„Das sind unglaublich schöne Bilder!“ Das war der einhellige Eindruck von den Entwürfen, die Schwelmer Schülerinnen und Schüler für den Wettbewerb um das schönste Heimatfestplakat 2026 eingereicht hatten. Wie attraktiv der Wettbewerb auch nach vielen Jahren noch ist, belegt die hohe Zahl der Einsendungen – bis zum Einsendeschluss am 13. Mai 2026 lagen 129 Entwürfe vor.
„Die Wahl ist uns wirklich schwergefallen“, lobte Bürgermeister Stephan Langhard die Kinder jetzt auf der Siegerehrung im Haus Martfeld, die traditionell von der Stadtverwaltung und der Sparkasse Schwelm-Sprockhövel gemeinsam ausgerichtet wird. Auch der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Schwelm-Sprockhövel, Oliver Flüshöh, sparte nicht mit anerkennenden Worten für die Mädchen und Jungen, die sich künstlerisch sehr ins Zeug gelegt hatten.
Natürlich zollte auch DACHO-Vorsitzender Enzo Caruso den teilnehmenden Kindern große Anerkennung; mit herzlichen Worten warb er um den Nachwuchs auch auf den Bauplätzen der Nachbarschaften.
Ausgezeichnet wurden auf der Siegerehrung die Kinder, die mit ihren Beiträgen die Plätze 1 bis 13 belegt haben. Sie haben einen Geldbetrag gewonnen und erhielten darüber hinaus von der Sparkasse und der DACHO, der Dachorganisation der Schwelmer Nachbarschaften, kleine Gaben.
Das schönste Motiv des Plakatwettbewerbs wird nun zentral für das Heimatfest werben. Gestaltet hat es die zehnjährige Emma Wirthgen aus der Klasse 5a des Märkischen Gymnasiums (MGS) Sie hat den 1. Platz errungen und darf sich über 75,00 € Preisgeld freuen.
Auf Rang 2 folgt ihr Jolina Mexner (11Jahre) aus der Klasse 5b des MGS (Preisgeld: 45 Euro) Ihr Klassenkamerad Jakob Melchior (10 Jahre) belegt den dritten Platz und freut sich über 30 Euro.
Es folgen auf den Plätzen 4 bis 13folgen:
- Jonah Labus (10) aus der Klasse 5c des MGS und Sophie Labus (8) aus der Klasse 2b der Katholischen Grundschule St. Marien mit einer Gemeinschaftsarbeit.
- Elisa Vocke (10) aus der Klasse 5a des MGS und Valentina Vocke (13) aus der Klasse 7d des MGS, ebenfalls mit einer Gemeinschaftsarbeit.
- Lina Marie Klein (8) von der Katholischen Grundschule St. Marien.
- Chiara Vaessen (12) aus der Klasse 6d des MGS.
- Klara Brieger (12) aus der Klasse 6a de MGS.
- Phil Sachs (14) aus der Klasse 8c des MGS.
- Anna Ulatowska-Michalak (10) aus Klasse 4d der Grundschule Ländchenweg.
- Sidra Ali Khassem (16) aus der Klasse 10b der Dietrich- Bonhoeffer Realschule (DBR).
- Matvii Kontratiuk (10) aus der Klasse 4d der Grundschule Ländchenweg.
- Fina Ramus (9) aus der Klasse 3b der Grundschule Engelbertstraße und Paul Ramus (11) aus der Klasse 5c des MGS. Die beiden legten eine Gemeinschaftsarbeit vor.
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Im Anschluss an die Siegerehrung wurde die Ausstellung der 13 Plakatentwürfe eröffnet, Sie wird anfänglich im Foyer von Haus Martfeld während der Öffnungszeiten zu sehen sein. Anschließend werden die Bilder im Schwelmer Rathaus (Rathausplatz 1) zum Bürgermeister-Empfang anlässlich des Heimatfestes im September ausgestellt werden.
„Diese Auswahl ist einfach überwältigend“: Jury vor schwieriger Aufgabe
Die Mitglieder der Jury, die Ende Mai getagt hatten gehen bei ihrer Wahl sehr methodisch vor. Sie schreiten die auf Stühlen nebeneinander ausliegenden Bilder ruhig und prüfend ab, und vergeben dabei ihre Stimmen bis nach mehreren Durchgängen jene Bilder übrigbleiben, die nach Meinung der meisten Juroren in besonderer Weise herausstechen.
Die Jury bestand aus Bürgermeister Stephan Langhard, Peter Buchholz, Leiter des städtischen Fachbereichs, Familie, Bildung Sport, und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Schwelm-Sprockhövel Oliver Flüshöh sowie der Schwelmer Künstlerin Christa Wolff. Außerdem urteilten vom Vorstand der Dachorganisation der Schwelmer Nachbarschaften Enzo Caruso (1.Vorsitzender), Jochen Stobbe (2. Vorsitzender ) sowie Ute Zippmann. Das Gremium wurde vervollständigt durch Michael Frielingsdorf, Obernachbar der Nachbarschaft Linderhausen und Susanne Orfei, Obernachbarin von den Heimatfreunden Loh, sowie Lutz Heuser (Media Team Heuser).
Warum die Mitglieder sich dieser Aufgabe gerne stellen, wissen die erfahrenen Jurymitglieder genau.
Christa Wolff bewundert den künstlerischen Gehalt der Bilder. „Die Kinder drücken viel Phantasie aus und beweisen mit ihren fein gestalteten Arbeiten Konzentration und Ausdauer“. C. Wolff: „Da sitzt jeder Strich“. Wolff bedauert, wenn sehr detailgenaue Buntstiftzeichnungen nicht ausreichend plakativ sind. „Dabei verraten sie so viel Mühe“, würdigt die bekannte Künstlerin.
Wie Juror Oliver Flüshöh erfreut sie die reiche Motivwahl der jungen Bürgerinnen und Bürger, die verrate, was die Kinder und Jugendlichen an „ihrem Heimatfest am meisten lieben“. Bei der Kirmes spielt das Kettenkarussell eine wichtige Rolle, und die Zuckerwatte kommt auch immer wieder vor. Die Kinder schreiben sogar noch wörtlich ins Bild hinein, worum es sich handelt Zuckerwatte!“ Für Oliver Flüshöh ist „diese Auswahl einfach überwältigend“. Für ihn steht fest, dass sich durch die Teilnahme am Heimatfestplakatwettbewerb die enge Bindung der jüngeren Bürger an Schwelms wichtigstes Fest auf beeindruckende Weise ausdrückt, O. Flüshöh: „Man spürt, „sie lieben das Heimatfest“
Ihm selbst bedeutet Schwelm größtes Fest, dass hier „alle sich für Schwelm einsetzen. Es ist zwar ein Wettbewerb, aber am Ende siegt ja immer unsere Stadt!“
Wie er empfindet auch Ute Zippmann es als Auszeichnung und Herzenssache, ja, Ehre, sich an der Wahl des schönsten Entwurfs beteiligen zu dürfen, und auch für Bürgermeister Stephan Langhard ist dieser Termin in seinem Kalender immer ein ganz besonderer. „Es ist großartig, den Raum zu betreten und zu sehen, was Kindern und Jugendlichen zum Heimatfest einfällt, und wie sie das Heimatfestmotto motivisch umsetzen. Man spürt geradezu mit welcher Freude sie beim Malen bei der Sache waren. Diese Freude steckt mich an und gehört zum Heimatfestgeschehen dazu“.
Angesichts der Zeit, die Kinder und Jugendliche für Schule und Hobbies benötigten sei es besonders lobenswert, dass sich viele von ihnen dennoch die Zeit nähmen und am Plakatwettbewerb beteiligen würden, eben weil ihnen das Heimatfest so viel bedeutet“, lobt Schwelms Stadtoberhaupt.
Schwelm, den 18. Juni.2026





