Nach Aufnahme der Stadt Schwelm in „Flächenpool NRW“ Konsensvereinbarung unterzeichnet / Nun für Fläche „Rote Berge“ gemeinsam mit Grundstückseigentümern Entwicklungsplan erarbeiten

Im Mai dieses Jahres gab Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, das Ergebnis des 5. Auswahlverfahrens zur Aufnahme in den „Flächenpool NRW“ bekannt, dem nun auch die Stadt Schwelm angehört.

Schwelms Wirtschaftsförderer Simon Nowack hatte die Bewerbung um das begehrte Förderprogramm des Landes NRW zusammen mit dem städtischen Fachbereich Planen und Bauen auf den Weg gebracht. 

Als flächenkleinste Kommune in NRW hat die Stadt Schwelm ein besonders hohes Interesse an der Innenentwicklung sowie der Nutzung von Brachflächen, insbesondere für gewerbliche Zwecke. Als Mitglied des Flächenpools erhält auch Schwelm durch die landeseigene Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN umfangreiche Unterstützung dabei, brachgefallene oder untergenutzte Flächen in Kooperation mit den Eigentümern zu untersuchen und einer neuen Nutzung zuzuführen. Das kann eine große Entlastung gerade im Bereich der planerischen Kosten bedeuten. Private Eigentümer und Kommunen werden dabei an einen Tisch gebracht, um einen Konsens zur weiteren Entwicklung zu erreichen.

Um künftige Standortbearbeitungen auf den Weg bringen zu können, bedurfte es der Unterzeichnung einer Konsensvereinbarung zwischen der Stadt Schwelm und dem Flächenpool NRW, die jetzt im Schwelmer Rathaus durch Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock und Franz Meiers, Geschäftsführer der NRW.URBAN, erfolgte.

Mit dem Flächenpool NRW wurde vereinbart, in einem ersten Schritt zu versuchen, einen Entwicklungsplan für die Fläche Rote Berge und angrenzende Privatgrundstücke zu erstellen. Der Flächenpool NRW geht hierzu nun auf die privaten Flächeneigentümer zu, um anschließend in einem moderierten Verfahren eine gemeinsame Entwicklungsperspektive für die Fläche im Dreieck Milsper Straße und Dr.-Möller-Straße zu entwickeln. Über den Fortgang der Gespräche wird die Stadtverwaltung jeweils zeitnah berichten.

Zwischenzeitlich wurden unter der neuen Dachmarke „Bau.Land.Leben“ die verschiedenen Unterstützungs- und Förderangebote des Landes NRW zur Mobilisierung von Bauland gebündelt. Der Flächenpool NRW, für den sich die Stadt Schwelm erfolgreich beworben hatte, wurde unter dem neuen Dach zum Programm „Bau.Land.Partner“ umbenannt.

Schwelm, den 11. September 2019

Als Mitglied des "Flächenpools NRW" erhält auch Schwelm durch die landeseigene Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN umfangreiche Unterstützung dabei, brachgefallene oder untergenutzte Flächen in Kooperation mit den Eigentümern zu untersuchen und einer neuen Nutzung zuzuführen. "Ein wichtiger Schritt für Schwelm", betonen Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock, Schwelms Beigeordneter Ralf Schweinsberg, Wirtschaftsförderer Simon Nowack, Niklas Lippki, Leiter der Stadtplanung, und Thomas Striebeck, Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement, hier beim Unterzeichnungstermin mit Franz Meiers, Geschäftsführer der NRW.URBAN, und Karoline Pelzer, NRW.Urban, Projektmanagerin für Schwelm.
Unterzeichneten im Schwelmer Rathaus die Konsensvereinbarung: Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock und NRW.URBAN-Geschäftsführer Franz Meiers. Fotos: Bernd Richter
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