Man darf sich Stefan Tschierse als einen glücklichen Menschen vorstellen: Nicht nur, dass er sich soeben seinen Herzenswunsch erfüllt und das Geschäft „Lieblingsplatz eröffnet hat, Der Stimmung im Ladenlokal nach zu urteilen, ist sein Lieblingsplatz schon jetzt auch der Lieblingsplatz vieler anderer Bürger, die das Geschäft in der Hauptstraße 60/62 in Schwelms Fußgängerzone vom Start weg hervorragend angenommen haben.
Eingebracht in seinen Lieblingsplatz hat Tschierse nicht nur seine neue Geschäftsidee, sondern auch zahlreiche Stammkunden aus seinem bis vor kurzem ebenfalls in der Fußgängerzone der beheimateten Trafik/Kiosk.
Wie am früheren Standort so bietet er nun auch Tabakwaren, Zeitschriften und das Lottogeschäft an. Neu ist der Bewirtungsbereich auf zwei Ebenen in gemütlichen Sitzecken oder auf Hockern an rustikalen Tischen. Das Publikum an diesem Nachmittag besteht aus einer älteren Dame in Begleitung ihres Enkelkindes und einem Herrn in den besten Jahren sowie aus Bürgermeister Stephan Langhard, Wirtschaftsförderer Oliver Kochs und Sandra Bockelmann vom heimischen Stadtmarketing, die dem bekannten Geschäftsmann und seinem Team sehr herzlich zur Geschäftseröffnung gratulierten und nicht mit anerkennenden Worten für das neue Projekt von Stefan Tschierse sparten, dem es gelungen ist, wie man heute sagt, einen sogenannten It-Place zu gestalten, einen modernen Ort, ein bisschen wie eine Lounge, an dem sich die Menschen einfach gerne aufhalten.
Stefan Tschierse möchte, dass sich Gäste jeder Generation und Lebenslage bei ihm wohlfühlen. Ich freue mich über jeden Gast, „vom Teenie bis zum Menschen im Rollstuhl“, gibt er seiner Freude über den Kontakt mit anderen den angemessenen Ausdruck. Seine Tochter Melina bestätigt, dass sie und ihre jungen Freunde die neue Location bereits großartig finden. Sie ist auf ihren Vater ebenso stolz wie Stefan Tschierse auf sie und seine Söhne Noah und Felix, gehören sie doch zu den Menschen, die den ihn bei der Verwirklichung seines ambitionierten Vorhabens bestärkt und unterstützt haben.
Das war auch nötig, liegt doch eine schwere Zeit hinter dem bekannten Geschäftsmann. Gesundheitlich zu Anfang dieses Jahres nicht auf der Höhe, hatte Tschierse, der hauptberuflich für die Stadt Wuppertal arbeitet, schon erwogen, seinen Kiosk aufzugeben und überhaupt kürzer zu treten. Sein Leben sollte leichter werden. Wäre da nicht sein Wunsch gewesen, sich und anderen einen Lieblingsplatz zu schaffen. „Ich habe dieses Vorhaben nur verwirklichen können, weil mir viel unnötiger Stress erspart geblieben ist“, bilanziert er rückblickend noch immer hörbar erleichtert, So habe sich beim Projekt Lieblingsplatz seinen Worten zufolge vieles glücklich gefügt. Das Ladenlokal selbst, in dem ganz früher einmal Arno Blankenburgs Kaufhaus für alle zuhause war, später dann u.a. ein Bekleidungsgeschäft, der Proper Shop, die Volksbank sowie zuletzt, das Schuhgeschäft Röseler passte einfach hervorragend zu seinen Plänen, die Vermieter seien angenehme faire Ansprechpartner, und auch mit allen Handwerkern die es zur Ein- und Herrichtung des Lieblingsplatzes brauchte, sei es reibungslosgelaufen. „Es standen ausnahmsweise einmal nicht Probleme im Vordergrund, alles ging Hand in Hand“ freut sich Tschierse über den geglückten Neuanfang, der für die Gäste noch Überraschungen bereithält, Denn eine Küche gehört auch zum neuen Geschäft und gerne möchte Stefan Tschierse, der auch für seine mobilen Grillevents bekannt ist, offen sein für Wünsche- und der Anregungen von Kunden, so dass dann auch einmal ein Happen Leckeres serviert werden kann wird. Nachdrücklich dankt der 55jährige Geschäftsmann seinen erwachsenen Kindern, die ihm zur Seite gestanden hätten und seinem bewährten Team - das sind seine frühere Ehefrau Nicole Tschierse und seine langjährigen Mitarbeiterinnen Nicole Reichmann und Birgit Fiege, erfahrene Fachfrauen und beliebte Sympathieträgerinnen bei den Kund*innen.
Nun freut sich Stefan Tschierse und blickt glücklich von seinem Lieblingsplatz aus, für den er Unterstützung über das Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortzentren Nordrhein-Westfalen“ erhalten hat über den Bürgerplatz bis zum Rathaus und wer ihn kennt, der weiß, dass der stets kreative Geschäftsmann sicher schon wieder neue spannende Pläne hegt, um der Stadt Schwelm, wo er viele Jahre auch gelebt hat, zeitgemäße, schöne Impulse zu geben.
chwelm, den 27. Mai 2026

