Wie viele der Traditionen rund um das Schwelmer Heimatfest gehört auch der Fassanstich am Eröffnungstag der Kirmes traditionell dazu. Wie immer griff in diesem Jahr am Freitag, den 4. September, Bürgermeister Stephan Langhard zu Hammer und Zapfhahn und stach mit einem beherzten Schlag das Bierfass souverän an. Damit erfolgte pünktlich um 17 Uhr die Eröffnung des Heimatfestes.
Den fünf Tagen ausgelassenen Feierns mit 153 Fahrgeschäften und Buden in der Schwelmer Innenstadt, einem großen Festumzug der Schwelmer Nachbarschaften sowie einem stimmungsvollen Feuerwerk zum Abschluss der Kirmes, steht damit nichts mehr im Weg.
Der Himmel schickte bereits im Vorfeld die eine oder andere dunkle Wolke über die Schwelmer Innenstadt und ließ es dann zum Fassanstich kräftig regnen. Doch Wind und Wetter taten der fröhlichen Stimmung bei den Zuschauerinnen und Zuschauern keinen Abbruch. Und so ging es nicht nur feuchtfröhlich, sondern auch gut durchgeregnet zu.
Rund um den Fassanstich durften auch die Repräsentanten der Dachorganisation der Schwelmer Nachbarschaften (DACHO), der Förderinitiative Schwelmer Heimatfest, der Schwelmer Obernachtwächter sowie Jaqueline Schmidt, als Sprecherinnen der Schwelmer Schausteller nicht fehlen.
Zuvor begrüßte das Stadtoberhaupt die trotz des Regens noch zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer, die sich auf dem Wilhelmplatz, rund um das große Riesenrad versammelt hatten. Er bedankte sich bei allen, die mit viel Herzblut und Engagement zum Gelingen dieses Heimatfestes beitragen und mit ihrem Einsatz an den Festtagen vor Ort sind. Dazu gehören neben der DACHO und den Nachbarschaften, den Schaustellern und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung auch die Polizei, die Feuerwehr, die Rettungskräfte vom Deutschen Roten Kreuz, das THW und die Technischen Betriebe Schwelm.
Gemäß dem diesjährigen Heimatfest-Motto „Use Hiärte schlött Heemefeß“ stellte Bürgermeister Langhard besonders die Verbundenheit der Schwelmer mit ihrem Heimatfest heraus und wie stark diese auch in schwierigen Zeiten ist und bleibt. Das dies auch über die Landesgrenzen hinweg funktioniert, zeigte die Besuchergruppe der Schwelmer Partnerstadt Saint-Germain-en-Laye Fourqueux, die wieder über die Heimatfestfeierlichkeiten zu Gast in Schwelm ist und auf dem Heimatfestzug sogar mit einem eigenen Wagen mitfährt.
Schaustellersprecherin Schmidt freute sich ebenfalls auf das Fest und beteuerte, dass die 153 Schaustellerinnen und Schausteller sich auf die Kirmes im schönen Schwelmer Stadtambiente besonders freuten.
Enzo Caruso, Vorsitzender der DACHO, wünschte dem Heimatfest ebenfalls ein gutes Gelingen und begrüßte auch die Abordnung aus Gevelsberg. Für den Heimatfestzug am Sonntag versprach er mit einem Augenzwinkern besseres Wetter.
Um kurz nach 17 Uhr wurde das gezapfte Bier mit viel „Hallo“ an die Anwesenden ausgeschenkt. Für die Kinder gab es noch besondere Lebkuchenherzen, die der Bürgermeister persönlich im strömenden Regen verteilte. Für den Bürgermeister und die Mitglieder der DACHO und der Nachbarschaften ging es dann weiter zum ebenfalls traditionellen „Kirmesrundgang“.
Nach der Eröffnung des Heimatfestes am Freitag geht es am Samstag, den 5. September um 9.30 Uhr mit dem ökumenischen Festgottesdienst in der Christuskirche in Schwelm weiter. Am Sonntag, den 6. September startet um 13 Uhr dann zum 80. Mal der große Schwelmer Heimatfestzug der Nachbarschaften und am Dienstagabend lockt noch einmal das große Feuerwerk zum Kirmesabschluss.
(Schwelm, den 4. September 2026)




