Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen: Aktionstag am 8. Mai in der Schwelmer Fußgängerzone

Der 5. Mai ist der „Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“. Auch in Schwelm wird es eine Aktion rund um diesen Protesttag geben, um auf die Situation von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. Diese findet am Freitag, den 8. Mai, von 9 bis 13 Uhr in der Fußgängerzone statt. In dem Abschnitt zwischen Mosaikbrunnen bis zur alten Adler Apotheke sind dann verschiedenen Aktions- und Informationsstände aufgebaut.

Informationen geben unter anderem die Inklusionsbeauftragte der Stadt Schwelm, Korinna Schlink, zusammen mit Mitgliedern des Beirates für Menschen mit Behinderungen sowie Judith Volk, die Inklusionsbeauftragte des Ennepe-Ruhr-Kreises. Ebenfalls als Aussteller mit dabei sind die Tepass Mobility GmbH (Mobilitätspark Bahnhof Schwelm), die VER mit ihrem Service-Bus, der Volmarsteiner Inklusions Sportverein sowie die Lebenshilfe EN/Hagen. Die Lebenshilfe wird an Ihrem Standort in Höhe der Deutschen Bank zudem eine eigene Aktion durchführen.

„Alle Menschen sind herzlich dazu eingeladen, sich vor Ort zu informieren. Wir möchten öffentlich zeigen, wie wichtig das Thema Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft ist. Aber es muss auch ‚laut‘ gesagt werden. Deswegen stellen wir uns anlässlich dieses europaweiten Protesttages in die Öffentlichkeit“, so Bürgermeister Stephan Langhard, der auch persönlich vor Ort sein wird und die Veranstaltung eröffnet.


Hintergrundinfo: Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Europaweit wurde der 5. Mai als „Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“ ausgerufen. In diesem Jahr lautet das Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“. In Deutschland finden rund um diesen Tag viele Aktionen und Demonstrationen statt, um auf die Notwendigkeit der vollen Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderungen und den Abbau von Barrieren hinzuweisen. Der Protest richtet sich gegen Diskriminierung und betont, dass Inklusion ein Menschenrecht ist, das nicht zur Debatte steht.

Trotz Gesetzen zur gleichberechtigten Teilhabe bestehen viele Barrieren im Alltag noch fort. Die Stadt Schwelm regelt die Teilhabe durch die „Satzung über die Wahrung der Belange von Menschen mit Behinderungen“. Es gibt einen elfköpfigen Beirat für Menschen mit Behinderungen (früher Behindertenbeirat). Die Koordinatorin bei der Schwelmer Stadtverwaltung ist Korinna Schlink. Das Gremium fördert Inklusion in Alltag, Beruf und Freizeit und setzt sich für Barrierefreiheit ein.

(Schwelm, den 4. Mai 2026)

Am 8. Mai informieren Aussteller und Verantwortliche in der Schwelmer Innenstadt über das Thema "Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen". / Foto: Stadtverwaltung Schwelm, Gregor Wessely