„Hier beginnt ein gutes Stück Schwelmer Zukunft!“: In feierlich-heiterem Akt Grundstein für Schwelmer Kulturzentrum gelegt

Das stattliche Bauschild an der Römerstraße 10 verkündet die frohe Botschaft weit in die Stadt hinein: An dieser Stelle entsteht Schwelms Kulturzentrum, das die Stadtbücherei, die Musikschule und das VHS-Angebot zusammenführt.  

Bei schönstem Spätsommerwetter und authentisch unterlegt vom dezenten Sound der Baustellenfahrzeuge wurde am heutigen 7. September 2020 der Grundstein für diesen Neubau gelegt, der Teil der Zentralisierung der Verwaltung ist.

Schwelms Beigeordneter Ralf Schweinsberg begrüßte geladene Gäste und die Bürgerinnen und Bürger, die sich auf dem Wilhelmsplatz und an der Römerstraße eingefunden hatten.

Der Coronapandemie geschuldet, bat Schwelms Feuerwehrchef Matthias Jansen vorab alle Anwesenden um Einhaltung der Abstandsregeln.

„Hier beginnt ein gutes Stück Schwelmer Zukunft“

In ihrem Grußwort skizzierte Schwelms 1. Stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Sartor den langen „langen Weg“, den „unsere Stadtgesellschaft mit ihren Bürgerinnen und Bürgern“ zurückgelegt habe, um Schwelm in eine gute Zukunft zu führen. Die Politik habe mit ihren Entscheidungen den Weg für die Zentralisierung der Verwaltung geebnet, die Stadtverwaltung habe das Projekt gemeinsam mit der Politik vorangetrieben.

„Die Zentralisierung der Verwaltung“, so die stellv. Bürgermeisterin, „die wir in den letzten Jahren energisch umgesetzt haben, hat die Menschen in Schwelm schon Jahrzehnte vorher bewegt. Bereits in den 1970er Jahren hat man nach einem angemessenen Quartier für die unter Raumnot leidende Stadtverwaltung gesucht. In den 80er Jahren wurde sogar ein Architektenwettbewerb durchgeführt“.

Vor zehn Jahren hatte dann eine Untersuchung ergeben, dass es für die Stadt Schwelm günstiger wäre, ein neues Rathaus zu bauen, statt die alten Gebäude zu sanieren. „Was uns alle, so glaube ich, am meisten betroffen gemacht hat, war und ist tatsächlich der Zustand der Gebäude in der Moltkestraße und des Rathauses an der Hauptstraße, die inzwischen über 100 Jahre bzw. über 60 Jahre alt sind“, bilanzierte C. Sartor den maroden Zustand der Gebäude.

In den vergangenen fünf Jahren hätten sich alle beteiligten Kräfte für Zentralisierungs-Vorschläge stark gemacht, die aus ihrer Sicht die jeweils beste Lösung aufzeigten. Das habe sowohl die Finanzierung, als auch die Standortfrage betroffen, die wendungsreich gewesen sei und am Ende in die Innenstadt geführt habe.

Christiane Sartor weiter: „Wir haben in diesen Jahren gelernt, aufeinander zuzugehen. Das erste Kriterium, an dem sich alle Zentralisierungs-Varianten messen lassen mussten, sind natürlich die Stadtfinanzen. Wir sind Stärkungspaktkommune I und erhalten Unterstützung vom Land nur unter der Maßgabe des anhaltend strengen Sparens. Diese Auflage erfüllen wir nachvollziehbar gut. Ein Neubau war also nur möglich, wenn er als Investition in die Zukunft langfristig dazu beiträgt, dass die Stadt Geld sparen wird. Dies haben die Aufsichtsbehörden uns testiert“.

Bei der Planung seien zumal für das neue Rathaus ökologische Maßnahmen berücksichtigt worden wie Dachbegrünung und Photovoltaik.

Kulturhaus und Rathaus würden an zentralen Plätzen entstehen und dem Gesicht der „Neuen Mitte“ nachdrücklich ihre Züge einschreiben. Architektur spräche eine starke Sprache, und so würden beide Gebäude der Stadt auch gestalterisch neue Energien geben.

Die Schwelmer seien keine Revolutionäre, die erst alles abreißen und dann neu bauen würden; sie seien Reformer, die sich nach reiflicher Überlegung vom Abgelebten trennen und mit Rücksicht auf das Gegebene neue Akzente setzen. Das sei eine Stärke dieser Stadt, die die Tradition zeitgemäß weiterentwickle und dem Neuen angemessen die Pforten öffne.

Die stellv. Bürgermeisterin weiter: „In vielen Gesprächen habe ich erlebt, wie sehr sich zahlreiche Schwelmer auf diese beiden neuen Gebäude freuen. Mit Blick auf alle Arbeitsebenen, auf all die Sitzungen und Besprechungen, auch die Schlagabtäusche, die ja wichtig sind, hat mir dieses Projekt dringlich vor Augen geführt, dass all unser Ringen um die beste Lösung nur möglich war und bleibt, weil wir auf einen demokratischen Geist vertrauen dürfen, der den Pluralismus der Meinungen zulässt und uns als Stadtgesellschaft zum Kompromiss befähigt.

Neben der Freude über zwei wichtige, schöne und mit Leben erfüllte Gebäude hat mir dieses Projekt vor allem eines gezeigt: Wir sind nur gemeinsam stark! Mit dem Bau des Schwelmer Kulturzentrums und dem nachfolgenden Bau des neuen Rathauses beginnt nichts weniger als ein gutes Stück Schwelmer Zukunft!“

Leben ohne Kulturzentrum in Schwelms Stadtmitte bald kaum mehr vorstellbar

Er selbst sei 13 Jahre Bürgermeister gewesen, erzählte Staatssekretär Dr. Jan Heinisch aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW und gab damit zu verstehen, dass er die Findungs- und Entscheidungsprozesse rund um eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte genau kenne.

Er wisse aus eigener Erfahrung, dass diese Wege auch manchmal schwierig seien. „Doch am Ende habe ich immer das Gefühl gehabt, dass die Menschen den Nutzen und den Mehrwert der betreffenden Maßnahme zu schätzen wussten“. Das wäre sicher auch in Schwelm so, wo der die Bürger/innen ermunterte, das Kulturzentrum, für das sie sich entschieden hätten, anzunehmen und mit Leben zu erfüllen.

Schon bald nach seiner Fertigstellung würden sich die Menschen ein Leben ohne Kulturzentrum in Schwelms Stadtmitte kaum noch vorstellen können. Mit voller Überzeugung habe das Land NRW das Projekt mit über 8,3 Millionen Euro gefördert.

Gern nutzte Dr. Heinisch die Gelegenheit, die Schwelmer Entscheidungsträger auf weitere wichtige Förderprogramme des Landes NRW hinzuweisen.

Der Staatssekretär überreichte Schwelms Beigeordnetem ein Schild zur Grundsteinlegung, das in Schwelm gefertigt wurde und später am Kulturzentrum angebracht werden wird. Er bekam aber selber auch etwas geschenkt, nämlich einen Fanschal der Baskets, den ihm Ralf Stoffels als Gesellschafter des Vereins überreichte.

Schriftlicher Gruß und Dank der erkrankten Bürgermeisterin an Bürgerschaft und alle Projektbeteiligten

Für Schwelms erkrankte Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock verlas Pressesprecherin Heike Rudolph eine in herzlichen Worten abgefasste Grußnote, in der sich das Stadtoberhaupt an die Bürgerinnen und Bürger und alle Projektbeteiligten wandte.

Der Tag der Grundsteinlegung sei nach fünf Jahren harter Arbeit ein wahrlich „historischer Tag für unsere Stadt und ihre kleinen und großen Bürgerinnen und Bürger“. Errichtet würde nichts weniger als ein Haus, das nach seiner Fertigstellung ein friedlicher, musikalischer und bildendender Ort der Begegnung für Jung und Alt - egal welcher Herkunft – sein werde.

Die Bürgermeisterin ließ ihren herzlichen Dank ausrichten an alle, „die mich und die Verwaltung dabei unterstützt haben, diese gemeinsame Vision umzusetzen“, so insbesondere die Mitglieder des Arbeitskreises Zentralisierung und des Stadtparlamentes, die das Kulturzentrum entwickelt, geplant und politisch mehrheitlich beschlossen haben.

Besonders dankte sie dem Land NRW, das „dies exzellente Projekt so überaus großzügig finanziell“ fördere sowie „allen Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die mit Herzblut an seiner Verwirklichung gearbeitet haben“.

Das Thema „Verwaltungszentralisierung“ sei eines der Schwerpunktthemen ihrer Amtszeit gewesen, die bald zu Ende gehe. Daher sei sie persönlich traurig, dass sie der Grundsteinlegung nicht beiwohnen könne, da sie wegen einer Krebserkrankung, die sie vor einem Jahr öffentlich gemacht habe, nicht im Dienst sei.

Ihr Grußwort endete mit den Worten: „Genießen Sie gemeinsam den schönen Augenblick und freuen Sie sich darauf, unser Schwelmer Kulturhaus in absehbarer Zeit als Ort der Kultur, der Bildung und des menschlichen Wechselbezugs in Betrieb nehmen zu können!“

 „Kultur ist das, was wir benötigen, wenn wir erkennen, dass Essen und Trinken zum Leben nicht ausreichen“

„Zur Nachkriegsmoderne gehörte das berechtigte Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger nach Sportanlagen, Hallenbädern, Jugendzentren und Sozialtreffs. Vieles davon wurde auch in Schwelm erbaut und wird eifrig genutzt. Eher selten, ja so gut wie nie, ertönte der Ruf nach Kulturzentren. Stadtbüchereien wurden meist in ehemaligen Schulgebäuden untergebracht, in denen auch Musikschüler probten. Und ganz allgemein wurde Kultur in der Regel als „höhere“ Kultur verstanden, die sich in Opernhäusern, Theatern und Museen darstellt“: Mit diesen Worten verwies die stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses, Brigitta Gießwein, auf die gesellschaftliche Stellung der Kultur, die gerne gelobt werde und doch leider vielen als nachgeordnet hinter scheinbar wichtigeren Disziplinen erscheine.

Die politische Entscheidung, ein eigenständiges Kulturzentrum aus dem Rathauskomplex auszukoppeln, habe zwei bemerkenswerte Folgen gezeitigt: eine materielle und eine ideelle.

So habe die Stadt erfolgreich Fördermöglichkeiten nutzen können. Als ideelle Folge habe man nun mit dem Kulturzentrum die Kultur in Schwelm einen räumlichen Zielort gefunden.

Brigitta Gießwein bedankte sich bei der Musikschulleitung, den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern, die der Musikschule trotz der Umzüge in Klassenräume verschiedener Schulen die Treue gehalten hätten.

Sie lobte die Güte der Musikschule wie der Stadtbücherei, deren Wurzeln bis 1872 zurückreichen und die sich dem modernen Medienkonsum analog wie digital stets angepasst habe.  

Das neue Kulturzentrum werde eine Art „Kultur-WG“, nach Etagen getrennt, doch durch Begegnung und Austausch vereint.

Für Brigitta Gießwein sind Singen, Lesen, Malen, Musizieren oder Tanzen und auch die Architektur „existenzieller Ausdruck unseres Daseins: Kultur ist das, was wir benötigen, wenn wir erkennen, dass Essen und Trinken zum Leben nicht ausreicht“.

Wie die anderen Festredner/innen wünschte auch sie dem Schwelmer Kulturzentrum und seinen künftigen Nutzerinnen und Nutzern alles Gute!

„Bauen gerne im kommunalen Auftrag“

Für den Generalplaner Heinle, Wischer und Partner / Architekten aus Köln, die sowohl das Kulturzentrum als auch den Rathausneubau entworfen haben, erinnerte Geschäftsführer Markus Kill an die Zeit vor zwei Jahren, als die Zusammenarbeit mit der Stadt Schwelm begann. HWGP baue gerne im kommunalen Auftrag, das sei immer eine besondere Herausforderung. Er schilderte den Anwesenden, wie man die Verortung der drei Kultureinrichtungen im neuen Gebäude geplant habe und freute sich mit den Anwesernden auf den Entstehungsprozess des Hauses.

„Dieses Haus wird ein Frequenzbringer für die ganze Stadt“

„Netzwerken und Kommunikation gehören zu DNA der Kultur“, so VHS-Direktor Achim Battenberg, der überdies betonte: Wir haben uns als VHS an allen Standorten in Schwelm wohl gefühlt, früher in der Kaiserstraße 68, jetzt in der Holthausstraße. Doch mit dem Kulturzentrum gelingt ein Quantensprung. Hier werden wir uf sehr lange Zeit sehr gut untergebracht sein“.

Das neue Kulturzentrum werde durch die Gemeinschaft von Musik, Lesekultur und VHS zu einem richtigen Kulturhaus. Über dies Angebot hinaus werde das Haus mit seinen täglich 500 Besucher/innen ein Frequenzbringer für die Stadt werden und auch die Geschäftswelt positiv beeinflussen. Und natürlich gehöre es mit seinem Auftrag auch in die Stadtmitte. Die VHS selbst sei ein Kind der Demokratie und der Kommunen mit ihrem volksbildenden Auftrag, den sie gerne ausübe.  

Im Anschluss an die Reden erfolgte zunächst noch einmal ein Spatenstich, bevor eine Zeitkapsel mit tagesaktuellen Gegenständen gefüllt wurde, die später in das Gebäudefundament eingemauert werden wird. So führte Zeitungsredakteur Max Kölsch die Westfalenpost-Ausgabe vom heutigen Tage in das Behältnis ein. Der Projektleiter und Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement Thomas Striebeck fügte eine PowerPointPräsentation über die Zentralisierung der Verwaltung hinzu, Pressesprecherin Heike Rudolph einen Stick mit Daten zur Stadt, Sparkassenvorstand Johannes Schulz aktuelle Geldmünzen und Kämmerin Marion Mollenkott eine Urkunde mit dem nachfolgenden Text.

Grundsteinlegung für das Kulturzentrum der Stadt Schwelm

Die Stadt Schwelm legt am heutigen 7. September 2020 den Grundstein für ihr Kulturzentrum.

Wir freuen uns auf dieses Gebäude, in dem wir unsere Musikschule, unsere Stadtbücherei und das VHS-Angebot an der Römerstraße 10 zusammenführen.

Das Kulturzentrum wird vom Land NRW im Rahmen des ISEK mit über 8 Millionen Euro umfassend finanziell gefördert und betont den hohen Stellenwert der Kultur in unserer Stadt.

In Gestalt und Funktion ist es wesentlicher Teil der „Neuen Mitte“ und wird unserer Innenstadt neue Impulse geben.

Der Stadtrat hat durch seine Entscheidungen den Weg für dieses Jahrhundertprojekt bereitet, das auf vielen Arbeitsebenen von Verwaltung und Politik vorangetrieben wurde.

Entworfen worden ist das Kulturzentrum vom Generalplaner Heinle, Wischer und Partner/Architekten Köln. Prozesssteuerer ist die assmann GmbH.

Mögen Glück und Segen auf diesem Haus liegen, das den Schwelmer Bürgerinnen und Bürgern dienen und ihnen ein Wohlgefallen sein soll.

Die Stadt Schwelm

In Vertretung für die Bürgermeisterin

Ralf Schweinsberg, Beigeordneter.

Schwelm, den 7. September 2020

Bei strahlendem Spätsommerwetter wurde heute der Grundstein für das Schwelmer Kulturzentrum gelegt. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Arno Kowalewski
Schwelms Beigeordneter Ralf Schweinsberg begrüßte die Anwesenden und führte durch die feierlich-heitere Veranstaltung. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Arno Kowalewski
Skizzierte den langen Weg der Zentralisierung: Schwelms 1. stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Sartor. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Arno Kowalewski
Schon bald werde man sich kaum noch vorstellen können, dass es einmal eine Zeit ohne Schwelmer Kulturzentrum gegeben habe, ist sich NRW-Staatssekretär Dr. Jan Heinisch sicher. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Arno Kowalewski
Verlas ein Grußwort der erkrankten Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock an die Bürgerschaft und alle Projektbeteiligten: Stadtverwaltungs-Pressesprecherin Heike Rudolph. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Arno Kowalewski
Betonte den Wert der Kultur an sich und gab ihrer Freude über den Bau des Schwelmer Kulturzentrums Ausdruck: Brigitta Gießwein als stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Nicole van Velzen
Hob den Wert des Bauens in kommunalem Auftrag hervor: HWGP-Geschäftsführer Markus Kill. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Nicole van Velzen
Für VHS-Direktor Achim Battenberg bedeutet das neue Kulturzentrum nichts weniger als einen "Quantensprung". Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Nicole van Velzen
Griffen symbolisch zum Spaten: Beigeordneter Ralf Schweinsberg, Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, Projektleiter Thomas Striebeck, die stellv. Bürgermeisterinnen Christiane Sartor und Brigitta Gießwein (stellv. Kulturausschussvorsitzende) sowie Stefan Selle (Prozesssteuerer assmann GmbH) und HWGP-Geschäftsführer Markus Kill, beobachtet von Kämmerin Marion Mollenkott und Beyhan Ciftci, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma LÜHN BAU. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Arno Kowalewski
Verlas den Text der städtischen Urkunde, die Bestandteil der Zeitkapsel ist: Verwaltungsvorstandsmitglied und Kämmerin Marion Mollenkott. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Nicole van Velzen
Die Zeitkapsel wird in das neue Gebäude eingemauert, versprach Beyhan Ciftci, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma LÜHN BAU. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Nicole van Velzen
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