„Avanti Tibia meets Spuckstengel“: Wunderbares Blockflötenkonzert im Haus Martfeld

„Avanti Tibia meets Spuckstengel“ – so lautete der Titel eines wunderbaren Blockflötenkonzerts, das am 10. Juni im Haus Martfeld stattfand. Wem der Titel Rätsel aufgab, der wurde direkt zu Beginn von Musikschulleiterin Gabriele Weidner aufgeklärt. Sie erläuterte dem zahlreich erschienenen Publikum, dass sich ihr Blockflötenensemble „Spuckstengel“ mit dem Blockflötenensemble „Avanti Tibia“ aus Remscheid zusammengeschlossen und man noch keinen passenden neuen Namen gefunden habe.

Dass dieser Zusammenschluss eine große Bereicherung für beide Ensembles darstellt, war von Beginn an zu hören. Der facettenreiche Blockflötenklang von Sopranino bis hin zu den tiefen Stimmen im Großbass und vor allem der Kontrabassblockflöte zog sich durch das ganze Konzert, das von Ensembleleiterin Gabriele Weidner professionell moderiert wurde.

Im ersten Teil bis zur Pause spielten die acht Blockflötistinnen Klassiker von Vivaldi, Lully, Johann Sebastian Bach und die Ouverture aus der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart. Sie ließen afrikanische Klänge von Sören Sieg erklingen, spielten Filmmusik aus „High Noon“ und beendeten den ersten Teil mit einem Stück namens „Heavy Wood“, das an Stücke aus der Heavy Metal Szene erinnern sollte. Großer Applaus des Publikums begleitete die Musikerinnen in die Pause.

Im zweiten Teil ging es dann ausnahmslos um Rock und Pop, eine musikalische Stilrichtung, die mit der Blockflöte nicht unbedingt in Zusammenhang gebracht wird. Professionell unterstützt von Jiri Schneider an der Gitarre und am Bass sowie dem Percussionisten Michael Krautstein, wussten die Blockflötistinnen auch in diesem Genre von Beginn an zu überzeugen.

Mit bekannten Stücken wie dem „Wellerman“, einem Medley aus Hits von Ed Sheeran, Oldies wie „Tears in heaven“ und „Penny Lane“ sowie Charthits wie „Watermelon Sugar“ und „Bad Guy“ begeisterte das Ensemble auch den letzten Blockflöten-Skeptiker. Das Publikum verabschiedete Kerstin Eggert-Skomoroch, Carola Enke-Gregull, Claudia Peters, Anja Wessels, Christina Kass, Dagmar Nahrgang, Nicole Dreher und die Leiterin Gabriele Weidner mit frenetischem Applaus und Standing Ovations. Mit dem Klassiker „You raise me up“ als Zugabe endete ein wunderbarer Blockflötenabend, der hoffentlich recht bald eine Fortsetzung findet.

Schwelm, den 23. Juni 2022

 

Das Publikum verabschiedete Kerstin Eggert-Skomoroch, Carola Enke-Gregull, Claudia Peters, Anja Wessels, Christina Kass, Dagmar Nahrgang, Nicole Dreher und die Leiterin Gabriele Weidner mit frenetischem Applaus und Standing Ovations. Mit dem Klassiker „You raise me up“ als Zugabe endete ein wunderbarer Blockflötenabend, der hoffentlich recht bald eine Fortsetzung findet. Foto: Privat
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