Vom Kurieren lästiger und gefährlicher Krankheiten im 18. Jahrhundert: Mittwoch wieder „Altes neu entdeckt“ im Haus Martfeld

„Gründlicher und Bewährter Vorschlag Sich von allen Venerischen und Podagrischen, wie auch den meisten Langwierigen und Eingewurzelten Krankheiten auf eine leichte, sichere und geschwinde Art gewiß zu befreyen": Mit diesem interessanten Buch von J. Heinrich Winkler aus der Historischen Bibliothek im Haus Martfeld hat sich Hildegard Berg befasst, die am Mittwoch, 19. Juni, um 18 Uhr im Haus Martfeld über das Kurieren von lästigen und gefährlichen Krankheiten im 18. Jahrhundert sprechen wird.

Zur Juni-Veranstaltung der Lesereihe "Altes neu entdeckt!" laden der Verein für Heimatkunde Schwelm e.V. und die Wilhelm-Erfurt-Stiftung für Kultur und Umwelt Schwelm alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich ein.

Die Veranstaltung dauert etwa 1 Stunde. Der Eintritt beträgt 2,00 € und kommt der Restaurierung von Büchern aus der Historischen Bibliothek Martfeld zugute.

Während im 18. Jahrhundert viele Ärzte-Kollegen die genannten Krankheiten sowohl innerlich als auch äußerlich mit Quecksilber und Opium behandelten, wählte Heinrich Winkler einen ganz anderen Weg. Und das Ergebnis gab ihm Recht: Balsam,  Frauenzimmerseife und Lebenswasser zusammen mit Diät und Darmreinigung waren die Mittel seiner Wahl.

Schwelm, den 11. Juni 2019

Zur Historischen Bibliothek von Haus Martfeld gehört auch das interessante Werk von J. Heinrich Winkler, über das Hildegard Berg am 19. Juni sprechen wird. Foto: G. Roland