Pressemitteilung Echter Kunstgenuss: „Martfeld Klassik“ in Saison2026/27 mit fünf Konzerten im Haus Martfeld

Seit nahezu 20 Jahren bereichert die kammermusikalische Reihe „Martfeld Klassik“ im Haus Martfeld das Musikleben in Schwelm. In all den Jahren haben diese Konzerte den Besucherinnen und Besuchern glückliche Stunden bereitet, weil die meisterlich vorgetragene Musik den Reichtum an Gefühlen und Stimmungen, Ideen und Gedanken aufgezeigt hat, aus denen heraus die Komponisten und Komponistinnen geschöpft haben und die uns, unabhängig von der Entstehungszeit, noch heute stark berühren. Im Mittelpunkt steht das 1980 von Mitgliedern des Sinfonieorchesters Wuppertal gegründete Martfeld-Quartett, das, je nach musikalischem Programm und für unterschiedliche Konzerte, durch befreundete Musikerinnen und Musiker Verstärkung erfährt. Darüber hinaus gelingt es dem Martfeld-Quartett stets auf Neue, auch andere hochgeschätzte Ensembles für die Reihe „Martfeld-Klassik“ zu gewinnen.

Ermöglicht wurden die Konzerte durch Schwelms Ehrenbürger Wilhelm Erfurt, dem diese Reihe nach eigenen Worten immer „eine Herzensangelegenheit“ war. Die Finanzierung der fünf geplanten Konzerte der neuen Saison 2026/27 übernimmt nun erstmals die von Wilhelm Erfurt gegründete Erfurt-Stiftung für Kultur und Umwelt, Schwelm, die in diesem Jahr 30 Jahre alt geworden ist, und mit dieser Geste ihrem Stiftungsgründer „für sein langjähriges großzügiges Wirken herzlich danken möchte“, wie Stiftungsmitglied Lothar Feldmann jetzt anlässlich der Vorstellung des neuen Programms der Saison 2026/27 im Haus Martfeld betonte.  

Mit glücklicher Hand zusammengestellt, hat die hochkarätigen Konzerte wieder Liviu Neagu-Gruber, Violinist und Primarius des Martfeld-Quartetts, das sich aus Musikern des Sinfonieorchesters Wuppertal und des Gürzenich-Orchesters Köln zusammensetzt. Musikalischer Hochgenuss ist garantiert. 

Den Auftakt macht am Sonntag,4. Oktober ein Konzert mit dem Titel „Vom Zaren zum Genossen“. Das Martfeld-Quartett spielt dann Stücke von Piotr Tschajkowsky, Sergej Prokofjew und Dimitri Schostakowitsch.

Gruber dachte bei der Wahl des Titels daran, dass unsere Gegenwart von Unruhen gekennzeichnet ist, die Ähnlichkeit mit dem politischen Wandel im Russland des 19. Und frühen 20. Jahrhunderts haben könnten. Und für ihn zeigt sich an den Lebenswegen der drei ausgewählten Komponisten, der Wandel von Künstlern in ihrer Haltung zur politischen Macht. Stand Tschaikowsky noch dem Zarentum nahe, so zog sich Schostakowitsch später  feinnervig von der Politik  zurück und drückte mit anderen Mitteln seine Position gegenüber der staatlichen Führung aus.

Auf dem zweiten Konzert der neuen Spielzeit von „Martfeld Klassik“ am 28. Februar 2027 rücken die Musiker des Trio Amalia unter dem Titel „Wie der Sturmwind die Wolken verjagt“ Werke von Ludwig van Beethoven , Germaine  Tailleferre und Antonin  Dvorak in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Am 11. April 2027 verkündet das Martfeld Quartett entschieden „Nur nicht Piazolla!“ und lenkt damit den Blick auf andere bedeutende südamerikanische Komponistenwie Juan B. Plaza, Alberto Ginastera, Carlos Gardel, Manuel Ponce, Antonio Carlos Jobim und  Zequinha de Abreu.

Liviu Neagu Gruber möchte auf diese Weise die umspannende musikalische Vitalität Südamerikas betonen. Er hat eigens für dieses Konzert Stücke der ausgewählten Komponisten für die Kammermusik bearbeitet, was ihm, wie er jetzt bei der Programmvorstellung ausführte, große Freude bereitet habe.

Mit „Märchenklängen“ von Anton Arensky, Gustav Mahler, Sergej Tanejew und Richard Strauss verzaubern die WDR Chamber Players am 9. Mai 2027 das Publikum im Haus Martfeld.

Für die Tugenden „Aufklärung Klarheit und Vernunft“, wirbt das Martfeld Quartett am 13. Juni 2027 beim Abschlusskonzert der neuen Spielzeit mit Kompositionen von Haydn, Mozart und Beethoven.

Die Konzerte im Haus Martfeld beginnen immer um 17 Uhr, Einlass 16.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es im Haus Martfeld, Tel. 02336 / 914437 und 914438, sowie über die E-Mail: hausmartfeld(at)schwelm.de und in der Stadtbücherei im Kulturhaus, Römerstraße 10. Außerdem online über EnnepeRuhr-Live.de. Sie kosten im Vorverkauf 18 € für Erwachsene / 13 € für Schüler/Studierende/Inhaber einer Ehrenamtskarte / 10 € Schwelm-Pass/ Juleica. Online gibt es Tickets bei ENNEPERUHR-Live.de und bei bekannten Vorverkaufsstellen.

„Bürgermeister Stephan Langhard lobte das abwechslungsreiche Konzertprogramm und zeigte sich zuversichtlich, dass “wir auch künftig wieder - wie in den vergangenen Jahren vor ausverkauftem Haus spielen werden“. Der Erfurt-Stiftung dankte er für die Finanzierung der aktuellen Spielzeit. Viel Dank und Lob gab es auch für Liviu Neagu-Gruber und für Nicole van Velzen, deren kontinuierliches Werben für „Martfeld-Klassik“ zur Steigerung der Besucherzahlen beigetragen habe . Und in der Tat, soll die Werbung noch weiter intensiviert werden. Wie Eventmanagerin Nicole van Velzen äußerte, sei von Musikfreunden der Wunsch nach einem Martfeld-Klassik-Abonnement an sie herangetragen worden.  

Schwelm, den 17. September 2026

 

Stellten jetzt im Haus Martfeld die Konzerte der neuen Saison vor: v.l. Liviu Neagu-Gruber (Sprecher des Martfeld-Quartetts), Schwelms Bürgermeister Stephan Langhard, Eventmanagerin Nicole van Velzen (Haus Martfeld), und Lothar Feldmann für die Wilhelm Erfurt-Stiftung für Kultur und Umwelt, Schwelm und (Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph)