Sperrgutannahme bei den Technischen Betrieben weiterhin geschlossen

Um die Neuinfektionen mit dem SARS-Cov2-Virus weiter zu reduzieren, haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 05.01.2021 beschlossen, alle Maßnahmen der Kontaktbeschränkungen (Lockdown) bis zum 31. Januar 2021 zu verlängern. Zudem treten weitere Beschränkungen in Kraft, um die Kontakte und damit die Zahl der Neuinfizierten noch weiter zu reduzieren.

Daher haben die Technischen Betriebe Schwelm (TBS) in Rücksprache mit dem Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Schwelm beschlossen, die Sperrgutannahme am Betriebshof weiterhin geschlossen zu halten. Hierdurch sollen ebenso wie durch die Schließung vieler Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe die Verbreitungsmöglichkeiten des Virus weiter unterbunden werden.

Die weiteren Entsorgungsdienstleistungen der TBS wie die Leerung der Hausmüll-, Biomüll- und Papiertonnen sowie die Sperrmüll- und Elektroschrottabholung finden weiterhin uneingeschränkt statt. Ebenso stehen die Depotcontainer für Papier und Glas weiterhin zur Verfügung. Um hier Überfüllungen zu vermeiden, wurde die Leerung der Papiercontainer intensiviert. Darüber hinaus findet in dieser Woche die Abfuhr der Weihnachtsbäume statt.

Die TBS bitten alle Schwelmerinnen und Schwerlmer, vor allem Renovierungstätigkeiten, bei denen entsprechende Abfälle anfallen, vorerst zurückzustellen. Für leichte, brennbare Renovierungsabfälle wie z.B. Tapetenreste können die amtlichen Müllsäcke genutzt werden, die zusätzlich bei der Restmüllabfuhr herausgestellt werden können. Bezugsadressen für die amtlichen Müllsäcke sind die beiden REWE-Märkte in Schwelm. Für größere Restabfallmengen (nicht Bauschutt!) können 1.100-Liter-Container bereitgestellt werden. Details sind im Abfallkalender zu finden. Dieser ist unter www.tbs-schwelm.de/abfallwirtschaft aufrufbar.

Die Technischen Betriebe Schwelm bedauern diese Einschränkung des Entsorgungsangebotes. Angesichts der aktuellen Belastung des Gesundheitssystems und der nur noch geringen freien Kapazitäten an Intensivbetten in den Kliniken ist diese Einschränkung leider unvermeidlich. Nur durch eine deutliche Senkung der Neuinfektionen können die Gesundheitsämter wieder in die Lage versetzt werden, die Infektionsketten nachzuvollziehen und Quarantänemaßnahmen für Kontaktpersonen anzuordnen. Hierzu müssen wir alle beitragen. Daher sind auch für die hochfrequentierte Sperrgutannahme die beschlossenen Einschränkungen notwendig.

Schwelm, den 11. Januar 2021

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