Aktuelle Planverfahren

Regionalplan Ruhr

Entwurf liegt im Kreishaus aus 

Anfang Juli hatte die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr beschlossen, den Regionalplan Ruhr zu erarbeiten. Jetzt haben Bürger und öffentliche Stellen die Möglichkeit, Hinweise und Anregungen zum Entwurf zu machen. 

Neben neuen Wohnbau-, Gewerbe- und Industrieflächen legt der Regionalplan künftige Verkehrsachsen, Natur- und Landschaftsschutzbereiche, Wälder, Flächen für Windenergienutzung, Grundwasserschutz sowie Gewinnung von Bodenschätzen für die nächsten 15 bis 20 Jahre fest. "Der künftige Regionalplan Ruhr wird das Leben der Menschen in der Metropole Ruhr für Jahre entscheidend prägen. Platz für neue Arbeitsplätze, zusätzlichen Wohnraum und weitere Freizeitmöglichkeiten wird geschaffen. Gleichzeitig sorgt der Plan für eine schonende Inanspruchnahme des Freiraums", heißt es dazu vom Regionalverband Ruhr in Essen.

Online sind die Unterlagen bis zum 27. Februar unter https://www.metropoleruhr.de/regionalverband-ruhr/regionalplanung/regionalplan-ruhr.html zu finden. Darüber hinaus liegen sie in der Kreisverwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises in Schwelm (Hauptstr. 92) in Raum 528 aus. Eingesehen werden können sie von montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 16 Uhr. Bürger, die Erläuterungen wünschen, werden gebeten, vorab einen Termin zu vereinbaren. Ansprechpartnerin ist Frau Petra Soika-Bracht, Tel.: 02336/93 2325, Email: P.Soika(at)en-kreis.de.

Hinweis und Anregungen sollen vorzugsweise per Email an den Regionalverband Ruhr geschickt werden. Stellungnahmen können aber auch per Post, per Fax oder nach telefonischer Anmeldung zur Niederschrift abgegeben werden.

Text: EN-Kreis

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Bebauungsplan Nr. 105 "Gewerbegebiet Milsper Straße"

Anlass für die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 105 „Gewerbegebiet Milsper Straße“ ist das auf Schwelmer Stadtgebiet bestehende Defizit an unmittelbar verfügbaren gewerblichen Bauflächen. Der Bebauungsplan soll der Stärkung des kleinteiligen Gewerbes dienen. Die beabsichtigte Planung sieht vor, auf dem Areal ein Gewerbegebiet in der Größe von ca. 0,94 ha zu entwickeln. Städtebaulich handelt es sich bei der geplanten Nutzung im weitesten Sinne um eine Fortsetzung der auf Ennepetaler Stadtgebiet endenden Gewerbestruktur.

Letzter Verfahrensschritt:

Der Rat der Stadt Schwelm hat in seiner Sitzung am 22.03.2018 folgende Beschlüsse gefasst.

1. Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 (1) BauGB

               - 08.05.2018 bis einschließlich 24.05.2018 -

2. Frühzeitige Beteiligung der Behörden gem. § 4 (1) BauGB

 

Sitzungsvorlage Nr. 015/2018

Anlage 1, Entwurfsbegründung

Anlage 2, Entwurfsplan

Anlage 3, Planzeichen zum Entwurf

 

 

(Ansprechperson: R. Solle)

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Bebauungsplan Nr. 106 "Zassenhaus-Gelände"

Plananlass und Zielsetzung          
Im März 2018 hat der Rat der Stadt Schwelm die Fortschreibung des Einzelhandelskonzepts beschlossen. Die im Rahmen des Konzepts erarbeitete
Analyse hat u. a. aufgezeigt, dass der Großteil der vorhandenen Lebensmittelmärkte auf Schwelmer Stadtgebiet über eine nicht (mehr) zukunftsfähige Größe verfügt und sich am jeweiligen Standort nicht neu aufstellen kann. Um die bisherig flächendeckend vorhandene Nahversorgung nachhaltig zu sichern, wird daher das „ZassenhausGelände“ als ergänzender Nahversorgungsstandort vorgeschlagen, auf dem die
Ansiedlung / Neuaufstellung von bis zu zwei Discountern möglich sein soll. Der Bebauungsplan Nr. 106 beabsichtigt somit, dieses Ziel des Einzelhandelskonzepts in Planungsrecht zu übertragen. Im Rahmen des Einzelhandelskonzepts wurde bereits darauf hingewiesen, dass die Ansiedlung eines Vollsortimenters bzw. eines Drogeriemarkts an diesem Standort zum Schutz des Innenstadtzentrums ausgeschlossen werden soll.  

Die zukünftige Erschließung des Areals wird voraussichtlich nicht über die Viktoriastraße, sondern über die Carl-vom-Hagen-Straße erfolgen (müssen). Es ist
ebenfalls vorstellbar, dass der bestehende Knotenpunkt der beiden genannten Straßen ausgebaut und das Gelände auf diese Weise an das öffentliche Straßennetz angeschlossen wird. Die betroffenen Teilbereiche der Straßenflächen werden daher mit in den Geltungsbereich aufgenommen.          
Das Plangebiet befindet sich im Geltungsbereich des seit 2009 rechtskräftigen Bebauungsplans Nr. 80 „Viktoriastraße“. Dieser setzt dort für den westlichen Teil der Fläche ein Gewerbegebiet und für den östlichen Teil ein Mischgebiet fest. Die       beabsichtigte Nutzung von bis zu zwei Discountern ist auf Basis des rechtskräftigen Bebauungsplans nicht möglich. Der aufzustellende Bebauungsplan Nr. 106 wird auf dem Areal ein Sondergebiet festsetzen, sodass sich auf dem Gelände bis zu zwei großflächige Einzelhandelsbetriebe ansiedeln können.   
Das Gelände diente in der Vergangenheit als Produktionsstandort für Haushaltsgeräte aus Holz und Metall. Bedingt durch die Aufgabe der Nutzung vor mehreren Jahren hat sich das Areal als Brachfläche entwickelt und die auf der Fläche befindlichen baulichen Anlagen werden seither nicht genutzt. Am südöstlichen Rand des Plangebiets befindet sich im Kreuzungsbereich Viktoriastraße / Schützenstraße ein Wohngebäude.

Letzter Verfahrensschritt 

Der Rat der Stadt Schwelm hat in seiner Sitzung am 05.07.2018 den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes Nr. 106 "Zassenhaus-Gelände" gem. § 2 (1) BauGB gefasst.

Die öffentliche Bekanntmachung zum Aufstellungsbeschluss fand in der Zeit vom 30.07.2018 bis einschließlich 10.08.2018 statt.

(Ansprechperson: N. Lippki, Tel.: 02336/801-247, lippki(at)schwelm.de)

 

 

 

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  • R. Solle

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