Informationsveranstaltung über neues Rathaus und Kulturzentrum: Stadt im engen Gespräch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern / VHS-Chef: „Kulturzentrum wird großer Frequenzbringer“

Mit einem Informationsabend im Schwelmer Rathaus setzte die Stadt am vergangenen Mittwoch den Informationsprozess über den Bau des neues Rathauses und des Kulturzentrums fort, nachdem sie auf der letzten Frühjahrsmesse zwei Tage lang ausführlich die Gebäudemodelle vorgestellt und Erläuterungen zur Zentralisierung gegeben hatte. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger hatten sich seinerzeit bereits aus erster Hand über den Planungsstand informieren lassen.

Die jüngste Veranstaltung fand wenige Tage nach der Sondersitzung des Stadtrates statt, der die Entwurfsplanung für das neue Rathaus und das Kulturzentrum und die damit verbundene Kostenberechnung beschlossen hatte. Damit ist bekanntlich der Weg frei für die Ausführungsplanung.

Zum jüngsten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern am vergangenen Mittwoch standen neben Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock und Schwelms Beigeordnetem Ralf Schweinsberg u.a. Projektleiter Thomas Striebeck, weitere Fachbereichsleitungen und Stabsstellen, die Personalratsvorsitzende, die Leiterin des Beirates Zentralisierung und Achim Battenberg als Direktor der Volkshochschule Ennepe-Ruhr-Süd zur Verfügung. Auch Vertreter/innen von Schwelmer Ratsfraktionen waren vor Ort, als Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock noch einmal kurz in die Geschichte der Zentralisierung einführte und den heute erreichten Stand skizzierte.

Nicht nur dem Stadtoberhaupt, sondern auch Achim Battenberg war die Freude zumal über das geplante Kulturzentrum, in dem VHS, Stadtbücherei und Städtische Musikschule eine neue Heimat finden werden, deutlich anzumerken.

Diese drei Einrichtungen, so der VHS-Chef, seien Orte der Begegnung, des Lernens, der Kultur und des Wissens, „also Orte voller Leben“.

Über alle Alters- und Bevölkerungsgruppen hinweg würden sie den Menschen Bildung, Medien, Musik, Information und Kultur zugänglich machen sowie Wissen, Kompetenzen und Qualifikationen vermitteln.

Das Kulturzentrum, in dem Inklusion durch behindertengerechte Zugänge und Räume gelebt und ermöglicht werde, trage mit seinem breiten Bildungs- und Medienangebot dazu bei, eine Gemeinschaft näher zusammen zu bringen und neue Mitglieder darin zu integrieren.

„Das Kulturzentrum“, so Achim Battenberg, „wird ein Frequenzbringer in der Innenstadt von Schwelm werden. Es werden sichtbare Nachfrageimpulse durch die Kund/innen des Kulturzentrums ausgelöst werden. Durch zusätzliche Veranstaltungen werden weitere Besucher/innen aus Schwelm und Umgebung in die Innenstadt kommen. Das belebt in jeder Hinsicht die Innenstadt und nutzt den ortsansässigen Geschäften und Restaurants und Cafés“.

Großes Augenmerk liegt auf dem geplanten Selbstverbuchungssystem der Stadtbücherei, demzufolge die Nutzer/innen selbst bei der Ausleihe aktiv werden. Durch neue Synergien mit VHS und Musikschule könnten die Öffnungszeiten der Bücherei ohne zusätzlichen Personaleinsatz erweitert werden.

Schwelm, den 6. August 2019

Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Informationsveranstaltung und führte noch einmal kurz in die Geschichte der Zentralisierung der Verwaltung ein, bevor sie den Sachstand skizzierte.
Schwelms Beigeordneter Ralf Schweinsberg und Wilfried Guthier, Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen, im Gespräch mit interessierten Bürgern. Rechts Matthias Kampschulte (CDU).
"Das Kulturzentrum wird ein Frequenzbringer", weiß VHS-Direktor Achim Battenberg, hier im Gespräch mit Iris Baeck (VHS) und Hans-Werner Kick, Fraktionsvorsitzender der SPD.
Die Modelle des neuen Rathauses und des Kulturzentrums standen natürlich im Mittelpunkt des Informationsabends.
Bürgerinnen und Bürger erhielten Informationen aus erster Hand, so von Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock und Projektleiter Thomas Striebeck.....
...sowie von Margit Passehl, der stellvertretenden Leiterin des Fachbereichs Schule, Kultur, Sport.
Von den Ratsfraktionen vertreten waren auch Johanna Burbulla, Vorsitzende der Fraktion "Die Bürger" und Brigitta Gießwein, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von "Bündnis 90/Die Grünen", hier mit Uwe Hugendick.
Gaben Auskünfte über die Arbeit des Beirates Zentralisierung: Heike Rudolph (Ltg.) und Schwelms Gleichstellungsbeauftragte Dr. Sandra Michaelis, hier mit Iris Baeck (VHS).
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