Schwelmerinnen und Schwelmer reden beim „ISEK“ ein Wort mit! Infopunkt in Stadtsparkasse ideal für Bürger/in-Gespräche zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept

Seit dem Spätsommer dieses Jahres befindet sich die Stadt Schwelm in der Erarbeitung eines „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK)“. Dazu wurde ein Auftrag an die Planungsgruppe Stadtbüro und an die Planersocietät, beide aus Dortmund, vergeben.

Die Bürgerinnen und Bürger können an diesem wichtigen Planungsprozess auf verschiedene Weisen teilnehmen: Sie können der Stadt ihre Vorschläge und Ideen für die Weiterentwicklung der Schwelmer Innenstadt online über die Homepage www.schwelm.de/neuemitte mitteilen. Oder sie können sich in den Gebäuden der Stadtverwaltung eine eigens gestaltete Postkarte abholen und diese ausgefüllt per Post zurückschicken oder in die Briefkästen des Rathauses (Hauptstraße 14) und der städtischen Verwaltungsgebäude 24 und 26 einwerfen.

Zu einem Planungsprozess von dieser Bedeutung gehört aber auch die Möglichkeit, sich direkt mit den beteiligten Mitarbeiter/innen auszutauschen, und genau diese Möglichkeit besteht ab sofort für drei Monate. Denn dank der tatkräftigen Unterstützung der Städtischen Sparkasse zu Schwelm konnte im Sparkassengebäude in der Hauptstraße 63 ein „Infopunkt zum ISEK“ eingerichtet werden.

Hier können die Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Anregungen vortragen und sich zudem über den Stand den Planung informieren. Dazu ist der Infopunkt jede Woche dienstags und freitags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereiches Planen und Bauen  bzw. Fachleuten der beteiligten Planungsbüros besetzt.

„Zentraler geht es wirklich nicht“, freute sich Bürgermeisterin Gabriele Grollmann jetzt beim Ortstermin vor dem Beratungsbüro, zu dem die interessierte Öffentlichkeit bereits vom Sparkasseneingang her per Infoständer geleitet wird.

Das Stadtoberhaupt dankte der Sparkasse sehr für die Bereitstellung dieser zentralen Räumlichkeit und warb um eine große bürgerschaftliche Beteiligung, die am Ende auch die nachhaltige Akzeptanz des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes garantiere.

Dass Schwelmer Bürger/innen sich engagiert beteiligen werden, steht zu vermuten, denn Jan Dißfeld von der Planersocietät hatte bei einer ersten Kontaktaufnahme an einem Infostand in der Innenstadt „nicht nur die Bereitschaft zur Beteiligung, sondern auch zur Unterstützung“ wahrgenommen. „Man spürt hier einen starken bürgerschaftlichen Schub“, so der Verkehrsplaner.  

Die Bürgermeisterin erwähnte die Bedeutung, die in diesem Zusammenhang auch den beiden geplanten Neubauten „Rathaus“ und „Kulturzentrum“ zukomme. Sie seien ein Meilenstein in der Innenstadtentwicklung. Es werde jetzt unmittelbar sichtbar, dass sich etwas tue. Die Sparkasse habe das Patrizierhaus erworben und entwickle es, der Generalplaner für die Neubauten sei gefunden und auch das Kesselhaus werde aktiv nach vorne gebracht. Für Gabriele Grollmann ist das „ISEK“ auch ein wichtiges Modul der nächsten Frühjahrsmesse "Schwelmer Frühling" am 6. und 7. April 2019.

Schwelm, den 7. Dezember 2018  

Dank der tatkräftigen Unterstützung durch Sparkassenvorstand Michael Lindermann und Johannes Schulz konnte der wichtige Infopunkt zum ISEK zentral in der Stadtsparkasse eröffnet werden. Auf rege Bürgerbeteiligung hoffen Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, Niklas Lippki, Leiter der Stadtplanung im Fachbereich Planen und Bauen, Egbert Lethmate (Fachbereich Planen und Bauen), Jan Dißfeld (Planersocietät) und Heinz Barduhn. Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph