Sterbefallbeurkundung

Für die Beurkundung eines Sterbefalles ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk der Tod des Menschen eingetreten ist.

Der Sterbefall ist dem zuständigen Standesamt spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag anzuzeigen.

Ist der Tod in einer privaten Wohnung eingetreten, muss immer ein Arzt hinzugezigenwerden, der eine Todesbescheinigung ausstellt. Bei einem nicht natürlichem Tod (Unfall- oder Freitod) ist die Kriminalpolizei zu verständigen, die dann nach ihren Ermittlungen eine Freigabe für die Bestattung erteilt. Erst nach der Freigabe durch die Kriminalpolizei kann die Beurkundung des Sterbefalles durch das Standesamt erfolgen.

Ist der Tod eines Menschen im Krankenhaus eingetreten, wird die Todesbescheinigung und die Sterbefallanzeige vom Krankenhaus erstellt.

Sterbefälle werden überwiegend von Bestattern angezeigt, die über die Vorlage der notwendigen Unterlagen unterrichtet sind.

Bei Anzeige durch Privatpersonen empfiehlt sich eine Anfrage beim Standesamt.

  • Gebühr für die Ausstellung der Sterbeurkunde                  10,00 €
  • jede weitere Sterbeurkunde kostet                                    5,00 €

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