Haus Martfeld hat im Laufe seines Bestehens schonviele unterschiedliche Rollen gespielt: einst war es eine echte Ritterburg mit Wurzeln, die ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Seit 1954 im Besitz der Stadt Schwelm, beherbergt Haus Martfeld heute Schwelms Stadtarchiv, und bedeutendes Regionalmuseum. mit einer Dauerausstellung, die spannende Einblicke in die Vergangenheit eröffnet und das Haus zu einem Ort des Lernens und Erlebens macht.
Dank des Museums und der im Martfeld beheimateten Historischen Bibliothek, zahlreicher Kunstausstellungen, Vorträge und Konzerte und ist Haus Martfeld eines der kulturellen Zentren von Schwelm. So nutzen mit „Martfeld Klassik“ und „Best of NRW“ gleich zwei bedeutende kammermusikalische Reihen die vielfältigen Möglichkeiten des schönen Hauses als Veranstaltungsort.
Attraktive Saisonveranstaltungen, u.a. der sommerliche Kunst- und Klangmarkt oder der Adventszauber im Winter unterstreichen zudem die Bedeutung von Haus Martfeld als bedeutender Kulturlocation; immer wieder lockt auch ein Open-Air-Kino in den Innenhof. Die weitläufige Parkanlage bietet Spiel-und Sportplätze sowie Spazierwege mit idyllischen Ausblicken.
Äußerst beliebt sind auch die Ambiente-Trauungen in der ehemaligen Wasserburg.
Im Nordflügel lädt eine Gastronomie mit Wintergarten und großzügiger Terrasse zur erholsamen Auszeit ein.
Nun spielt Schwelms wunderschönes Haus Martfeld mit seinen stilvollen Räumlichkeiten eine weitere Rolle wird es doch durch einen zauberhaften Imagefilm zu einem zu einem Filmstar der besonderen Art gemacht. Kein Zweifel: Dieses Gebäude und sein geschmackvolles Umfeld atmen auf jedem Meter Geschichte und Kultur.
Urheber des an mehreren Tagen in 4K-Qualität gedrehten Films ist Christoph Theis, ein begeisterter Hobby-Drohnenflieger, der in Wuppertal Elberfeld geboren wurde, in Ennepetal lebt, und der die Martfeldanlage sehr liebt. Theis war der städtischen Eventmanagerin Nicole van Velzen - durch seine früheren Filmarbeiten über das Martfeld positiv aufgefallen und als sie sich mit dem Plan für einen aktuellen Imagefilm über das Martfeld an ihn wandte, konnte man sich schnell verständigen. Nach Abklärung aller rechtlichen Voraussetzungen konnte Ingo Theis sein Fluggerät starten und steuern, wobei ihm bestechend schöne Außen- und Innenaufnahmen gelangen.
Ingo Theis hat das Projekt in allen Schritten überlegt geplant und durchgeführt. So hatte er die Flugroute im Vorfeld am Tablet festgelegt, und dadurch während des Drehs gestalterischen Spielraum gewonnen.
Zuletzt mussten 30 Minuten des hochwertigen Filmmaterials auf drei Minuten der endgültigen Fassung gekürzt werden. Angesichts der Schönheit der Motive für Theis und van Velzen ein schmerzlicher Schritt, doch auch Theis als Profi wollte lieber einen anschaulichen und abwechslungsreichen Film, der die Betrachter erfasst und fesselt als lange, epische Rundflüge“.
Auf Menschendarstellung wurde aus Datenschutzgründen verzichtet.
Als Musikbegleitung fand Nicole van Velzen schließlich etwas „Reduziertes, Zurückgenommenes das trotzdem Emotionen weckt“. Auf die Musik abgestimmt erfolgte der Schnitt des Films durch Theis und van Velzen an mehreren Wochenenden.
Motivwahl, Schnitt und musikalische Untermalung ergeben eine feine harmonische Gesamtdramaturgie Der Film wird bekennende Martfeld-Liebhaber in ihrem Faible für den ehemaligen Rittersitz bestärken und dem Martfeld-Ensemble, zu dem auch die Martfeld-Kapelle und der historische Kornkasten gehören, gewiss neue Freunde hinzugewinnen.
Der Film zeigt die vielfältigen Möglichkeiten auf, die das Haus Martfeld für Kultur, Begegnung und Veranstaltungen und die Möglichkeiten der Raumvermarktung bietet, verfügt Haus Martfeld doch u.a. über einen großzügigen Veranstaltungsraum –für Konzerte, Lesungen, Tagungen, Betriebsversammlungen und zahlreiche weitere Formate. „Ein besonderes Highlight ist der historische Ibach-Flügel, der regelmäßig von renommierten und Musikerinnen und Musiker genutzt wird. Der Flügel steht zudem Veranstalterinnen und Veranstaltern für eigene Darbietungen zur Verfügung.
Für Präsentationen und Vorträge ist der Raum mit einem Beamer, einer Leinwand sowie einem mobilen Flatscreen ausgestattet.
Dem Veranstaltungsraum angeschlossen ist ein nahezu gleich großes Foyer, das sich ideal für Pausen, Catering, Empfänge, Ausstellungen oder den persönlichen Austausch der Gäste eignet. Die Kombination aus Veranstaltungsraum und Foyer schafft optimale Voraussetzungen für erfolgreiche Veranstaltungen jeder Art.
Ein weiteres Glanzlicht ist der elegante Neo-Barockraum. Dieser repräsentative Raum eignet sich hervorragend für Seminare, Workshops, Empfänge und, kleinere Feiern. Für Besprechungen und Seminare steht überdies ein modern ausgestatteter Seminarraum zur Verfügung. Ausgestattet mit Flat Screen, Beamer, Leinwand und WLAN bietet er ideale Bedingungen für Meetings, Präsentationen, Schulungen und Workshops.
Museumsleiterin Dr. Bärbel Jäger ist hocherfreut über den gelungenen Film, der in harmonischen Perspektivwechseln viele verschiedene und immer attraktive Seiten des Martfelds zeigt und dabei den Blick der Betrachter durchgängig ruhig und vollkommen unaufgeregt führt.
Der Streifenwidmet sich ausführlich auch den Außenanlagen von Haus Martfeld, dessen reizvolle Parkanlage bei den Bürgerinnen und Bürgern sehr beliebt ist. Schon früh hatte Schwelm Museumschefin das Potential des Parks auch für eine Teilnahme an der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 im Ruhrgebiet erkannt, wenn im kommenden Jahr vom in vielen Städten des Reviers öffentliche Gärten vorgestellt werden. Im Martfeld-Park soll nach der Vorstellung von Dr. Jäger dann u.a. ein großes Picknick für Bürgerinnen und Bürger stattfinden. Der aktuelle Imagefilmkönnte könnte schon jetzt jetzt auf ideale Weise für das Projekt werben.
Auch Bürgermeister Stephan Langhard ist von dem per Drohne hergestellten Imageträgeehr angetan und spart nicht mit Lob und Dank für die Kunst von Ingo Theis und das Engagement von Nicole van Velzen, Er führte den Film in der jüngsten Sitzung des Stadtrates vor, der einhelliges Wohlwollen bezeugte. Der Streifen kann über die städtische Homepage www schwelm.de/Bildung/Kultu/Haus martfeld angesehen werden. Gemeinsam mit Philipp Karnstein, dem städtischen Sachgebietsleiter für Schule, Sport und Kultur in der Stadtverwaltung Schwelm und dem Martfeld-Team überlegt Schwelms Stadtoberhaupt nun, auf welchen Plattformen der Film künftig wirksam für Haus Martfeld werben kann.
Sehr herzlich bedankt sich Stephan Langhard bei Christoph Theis, der der Stadt Schwelm, den Film unentgeltlich zur Verfügung stellt. Zu den Hobbies des 58jährigenDiplom-Ökonomen Theis, der als Wirtschaftsprüfer bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers in Essen arbeitetet, zählen neben dem Fotografieren, Filmen, Jogging/Running, Spaziergänge mit Hund Maxi; Arbeit am Computer und Politik (hier insb. Die Themenbereiche Konjunktur, Wirtschaft und Steuern, Energiewende und Elektromobilität).
Aus den bestechend schönen Aufnahmen liest man heraus, das Haus Martfeld ein Ort in Schwelm ist, der Geschichte, und moderne Veranstaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten auf ideale Weise miteinander verbindet.
Zur Geschichte von Haus Martfeld
Am östlichen Rand Schwelms gelegen, entstand Haus Martfeld aus einer kleinen mittelalterlichen Wasserburg. Schriftliche Quellen aus dem 14.Jahrhundert belegen die Kleinfestung auf feucht-sumpfigem Gelände (Martfeld). Eine nahegelegene Erdhügelburg (Motte)als Vorläuferanlage datiert noch früher (12.Jh.)
- Die Ritter Wandhoff übernahmen 1431 Martfeld als Lehen (Besitzer mit Rechten und Pflichten) von Graf Adolf IV von der Mark (Eigentümer/Lehnsherr). Es diente als Stützpunkt zum Schutz der Besitzungen des Kölner Erzbischofs.
- Bis 1954 blieb das Anwesen in privatem Besitz. Die Stadt erwarb es vom Freiherrn Johannes von Hövel, um hier eine stadt-und regionalgeschichtliche Sammlung auszustellen. Dazu beherbergt Haus Martfeld das Stadtarchiv und die Historische Bibliothek mit wertvollen Büchern (vom 16. bis Mitte des 19. Jhs.
- Neben einem Kornkasten (Getreidespeicher), ursprünglich 1583 auf einem Schwelmer Bauernhof errichtet, nun nahe des Südflügels aufgestellt, gehört eine neugotische Kapelle zum Gebäudeensemble. Ihren Bau beauftragte1860 Freifrau Friederike von Elverfeldtnach Plänen des international gefeierten Kölner Architekten Vincenz Statz.
- Die thematisch breit angelegte Dauerausstellung lädt Besucherinnen und Besucher in den Mitteltrakt und den Rundturm ein, während im Foyer und im Saal des Südflügels wechselnde Ausstellungen zur Kunst und Kultur in der Region, Lesungen, Konzerte, Vorträge und Seminare stattfinden.
Mit „Martfeld Klassik“ und „Best of NRW“ beleben gleich zwei bedeutende kammermusikalische Reihen das schöne Haus. Attraktive Saisonveranstaltungen, u.a. der sommerliche Kunst- und Klangmarkt oder der Adventszauber im Winter unterstreichen die Bedeutung von Haus Martfeld als bedeutende Kulturlocation; immer wieder lockt auch ein Open-Air-Kino, in den Innenhof. Die weitläufige Parkanlage bietet Spiel-und Sportplätze sowie Spazierwege mit idyllischen Ausblicken.
Im Nordflügel lädt eine Gastronomie mit Wintergarten und großzügiger Terrasse zur erholsamen Auszeit ein.
Kontakt für Veranstaltungen und Raumnutzung:
Haus Martfeld
Telefon: 02336 / 914438
Adresse: Haus Martfeld 1
Museumsleitung
Dr. Bärbel Jäger
Telefon: 02336 / 8746926
jaeger(at)schwelm.de
Veranstaltungsmanagement und Raumvermietung
Nicole van Velzen
Telefon: 02336 / 914437
vanvelzen(at)schwelm.de.
Archivleitung
Jens Möllenbeck
Telefon: 02336 / 6990
moellenbeck(at)schwelm.de
Schwelm, den 29. Juni 2026


