Ein Hauch von Afrika wehte Ende September für einen Tag durch die städt. Kita Mühlenweg. Statt des gewohnten Alltags stand für die Kinder und Mitarbeiter ein ganz besonderes Blitz-Abenteuer auf dem Programm: Innerhalb weniger Stunden begaben sie sich auf eine musikalische Reise in das afrikanische Trommelzauberdorf „Tamborena“. Das Ergebnis war ein buntes, lautstarkes Tagesprogramm, das am Nachmittag in einem Mitmach-Konzert für die Familien gipfelte.
Schon am Morgen war die Aufregung riesig, als der Trommelzauberer Sammy eintraf. Im Gepäck hatte er viele afrikanische Djembe-Trommeln in der passenden Größe, sodass selbst die Dreijährigen stolz ihr eigenes Instrument schlagen konnten. Nach einem gemeinsamen, energiegeladenen Auftakt am Morgen ging es in die Gruppenphasen: In Windeseile lernten die Kinder nicht nur die Rhythmen, sondern schlüpften auch spielerisch in die Rollen afrikanischer Tiere – von mutigen Löwen über flinke Gazellen bis hin zu bunten Vögeln war alles dabei.
Der Höhepunkt folgte am Nachmittag beim großen Familien-Mitmach-Konzert. Vor den stolzen Augen von Eltern, Großeltern und Geschwistern zeigten die kleinen Trommelkünstler, was sie in der kurzen Zeit gelernt hatten. Das Zusammenspiel aus Trommelklängen, afrikanischen Liedern und Tänzen steckte alle Anwesenden an. Zum großen Finale hielt es auch die Erwachsenen nicht mehr auf den Plätzen: Gemeinsam mit ihren Kindern tanzten und trommelten die Eltern begeistert mit.
„Es ist faszinierend, was die Kinder an nur einem einzigen Projekttag auf die Beine gestellt haben“, zog das Team der Kita ein begeistertes Fazit. „Der Trommelzauber hat gezeigt, wie schnell Musik verbindet und das Selbstbewusstsein der Kleinsten stärkt“, so die gemeinsame Wahrnehmung der Erzieherinnen und Erzieher. Ein magischer Tag, der den Familien sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Ein Projekt dieser Größenordnung benötigt starke Partner. Ein ganz besonderer Dank galt in diesem Jahr der Reifenberger-Stiftung, die durch ihre großzügige finanzielle Unterstützung dieses außergewöhnliche Kultur- und Bewegungsprojekt überhaupt möglich gemacht hat.
(Text: Imke Koppetz)
(Schwelm, den 23. Oktober 2026)

