Giulia Loperfido, Klavier

Giulia Loperfido, 2000 in Rom geboren, zählt zu den vielversprechendsten italienischen Pianistinnen ihrer Generation. Sie begann im Alter von 7 Jahren mit dem Klavierspiel und wurde mit 9 Jahren am Konservatorium Santa Cecilia in Rom in die Klasse von Prof. Riccardo Marini aufgenommen. Sie schloss ihr Studium 2017 mit Bestnoten und Auszeichnung ab. Schon früh nahm sie an nationalen und internationalen Wettbewerben teil.  2017 war sie Preisträgerin beim Premio Venezia, der ihr ein Debüt im Teatro La Fenice ermöglichte. Seither wurde sie bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter der Erste Preis und Publikumspreis beim Internationalen Klavierwettbewerb “Pozzoli Junior” (2016), der Dritte Preis beim 20. MozArte International Festival & Competition in Aachen (2024) sowie der Zweite Preis beim 1. Internationalen Wettbewerb “J’adore Chopin” in Tirana (2025). Im selben Jahr wurde sie Stipendiatin der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.
Ihre intensive kammermusikalische Tätigkeit ist ein zentraler Bestandteil ihrer künstlerischen Identität. Mit dem von ihr 2020 gegründeten Trio Eidos gewann sie das Auswahlverfahren “AMUR für neue Talente” und erhielt den Renzo Giubergia Preis der De Sono Associazione per la Musica (2022). 2023 veröffentlichte das Trio sein Debütalbum mit Werken von Dvořák, Rachmaninow und Capogrosso. Giulia Loperfido widmet sich zudem verstärkt der zeitgenössischen Musik und arbeitete u. a. mit dem Ensemble 900, dem Syntax Ensemble und dem GAMO zusammen. Sie spielte die italienische Erstaufführung von Kaija Saariahos Prélude (2023).
Giulia Loperfido tritt regelmäßig bei bedeutenden Festivals und Institutionen in Italien und Europa auf, darunter Società dei Concerti di Milano, Amici della Musica di Firenze, Fondazione Musica Insieme und verschiedene Italienische Kulturinstitute. Seit 2024 studiert sie im Masterstudiengang Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Claudio Martinez-Mehner und Prof. Andreas Frölich.


Amerie Schlösser, Harfe

Amerie Schlösser,  2006 in Wuppertal geboren, begann im Alter von 6 Jahren mit dem Harfenspiel und wurde bereits mit 9 Jahren Jungstudentin an der Folkwang-Universität der Künste in Essen. Ein paar Jahre später wechselte sie an die Robert-Schumann- Musikhochschule in die Klasse von Prof. Fabiana Trani. Nach bestandenem Abitur setzte sie ihr Studium dort als 15jährige Vollstudentin fort. Derzeit studiert sie als Erasmus+-Stipendiatin für ein Jahr in der Klasse von Sylvain Blassel am Koninklijk Conservatorium in Den Haag (Niederlande).
In ihrer solistischen Ausbildung erhielt sie weitere Impulse u.a. durch Letizia Belmondo, Marcella Carboni, Magdalena Hoffmann. Durch ihre Wettbewerbe gewann sie nicht nur nationale und internationale Preise, sondern auch Sonder- und Publikumspreise. Ebenso wurde sie von verschiedenen Stiftungen wie z.B. der Deutschen Stiftung Musikleben, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und von Yehudi Menuhin Live Music Now Rhein/Ruhr gefördert.
Ihre Orchestererfahrung begann bereits in jungen Jahren im Schulorchester und im Kinder- und Jugendorchester der Tonhalle Düsseldorf. Es schloss sich das Bundesjugendorchester wie auch ihre Aushilfe im Youth Symphony Orchestra of Ukraine an. Ebenfalls verfügt sie über zahlreiche Opernerfahrungen. Des Weiteren gehören solistische Auftritte mit Orchestern wie z.B. das Konzert in B-Dur von G.F. Händel oder von W.A. Mozart Konzert für Flöte und Harfe KV299 zu ihrem Repertoire. Ebenso erweitert sie stetig ihre Eindrücke in „Neuer Musik“ wie z.B. mit dem notabu.ensemble oder im Projekt „Studio Musikfabrik“.
Mit diesen vielfältigen und zahlreichen Auftrittserfahrungen wird sie Anfang 2027 ihre Bachelor-Prüfung absolvieren, um dann ein Masterstudium anzuschließen.


Osimun Quartet, Saxophonquartett

Im Jahr 2022 gegründet, ist das Osimun Quartet ein junges Ensemble aus vier spanischen Saxophonistinnen und Saxophonisten, das eine eigenständige, frische und gesellschaftlich engagierte künstlerische Stimme entwickelt und die Rolle des Saxophonquartetts in der zeitgenössischen Kammermusik neu definiert.
Die Mitglieder absolvieren derzeit einen auf Kammermusik spezialisierten Masterstudiengang  an der Hochschule der Künste Bern (HKB) unter der Leitung von Patrick Jüdt und sind zudem Teil der String Quartet Academy sowie der European Chamber Music Academy. Das Quartett trat bereits in bedeutenden europäischen Spielstätten wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Muziekgebouw aan ’t IJ und der Bijloke Ghent auf. Zu seinen Auszeichnungen zählen Erste Preise bei Juventudes Musicales de España 2025 und dem Storioni Competition 2023 sowie die Auswahl für Dutch Classical Talent und Musethica 2025/26. 
Mit einem starken Fokus auf zeitgenössische Musik arbeitet das Ensemble eng mit Komponistinnen und Komponisten zusammen und ist regelmäßig in ganz Europa auf Tournee. Das Osimun Quartet ist Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung. 

Marta Cid, Sopransaxophon
Fátima Alcázar, Altsaxophon
Ricard Martínez, Tenorsaxophon
Carlos Segura, Baritonsaxophon


Alexandra Althoff, Violoncello / Yuhao Guo, Klavier

Alexandra Althoff, 2003 in Witten geboren, begann 2011 mit dem Cellounterricht bei Mechthild van der Linde in Dortmund. Seitdem gewann sie zahlreiche erste Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in den Kategorien Violoncello, Gesang und Klavier. Mit 12 Jahren spielte sie ihr erstes Solokonzert mit Orchester. 2016 wurde sie 2. Bundespreisträgerin in der Kategorie Violoncello. Von 2016 bis 2018 war Alexandra Althoff Jungstudentin in der Klasse von Prof. Gotthard Popp an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. 2019 erhielt sie mit ihrem Klaviertrio „Trio infernale“ den 1. Preis mit Höchstpunktzahl beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, den Sonderpreis der StiftungMusikleben, den Schumann-Sonderpreis Leipzig und den Hermann-Abs-Sonderpreis für die beste Beethoveninterpretation.  2019 gewann das Trio den Bonnensis-Wettbewerb der Stadt Bonn. Alexandra Althoff erhielt 2019 und 2021 ein Förderstipendium der Werner-Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung. Ab 2020 wurde sie von dem Dortmunder Philharmoniker Andrei Simion unterrichtet. Sie nahm an Meisterkursen von Prof. Peter Bruns (Leipzig), Prof. Wen-Sinn Yang (München), Prof. Reinhard Latzko (Wien) und Prof. Sebastian Klinger (Hamburg) teil. 2022 wurde sie
1. Bundespreisträgerin bei ,,Jugend musiziert‘‘ in der Kategorie Violoncello Solo und begann im Oktober ein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Professor Péter Somodari. Seit Oktober 2024 führt sie ihr Studium bei Prof. Gregor Horsch an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf fort. Im November 2024 erspielte sie sich ein Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbands Dortmund und wurde im Februar 2025 Preisträgerin des Lions-Musik-Wettbewerbs. Seit Juni 2025 ist Alexandra Stipendiatin der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung und im November 2025 erspielte sie sich ein Deutschland-Stipendium der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.

 

Yuhao Guo studierte Klavier bei Nina Tichman und Liedbegleitung bei Ulrich Eisenlohr an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und der Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung.  Als mehrfach ausgezeichneter Pianist gewann er erste Preise bei Wettbewerben wie “Jugend musiziert”, dem Karlrobert-Kreiten-Wettbewerb und den Pianistenpreis beim Wettbewerb “Das Lied” des Heidelberger Frühlings 2023.  Er konzertierte in bedeutenden Sälen wie der Kölner Philharmonie und dem Festspielhaus Baden-Baden sowie in Europa und den USA.  Als Solist spielte er mit Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester Köln und der Deutschen Streicherphilharmonie. Er war Gastkünstler beim Klavierfestival Ruhr und dem Festival “Sommerclassics” auf Schloss Burg Namedy und trat beim Oxford Lieder Festival und Southwold Arts Festival auf. Yuhao Guo war Korrepetitor in Christoph Prégardiens Gesangsklasse in Köln und ist musikalischer Leiter bei der Opernwerkstatt am Rhein. Seit 2024 unterrichtet er Korrepetition an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf.  Seine Diskografie umfasst Schuberts “Winterreise”, englische Lieder mit Benjamin Hewat-Craw und das Album “Mythen” mit Linda Guo.  Prägende Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Pianisten wie Jerome Rose und Pierre-Laurent Aimard. Yuhao Guo ist künstlerischer Leiter der Andernacher Musiktage und Jurymitglied bei “Jugend musiziert”.

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