fenster und der  Fußbodenbelag erneuert.

Schwelms Bürgermeisterin ist begeistert von den Möglichkeiten, die das Schauspiel in Schwelm bietet und lotet Impulse u.a. für die Touristik in der Region aus.

Das Leo-Theater will nicht nur schwerpunktmäßig Komödien aufführen, sondern denkt auch an eine Programmerweiterung durch Lesungen, Vorträge und politische Diskussionen im Ibach-Haus, wo man der Hauptmieter sein wird. Man wolle Teil der Schwelmer Stadtgesellschaft werden, betonen der geborene Schwelmer Andreas Winkelsträter und Hermann Luce, der seit Jahrzehnten hier lebt.

Man sei im engen Dialog mit der Kulturfabrik Ibach.Haus; natürlich würden im Ibach-Haus auch weiterhin die hochkarätigen und weithin geschätzten Best-of-NRW-Konzerte sowie Konzerte der Reihe Klavierfestival Ruhr stattfinden. Auch für private Feste stehe das Ibach-Haus weiter zur Verfügung.

Das Leo-Theater hat in der Vergangenheit gemeinsam mit Partnern aus der Musikbranche große Konzerte wie z.B. mit Ute Lemper organisiert. Dies werde man fortsetzen, wobei die großen Musikveranstaltungen aus räumlichen Gründen wohl nach wie vor in Ennepetal stattfinden würden.

Das Leo-Theater wurde vor neun Jahren in Wuppertal gegründet. Das Theater erfreut sich großer Beliebtheit vor allem bei Besucherinnen und Besuchern aus dem ganzen Ennepe-Ruhr-Kreis, aus Wuppertal, Hagen, Mettmann und Dortmund.

„Inzwischen“, so Hermann Luce, „fragen sogar Verlage an, ob das Leo-Theater nicht bestimmte Stücke uraufführen möchte“. Im vergangenen Jahr habe man „als kleines Theater ohne Subventionen“ über 10.000 Besucher gezählt.

Schwelm, den 6. Oktober 2016

 

 

Das Leo-Theater kommt nach Schwelm. Ab Juli 2017 ist das Ibach-Haus die neue Spielstätte. Die Freude über den Umzug des Ensembles in die Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises ist bei allen Beteiligten groß v.l. Andreas Winkelsträter (Geschäftsführer), Dr. Hans-Joachim Vits (Geschäftsführer der Vits-Vermögensverwaltung), Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, Marc Neumeister (Künstlerischer Leiter) und Hermann Luce (Theater-Inhaber). Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph
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