Die Verkehrssituation ist dadurch sicherer. Die befürchteten Staus sind ausgeblieben.
Die Kreuzung Beyenburger Straße/Wupperstraße am Ortsrand von Beyenburg ist nun deutlich sicherer als vorher. Am 11. November wurde dort durch Straßen.NRW eine mobile Ampelanlage in Betrieb genommen, um den Unfallschwerpunkt zu entschärfen. „Der Verkehr fließt mit der Ampel gut ab. Es gab große Bedenken der Anwohner – die Skepsis ist einer großen Zustimmung gewichen, das ist gut so“, freut sich Andreas Bialas, Bezirksbürgermeister für Beyenburg und Langerfeld.
„An so einem Verkehrspunkt kommen immer viele Akteure und Zuständigkeiten zusammen“, ergänzt Marcus Kramann, Beigeordneter der Stadt Schwelm, „wir sind daher besonders froh, dass wir über die Ortsgrenze hinweg mit den zuständigen Behörden sowie in Wuppertal mit der Bezirksvertretung und dem örtlichen Bürgerverein eine gute Lösung umsetzten konnten, die die Verkehrssicherheit deutlich erhöht. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit möchte ich mich ausdrücklich bei allen bedanken.“
Die Kreuzung galt lange als Unfallschwerpunkt. Zuletzt verunglückte dort im Juni ein Motorradfahrer tödlich. Deshalb traf sich im 2. Halbjahr 2025 auch die Unfallkommission für den Ennepe-Ruhr-Kreis, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Schwelm, der Polizei, von Straßen.NRW, der Bezirksregierung sowie des Ennepe-Ruhr-Kreises zum Ortstermin und entschied sich zunächst für eine mobile Ampelanlage, um die Situation vor Ort zu testen und zu beobachten. Da sich die Ampel positiv auf das Verkehrsgeschehen auswirkt, entschied man sich im nächsten Schritt nun eine dauerhafte Ampelanlage an dieser Stelle zu installieren. Gleichzeitig soll dort ein Radweg eingerichtet werden. So können nun Rad- und Motorradfahrer, Autos und Fußgänger die belebte Kreuzung sicherer passieren.
(Schwelm, den 19. Januar 2026)

