Exzellente Nachrichten zu Schwelms neuem Kulturzentrum: Nach fast 5,9 Millionen Fördermitteln im März übernimmt Land NRW auch kommunalen Eigenanteil von 2,2 Millionen / Und: Submission für bereits ausgeschriebene Leistungen geht „punktgenau“ auf!

Gleich zwei herausragende Neuigkeiten verknüpfen sich mit dem geplanten neuen Kulturzentrum an der Römerstraße, dessen Bauarbeiten bald beginnen werden.

Denn laut Äußerung des Landes NRW – genauer des Ministeriums für Bauen, Heimat, Kommunales und Gleichstellung – wird das Land den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 2,2 Millionen Euro für den Bau des Gebäudes vollständig übernehmen.

Bekanntlich beläuft sich das Kostenvolumen für den Bau des Kulturzentrums auf ca. 7,3 Millionen Euro. Erst im März 2020 hatte das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW mit dem Städtebauförderungsprogramm 2020 der EN-Kreisstadt für die Maßnahme „Neue Mitte Schwelm“ Fördermittel in Höhe von 5.893.000 Euro zugesprochen. Der Löwenanteil von 5.826.800 Euro dient dem Bau des Kulturhauses. Hier hatte bekanntlich erst die Entscheidung der Schwelmer Politik, den Kulturbereich, die VHS, die Musikschule und die Bücherei vom Komplex Rathaus zu trennen, die erfolgreiche Bewerbung um Fördermittel möglich gemacht.

Dann folgte Ende April die Mitteilung der Bezirksregierung in Düsseldorf, Mittel in Höhe von 207.200 Euro für das Bibliothekskonzept, das im neuen Schwelmer Kulturhaus zum Tragen kommen wird, zu bewilligen. Nachdem nun auch noch der verbleibende Eigenanteil von 2,2 Millionen Euro vom Land getragen wird, besteht erneut Grund zu Freude – und die sah man zahlreichen Ratsmitgliedern an, als Schwelms 1. Beigeordneter Ralf Schweinsberg jetzt diese gute Nachricht in der Stadtratssitzung am 25. Juni verkündete.

Und damit kein Ende der guten Entwicklung rund um das Kulturhaus an der Römerstraße, wurde doch bei der Kostenplanung extrem professionell gearbeitet. So hatten sich Politik und Verwaltung darauf verständigt, durch die Ausschreibung von ca. 75% der zu vergebenden Leistungen vor Beginn der eigentlichen Bautätigkeit ein hohes Maß an Kostensicherheit zu erreichen.

Die Stadt hatte diese Gewerke in einem ersten Schritt ausgeschrieben und mit einem Planwert von 4,028 Millionen Euro belegt. Nachdem nun die Angebote der Unternehmen eigegangen sind, steht ein Kostenfaktor von 4.007 Millionen Euro im Raum.

Ralf Schweinsberg teilte auch dieses ungemein positive Ergebnis dem Stadtrat aktuell mit: Ich denke, wenn man von einer Punktlandung sprechen kann, dann an dieser Stelle. Hier zeigt sich auch, dass die von uns beauftragten Büros das Handwerk der Kostenplanung verstehen“. Selbstverständlich geht es jetzt in die abschließende Prüfung der Angebote und die sogenannten „Technischen Aufklärungsgespräche“. Außerdem steht die sogenannte Bemusterung an, bei der die Verwaltung intern die Farbe(n) für die künftige Inneneinrichtung festlegt und die Politik sich auf die Fassadenfarbe für das Kulturzentrum verständigt.

Schwelm, den 30. Juni 2020

Im März dieses Jahres durfte sich die Stadt Schwelm über bald 5,9 Millionen Euro an Fördermitteln freuen, im April folgte die Zusage für das Bibliothekskonzept, und nun wird das Land NRW auch den kommunalen Eigenanteil am neuen Schwelmer Kulturzentrum vollständig übernehmen, das bald im Herzen der Stadt gebaut werden wird. Rendering: HWPG
Serviceportal