Informationen zur Sanierung der Bodenbeläge an der Grundschule Engelbertstraße

Im Zuge der Vorbereitung für die Sanierung eines Bodenbelages in den Räumlichkeiten der Grundschule Engelbertstraße wurde vom zuständigen Fachbereich der Stadtverwaltung Schwelm eine Raumluftprobe angefordert. Hintergrund ist, dass in den 1970er Jahren Bodenkleber verwendet wurde, welcher heute verboten ist. Die Verwendung dieses Bodenklebers war in dieser Zeit durchaus üblich und wurde daher vermutlich auch an anderer Stelle im Gebäude verwendet.

Daher wurden zeitgleich im Objekt weitere Räume geprüft. Aufgrund der gemessenen Ergebnisse riet der beauftragte Gutachter EINEN Raum an der Schule sofort aus der Nutzung zu nehmen. Dies wurde unverzüglich in Abstimmung mit der Schulleitung getan. Die anderen Raumluftproben ergaben, dass keine sofortige Handlung nötig ist. Die Stadt setzt damit die Handlungsempfehlungen zum Schutz aller Gebäudenutzerinnen und -nutzer aufgrund der Ergebnisse durch die Sachverständigen um.

Da der Gebäudebestand der Stadt Schwelm überwiegend älter als 30 Jahre ist, ist es nicht auszuschließen, dass bei neuen Sanierungsarbeiten weitere Schadstoffe gefunden werden. Deswegen nimmt die Stadtverwaltung den Vorgang zum Anlass weitere Räume in der Schule und an anderen Orten prüfen zu lassen.

Um so schnell wie möglich mit der Sanierung des Bodenbelags beginnen zu können und vor dem Hintergrund der möglichen Gefährdung wurde ohne weiteres Ausschreibungsverfahren eine entsprechende Fachfirma beauftragt. Die Arbeiten an dem betroffenen Raum laufen seit dem 7. Oktober 2026. Dabei wird der betroffene Bodenbelag versiegelt und mit einem Vinylbelag versehen.

Umgehend informiert und beteiligt wurden die Schulgemeinschaft, das Schulamt, das Gesundheitsamt des Kreises sowie der zuständige Arbeitsschutz der Stadtverwaltung. Über die weitere Entwicklung werden wir die betreffenden Personen und Stellen auf dem laufenden halten. Ein nicht öffentliches Informationstreffen mit den beteiligten Gruppen ist für den 15. Oktober angesetzt.

(Schwelm, den 14. Oktober 2026)