Radverkehr
Radverkehrskonzept für Schwelm
Mit der Fertigstellung des Radwegs „Unter dem Karst“ hat die Stadt Schwelm einen wichtigen Schritt in Richtung moderner und nachhaltiger Mobilität gemacht. Der Radweg verläuft entlang der ehemaligen Bahntrasse und verbindet Schwelm direkt mit Gevelsberg. Damit entsteht nicht nur ein attraktiver Freizeitweg, sondern auch eine überregionale Radwegeverbindung, die den Alltagsradverkehr erleichtert.
Doch dies soll nur der Anfang sein. Um Radfahrenden künftig sichere, komfortable und direkte Wege in alle Richtungen anzubieten, erarbeitet die Stadt gemeinsam mit einem Düsseldorfer Planungsbüro das Projekt „Radverkehrsnetz Stadt Schwelm“. Ziel ist es, ein umfassendes Radverkehrskonzept zu entwickeln, das auf den Ergebnissen des Parkraum- und Mobilitätskonzepts (PMK) aufbaut und in den nächsten Jahren Schritt für Schritt umgesetzt werden kann.
Was wird geplant?
Im Zentrum steht eine ganzheitliche Betrachtung des Schwelmer Radverkehrsnetzes. Dazu gehört die Entwicklung von Hauptrouten und ergänzenden Nebenverbindungen, die sowohl innerstädtische Ziele wie den Bahnhof, die Innenstadt, Schulen und Gewerbegebiete als auch die überregionalen Verknüpfungen, etwa zur Nordbahntrasse in Wuppertal oder ins Radverkehrsnetz des RVR, berücksichtigen.
Der Konzeptabschluss ist im Sommer 2026 vorgesehen.
Bergisch-Märkische Veloroute
Mit der Machbarkeitsstudie für eine Veloroute zwischen Wuppertal, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen wurde der Ennepe-Ruhr-Kreis in Kooperation mit den Städten Hagen und Wuppertal beauftragt.
Ziel der vorliegenden Machbarkeitsstudie ist die Prüfung der Realisierbarkeit einer Radschnellverbindung zwischen Wuppertal, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen. Im Fokus steht dabei die Frage, inwieweit die im Radverkehrsnetz NRW enthaltenen Trassenempfehlungen als Grundlage für mögliche Ausbauvarianten einer interkommunalen Radvorrangverbindung geeignet sind, um das überregionale Radvorrangroutennetz zielgerichtet zu ergänzen und zu optimieren.
Die Ausarbeitung der Vorzugsvariante erfolgte auf Basis bestehender Bestandsdaten, der Anforderungen an die Infrastrukturqualität sowie unter Berücksichtigung von Straßenraumbreiten, Eigentumsverhältnissen und erforderlichem Grunderwerb. Das Ergebnis ist ein detailliertes Maßnahmenkataster mit Abschnittsdatenblättern, Kartenmaterial und Lösungsskizzen für ausgewählte Konfliktpunkte (hier Anlage 1).
Die Streckenführung auf Schwelmer Stadtgebiet verläuft zunächst über den vorhandenen Wirtschaftswegen und der Ruhrstraße bis zur Metzer Straße. Dort wird sie über die Metzer Straße, Wörther Straße sowie einen Durchstich auf die Berliner Straße geführt. Nach etwa 600 Metern erfolgt eine Abzweigung über die Prinzen- und Nordstraße, von dort aus führt die Route über die Haupt- und Hagener Straße bis zum Kreisverkehr Hagelsiepen an der Grenze zu Ennepetal. Weitere Informationen finden Sie hier (Anlage 2).
Radverkehrskommission
Seit dem Jahr 1992 gibt es in Schwelm eine Radwegekommission mit der Aufgabe, den Radverkehr im Stadtgebiet Schwelm zu fördern. Die Radwegekommission tagt in regelmäßigen Abständen mehrfach pro Jahr.
Dank der engagierten Arbeit der Radwegekommission konnten bereits zahlreiche Projekte zur Verbesserung der Radinfrastruktur erfolgreich umgesetzt werden. Auch künftig freuen wir uns über Ihre Ideen und Anregungen zur Weiterentwicklung des Radwegenetzes in Schwelm. Nutzen Sie dafür bitte das Themenblatt (Blanko-Vorlage) und senden Sie das ausgefüllte Formular an radwegekommission(at)schwelm.de .
