Arbeitskreis spricht über „Zukunft der Bäderlandschaft“ / Neue Ideen und Anregungen / Kostenrahmenschätzung bei 20 Millionen Euro ohne Nebenkosten

Schwelms städtisches Hallenbad, Jahrgang 1974, ist ebenso in die Jahre gekommen wie das nach seiner Modernisierung 1983 wiedereröffnete Freibad, das seit 2008 Jahren vom Trägerverein Schwelmebad e.V. betrieben wird und dafür jährlich einen städtischen Zuschuss erhält.

Schwimmen (auch Tauchen) ist in Schwelm ein beliebter Sport, sowohl für Bürger/innen jeden Alters als auch für Vereinssportler/innen. Darüber hinaus findet im Hallenbad das Schulschwimmen statt, und es gibt Angebote für Kleinkinder und Senioren.

Mit Blick auf das Alter und den Zustand beider Bäder muss schon jetzt ernsthaft der Weg für eine künftige Schwelmer Schwimmstätte geebnet werden, die übrigens auch von Neubürger/innen der wachsenden Stadt Schwelm als notwendige Freizeitinfrastruktur erwartet wird.

Der Arbeitskreis „Zukunft der Bäderlandschaft“, der aus Mitgliedern der Verwaltung, der Politik, der Vereine und der Schulen sowie aus Bürgern/innen besteht, treibt dieses Projekt unter Beachtung bisher gefasster Beschlüsse und Ergebnisse voran. Um sich aber mit Blick auf die beiden zentralen Großprojekte wie Rathausneubau und Kulturhausbau finanziell und personell nicht zu verzetteln, werden beide Schwelmer Bäder parallel - im vertretbaren Maße - ertüchtigt, um noch einige Jahre genutzt werden zu können.

Wie vom Rat der Stadt Schwelm gewünscht und beschlossen, hatte der Arbeitskreis 2018 eine Empfehlung für die Beschlussfassung durch den Rat der Stadt Schwelm erarbeitet. Formuliert worden war ein Anforderungsprofil für ein künftiges kombiniertes Hallen- und Freibad am Standort des heutigen Freibades an der Schwelmestraße, unter Orientierung an den angemeldeten Bedarfen für Schwimmsport, Schulschwimmen, Bürgerschwimmen, und Schwimmangeboten u.a. für Kleinkinder.

Im Rahmen der 3. Sitzung des Arbeitskreises, zu der Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock jetzt Mitglieder und Bürger/innen herzlich im Rathaus begrüßte, hat das Büro „Krieger Architekten / Ingenieure“ aus Velbert dieses Modell in drei Varianten vorgestellt. Das Büro hat damit den Zwischenstand einer von der Stadt in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie präsentiert. Jochen Batz vom Büro Krieger erläuterte die Unterschiede zwischen den einzelnen Varianten und sprach den Kostenrahmen von 20 Millionen Euro netto (ohne Nebenkosten) für ein solches neues Bad an. Das Grundangebot an Wasserfläche sei mit 2000 Quadratmetern seiner Meinung nach sehr großzügig. Weitere wichtige Punkte wurden angesprochen; so thematisierte einer der anwesenden Bürger das künftige Parken am Standort Schwelmestraße. 

Die Fraktionen möchten die neu gewonnenen Informationen des Zwischenstandes zunächst einmal verarbeiten. Vollumfänglich wird die Machbarkeitsstudie um Ostern herum vorliegen. Die Bürgermeisterin kündigte ein umfassendes Protokoll der 3. Arbeitskreissitzung an. Alle Vorschläge und Ideen des Abends werden aufgenommen und geprüft und mit dem Büro Krieger erörtert. Ziel ist es, dann eine Variante vorzulegen, in die die aktuellen Anregungen eingeflossen sind. Danach wird der Arbeitskreis wieder zusammentreten und den weiteren Weg besprechen.

Ansprechpartner für Fragen und Anregungen ist Thomas Striebeck, Leiter des städtischen Fachbereichs Immobilienmanagements, Tel. 02336 / 801-256, Mail striebeck(at)schwelm.de.

Die Stadt Schwelm stellt den Bürgerinnen und Bürgern an dieser Stelle sowie auf der städtischen Homepage / Seite Immobilienmanagement die vorgestellte PowerPointPräsentation des Büros „Krieger Architekten / Ingenieure“ zur Verfügung.

Schwelm, den 31. Januar 2020

Zur 3. Sitzung des Arbeitskreises "Zukunft der Bäderlandschaft" im Schwelmer Rathaus begrüßte Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock jetzt sehr herzlich die Mitglieder sowie interessierte Bürger/innen. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph
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